Eva Weyl – Eine Zeitzeugin berichtet

Ich schreibe. Ich schreibe nicht oft. Doch wenn ich schreibe, dann viel. Immer wieder sitze ich vor diesem Computer und versuche, die Ereignisse die mich beeindruckt haben, zu Papier zu bringen. Andere Menschen lachen vielleicht darüber, dass ich hier bin und nicht weiß, wie ich anfangen soll, obwohl es so viel gibt über das ich etwas sagen möchte. Vielleicht fange ich von vorne an. Mir ist es egal, was über meine Texte gesagt oder gedacht wird. Mir ist es egal, ob es Menschen gibt, die ich mit meinen Texten nerve und mir ist es egal ob Menschen schlecht über mich sprechen oder es uncool finden, dass ich schreibe. Es ist schwer, von mir in dieses wahnsinnig große und umfangreiche Thema zu springen, aber ich versuche es nun mal. Vor ca. zwei Jahren habe ich an einem Polenaustausch unserer Schule teilgenommen. Ich bin eigentlich immer ein sehr offener Mensch, der zuhört, auch wenn Dinge ihn nicht wirklich interessieren. Ich bin ein Mensch, der sich Dinge anhört, die er eigentlich nicht hören will und vor allem bin ich ein Mensch, der seine eigene Meinung hat. Nun ja. Polen vor knapp zwei Jahren. Danzig ist eine wahnsinnig schöne Stadt mit unglaublich vielen Eindrücken und Dingen, die wir erleben konnten. Wir wussten alle vom ersten Tag an, dass wir das KZ Stutthof in Polen besuchen werden. Unser Programm wurde ausführlich mit den betreuenden Lehrern besprochen. Doch irgendwie war mir noch nicht wirklich bewusst, was mich an dem Tag des Besuches erwarten wird. Unser Bus fuhr auf ein Gelände drauf. Vorne stand ein großes, für mich friedlich wirkendes Haus. Um dieses Haus waren ein paar kleine Wiesen gesetzt. Der breite Weg war mit weißen Kieselsteinen ausgelegt und auf dem Rasen standen riesig große Schilder, mit kleinen Grafiken und Plänen. Daneben jeweils ein Text. Natürlich auch auf Deutsch. Alles sah aus wie ein, ja, es ist schwer zu beschreiben, wie ein Gelände einer reichen Familie. Froh und grün. Ich trat nun auch näher an die Schilder ran, auf denen das Haus und seine Räume kurz erklärt wurden. In diesem Moment habe ich nichts mehr mitbekommen. Es gab mich und das Schild, so blöd es auch klingt. Ich habe nichts mehr wahrgenommen. Weder meine Lehrer, noch meine Freunde oder die Umgebung. So schaute ich mir dieses riesige Schild an und schaute, nachdem ich die Texte gelesen hatte, weit in die Ferne. Daniela sprach mich an und sagte, wir müssten weiter, es sei eine Führung geplant und erst jetzt sah ich dieses wahnsinnig große Gelände. Es erstreckte sich so weit, dass ich die Dinge am anderen Ende nicht mehr erkennen konnte. Ich war mir ab da nicht mehr sicher, ob ich sie überhaupt erkennen wollte. Ja, was blieb mir anderes übrig. Meine Gedanken waren in diesem Moment ziemlich verschieden. Keiner merkte mir irgendwie etwas an. Ich ging langsam neben Daniela auf ein großes Tor zu. Daneben Stacheldraht. Oben auf dem alten großen Schild des Tores stand geschrieben „Stutthof“. Der Rest war polnisch und somit nicht für mich lesbar. Aber hier sollte die Reise in die psychopatische Vergangenheit nicht beginnen. Wir folgten einem Mann. Mittelgroß. Schlank, mit schwarzen Haaren und einer kleinen Brille. Er sprach Deutsch und somit wurde die Gruppe in deutsche und polnische Schüler eingeteilt. Alles was dieser Mann uns erzählte sollte ich nicht mehr vergessen. Wir standen in einer Baracke und ab da war es ein bisschen anders, das Gefühl, welches ich im Bus zuvor gehabt habe. Es war nichts mehr mit Lächeln oder Reden. Einfach zuhören. Jeder von uns hörte in diesem Moment an diesem Ort zu. In der Mitte dieser Baracke lagen bestimmt hunderte Schuhsohlen. Dahinter hingen Bilder. Bilder von kleinen Schuhen, die wohl einem Baby gehört haben. Glaubt mir, es ist nicht einfach als 15 jähriges Mädchen hier zu sitzen und so etwas zu verfassen. Vor allem, bin ich eines der Mädchen, welches sich jedes Bild speichert und immer wieder abruft, wenn sie darüber erzählt. Auch das Bild von den kleinen Schuhen sehe ich heute noch, wenn ich daran zurück denke. Es roch alt, ein bisschen feucht und sehr nach Holz. Bei jedem Schritt knackte der Boden und ich stellte mir vor, wie es gewesen sein muss, hier durch zu laufen. Wir waren eine Gruppe von vielleicht 40 Leuten und es war verdammt eng. 40 Leute. Ich wollte es mir nicht ausmalen, wie viele Menschen in dieser Baracke gelebt, geschlafen und geweint haben. Es war gruselig und zugleich auch befreiend. Ich kann es nicht genau sagen. Ich glaube in diesem Moment haben die wenigsten von uns irgendwas gefühlt. Wir liefen weiter und standen draußen vor diesem erschreckenden Tor. Was uns da erzählt wurde, will und kann ich hier nicht wiederholen. Es ist einfach beängstigend. Wir folgten dem Mann als Gruppe. Wir blieben alle zusammen und liefen durch die einzelnen Baracken, durch die „Schlafzimmer“ und Gruppenduschen. Ich blieb immer bei Daniela. Ich möchte hier nicht alle Einzelheiten aufschreiben, es war schlimm und egal was ich sage, keiner wird es mir glauben, wie schlimm es dort ist, wenn er nicht selber da gewesen ist und auf diesem Gelände gestanden hat. Wir liefen nun geradeaus auf ein kleineres Gebäude zu. Links von mir erstreckte sich eine weite Wiese. Wieder dieser lange und hohe Zaun aus Stacheldraht. Doch die Wiesen in diesem Terror- Lager waren grüner, als alle Wiesen die ich je zuvor gesehen habe. Ich ging in das Gebäude rein und sah zwei, ja, Maschinen will ich nicht sagen. Sie sahen aus wie Öfen. Auf ihnen waren ganz viele Kerzen und Blumen verstreut und aufgebaut, zum Gedenken an die Opfer, die damals ermordet wurden. Wahnsinn. Es waren so viele Momente, so viele Eindrücke. Vielleicht zu viele für ein so junges Mädchen wie mich. Aber mich interessierte, was passiert ist und wir liefen weiter. Ich drehte mich um und stand vor einem Raum aus Steinmauern. Davor ein Gitter aus Metallzaun. Ich schaute hinein. Es war nicht größer als eine Toilettenkabine bei uns an der Schule. Die Gaskammer. Dahinter ein Zug, der zur Gaskammer umfunktioniert wurde. Ich wollte das alles nicht sehen. Ich hatte genug gesehen. Ich lief und lief, Daniela folgte mir. Vor mir stand ein überdimensionaler Stein. Darunter eine Wiese mit Stufen, die zu ihm führten. Ich ging hoch, stellte mich vor den Stein und strich über ihn, in Gedanken bei allen Menschen, die hier qualvoll umgekommen sind. Eigentlich dachte ich hauptsächlich an Mädchen wie mich, im gleichen Alter, mit der gleichen Haarfarbe, der gleichen Körpergröße und vielleicht dem gleichen Herzschlag. Keiner ahnte was in mir vorging. Ich wendete mich vom Stein ab und ging die Stufen hinunter. Es war zu viel. Zu viel für mich und meine Nerven. Ich weinte los und Daniela nahm mich in den Arm. Ich habe Tränen an diesem Ort gelassen, als Zeichen, dass es mich nicht alles kalt lässt und dass ich nicht nur ein Mädchen bin, die die Geschichte langweilig und nervig findet. Auf dem Rückweg im Bus haben viele geschlafen. Niemand hat geredet. Nicht einmal die Lehrer. Ich saß am Fenster und war froh, gleichzeitig aber auch sehr verwirrt von dem was die letzten paar Stunden passiert war.

 

 

Vor ein paar Wochen hat der Geschichtskurs unserer Schule einen Tagesausflug ins Haus der Geschichte gemacht. Für die Mädchen aus meiner Gruppe war klar, wenn sie sich etwas genauer angucken, dann Hitler, die Briefe von Menschen aus der Zeit und Dinge über den Holocaust. Wir liefen also durch das Museum und kamen in eine moderne Kammer. Außenrum waren viele Bilder und an jeder Wand hing ein kleiner Fernseher, in dem die Namen der verstorbenen Menschen abgespielt wurden. Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke , keiner hat das gefühlt, was ich gefühlt habe. Ein Foto zeigte einen Haufen Schuhe. Da war es wieder, das Bild von vor knapp zwei Jahren. Die Erinnerung an das, was ich sehen durfte.

 

 

Heute ist Mittwoch. Am Montag vor einer Woche, war wieder so ein Tag. Am Freitag zuvor bekamen wir von einem unserer Geschichtslehrer einen kleinen Infozettel über das, was uns an diesem Projekttag erwarten wird. Ein Holocaust Projekttag an unserer Schule. Ich las mir die einzelnen Punkte durch und wusste vorher schon, dass wir die Chance bekommen, eine Überlebende des Holocaust zu sehen. Sie sollte einen Vortrag an unserer Schule halten, über sich und ihre Familie und über die Ereignisse von damals. Herr Ettwig, Laura, Natalie und ich fuhren gemeinsam mit dem Auto zum Seehotel, um sie persönlich abzuholen. Ich war sehr froh, dabei sein zu dürfen und sie einmal kennenlernen zu dürfen. Ihr Name war Eva Weyl und sie war eine ganz nette und liebevolle ältere Dame. Sie wirkte sehr fröhlich und begrüßte uns direkt sehr freundlich. Wir fuhren zur Schule und ich wusste, wir würden in den ersten beiden Stunden erst auf das vorbereitet werden, was und in den letzten Stunden erwarten wird. Wo andere dann sagten, wie nervig so etwas sei oder wie langweilig man nur sein könnte, verstand ich die Welt nicht mehr. Für mich sind Menschen langweilig und einfach nur peinlich, die die Vergangenheit verdrängen und auf all das keinen Bock haben. Ich jedenfalls freute mich auf das, was mich erwartete. Nach der Pause versammelten wir uns alle in der Aula um zu hören was Frau Weyl uns erzählen wird. Sie stellte klar, dass sie in keinem KZ war, sondern nur in einem Übergangs- oder auch Arbeitslager und dass sie es deshalb überlebt hat. Mich berührte die Geschichte mit den Brillianten sehr. Ein kleines Mädchen, welches den Wert dieser Steine nicht kennt, trägt sie sicher durch den Krieg und das in den Knöpfen ihres kleinen Mantels. Ich fand es bewundernswert, dass sie heute einen dieser Brillianten als Ring an ihrem Finger trägt. Zur Erinnerung an ihre Kindheit, an die Vergangenheit und vor allem an ihre Mutter, die ihn hat anfertigen lassen. Sie hat über so viel berichtet und ich fand es einfach enorm, dass man es so rüber bringen konnte. Ich war in dieser Art Tunnel, wie man heute sagt. Ich hörte ihr genau zu. Jedes Wort, was sie sagte, interessierte mich sehr und meiner Meinung nach hätte dieser Vortrag noch viel länger gehen können. Vielleicht war ich so beeindruckt von ihr, weil sie genau das auf den Punkt gebracht und ausgesprochen hat, was ich schon seit langer Zeit denke. Nicht wir, nicht ich, nicht meine Eltern können was für die Vergangenheit. Wir sind keine Täter. Wir machen uns zu Mittätern, indem wir die Vergangenheit vergessen. Genau das will ich nicht. Ich will auf keinen Fall vergessen, was damals passiert ist, auch wenn ich oft verwirrt bin, weil ich die Menschen nicht verstehe. Das was, ich lernen durfte, werde ich weitergeben. An meine Kinder, an meine Enkelkinder. Ich bin einfach sehr dankbar für das, was ich lernen durfte. Gerne würde ich noch viel mehr über dieses Thema erfahren, aber findet mal in meinem Alter eine Person die mich begleitet. Irgendwann werde ich versuchen in Museen zu kommen oder irgendwelche Orte von damals zu besuchen. Im Moment bin ich noch etwas jung, um alleine irgendwo eine Reise hin zu machen.

 

 

Nie wieder Auschwitz

Nie wieder Auschwitz          Leonie Langanke, Annika Scholler, Miriam Gerfertz; Kl. 8b

Eine Zeitzeugin berichtet über ihre Erlebnisse in der Zeit des Holocaust.

GELDERN Alle Augen waren nach vorne gerichtet, als Eva Weyl in der Aula der Realschule An der Fleuth über ihre Erfahrungen in der Zeit des Holocaust berichtete.

Im Rahmen des alljährlichen Projekttages zum Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz hatte der Geschichtslehrer Christian Ettwig die Zeitzeugin eingeladen.

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Sie berichtete, unterstützt von persönlichen Fotos, von ihrem ehemaligen Zuhause in Kleve, den Eltern und Großeltern, der frühen Emigration nach Holland. Als sie 5 Jahre alt war begann der 2. Weltkrieg.  Im Mai 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht die Niederlande. Im Sammellager Westerbork wurden holländische Juden deportiert.  Dort wurde nach den Beschlüssen der Wannsee- Konferenz, der Endlösung der Judenfrage, einmal pro Woche eine Liste mit ca. 1000 Insassen des Lagers zusammengestellt, die anschließend mit einem Zug in die Vernichtungslager  nach Auschwitz oder Sobibor transportiert wurden. Auch Anne Frank und Leni Valk standen auf diesen Listen. Im April 1945 wurde das Lager von kanadischen Soldaten befreit. Eva Weyl überlebte.

Heute lebt die 78-jährige in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam und hält regelmäßig an Schulen Vorträge über ihre Zeit in Westerbork.

Nach ihrer Geschichte war die Betroffenheit deutlich zu spüren. Aber vor allem der  Mut und die Offenheit, mit der Frau Weyl ihre Erfahrungen mitteilte, weckten Bewunderung. Ein Stück deutscher Geschichte wurde durch diese Zeitzeugin erfahrbar und wird damit zur bleibenden Erinnerung bei den Schülern.

„Nie wieder Auschwitz, die Vergangenheit bewahren und daraus lernen“, so schloss Frau Weyl den Schülern zugewandt, das sei die Verantwortung der jungen Menschen auch an der Realschule An der Fleuth.

 

„Nie wieder Auschwitz!“

Schüler des Lise Meitner Gymnasiums und der Realschule An der Fleuth treffen Eva Weyl, Überlebende des KZ Westerbork

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Wenn 100 Jugendliche im Alter von 16 Jahren und älter, 100 Schüler der Realschule An der Fleuth und des Lise Meitner Gymnasiums in einem Raum gebannt nach vorne schauen, dann muss etwas Besonderes dort stattfinden.

Es herrscht absolute Ruhe, kein nervöses Rascheln, kein Tuscheln zwischen den Jugendlichen. Alle Blicke gehen nach vorne, denn dort steht die 77 Jährige Eva Weyl, die als eine der wenigen niederländischen Juden den Holocaust überlebte und die ihre Geschichte erzählt.

Sie berichtete, unterstützt von persönlichen Fotos, von ihrem ehemaligen Zuhause in Kleve, den Eltern und Großeltern, der frühen Emigration nach Holland. Als sie 5 Jahre alt war begann der 2. Weltkrieg. Im Mai 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht die Niederlande. Im Sammellager Westerbork wurden holländische Juden deportiert. Dort wurde nach den Beschlüssen der Wannsee- Konferenz, der Endlösung der Judenfrage, einmal pro Woche eine Liste mit ca. 1000 Insassen des Lagers zusammengestellt, die anschließend mit einem Zug in die Vernichtungslager nach Auschwitz oder Sobibor transportiert wurden. Auch Anne Frank und Leni Valk standen auf diesen Listen. Im April 1945 wurde das Lager von kanadischen Soldaten befreit. Eva Weyl überlebte.

Nach ihrer Geschichte ist die Betroffenheit deutlich zu spüren. Aber vor allem der Mut und die Offenheit, mit der Frau Weyl ihre Erfahrungen mitteilte, wecken Bewunderung. Ein Stück deutscher Geschichte wurde durch diese Zeitzeugin erfahrbar und wird damit zur bleibenden Erinnerung bei den Schülern.

Nie wieder Auschwitz“, so schloss Frau Weyl den Schülern zugewandt, das sei die Verantwortung der jungen Menschen in der heutigen Welt.

Was für eine Powerfrau“, kommentierte nach den zwei Stunden ein Schüler der Realschule treffend den von viel persönlichem Engagement geprägten Auftritt von Frau Weyl, die sich an vielen Schulen gegen das Vergessen und für eine demokratische Gesellschaft frei von rechtsradikalen Tendenzen einsetzt.

 

Eine sinnvolle und gute Kooperation der beteiligten Kollegen der Realschule An der Fleuth und des Lise-Meitner-Gymnasiums hat dieses beeindruckende Erlebnis möglich gemacht.

 

Projekttag „ Befreiung des KZ Auschwitz am 27.1.1945“

Projekttag „ Befreiung des KZ Auschwitz am 27.1.1945“

Liebe Schülerinnen und Schüler,

im Jahr 1998 empfahl der damalige Bundespräsident Roman Herzog der
Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 in Schulen zu gedenken.
Das möchten wir auch an unserer Schule zum 6. Mal in Form von Projekten
für die Klassen 10 am  Mittwoch, den 6.2.2013 umsetzen.

Themenschwerpunkte zum Projekttag „Befreiung des KZ Auschwitz“
am Mittwoch, den 6.2.2013 für die Klassen 10a-d

H. Ettwig
Projekt 1 Stolpersteine –
Eine Form der Erinnerung an jüdische Mitbürger in Geldern

Fr. Awakowicz
Projekt 2 Jüdische Lebenswelten nach dem 2. Weltkrieg –
Recherche von menschlichen Einzelschicksalen mit Hilfe von Filmen und Texten

H.Kierek
Projekt 3 Jugend im Nationalsozialismus –
aufbereitet und durchgeführt von einer Museumspädagogin in der Gedenkhalle Oberhausen

Herr Ferlemann
Projekt 4 Besuch der jüdischen Synagoge in Krefeld

Herr Pelzer
Projekt 5 Besuch und Führung in der Gedenkstätte der Villa Merländer in Krefeld

H. Streck
Projekt 6 Besuch und Führung im NS-Dokumentationszentrum EL-DE in Köln

Am Mittwoch den 30.1. findet um 12.45 Uhr ein Vortreffen für alle Projektgruppen statt!

Projekt „Auschwitz“ – Schaufenstergestaltung in der Buchhandlung Keuck

Schaufenstergestaltung in der Buchhandlung Keuck

 Die Schüler aus dem 10. Jahrgang haben sich am Projekttag „Auschwitz“ mit einer Installation für ein Schaufenster bei der Buchhandlung Keuck beschäftigt. Sie wollen mit ihrer Arbeit die Bürger Gelderns auf die Patenschaft der Realschule An der Fleuth für die Stolpersteine der Familie Gerson (Bahnhofstr. 36) aufmerksam machen.

Sie haben folgende Utensilien verwendet:

– Koffer -> Reise, Flucht, letztes Hab und Gut

– Steine -> Weg, jüdischer Friedhofsschmuck (Verwendung Erde und Himmel)

– umgewandelte Schilder -> Abtransport, kein Weg zurück

– Gipsmasken -> stellvertretend für die Familienmitglieder („Totenmasken“)

Als „eye-catcher“ ist eine gelbe Fahne mit Davidstern hergestellt worden, auf der die Schüler alle Begriffe zu dem Thema gesammelt haben. Diese Installation wird ab dem 28.Februar im Schaufenster bei Keuck zu sehen sein.