Auswahlverfahren

Das Projekt „Auswahlverfahren“ ist mittlerweile seit Jahren ein fester Bestandteil der Berufswahlorientierung der Realschule An der Fleuth und findet im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Firma Schaffrath medien statt. Nach ihren ersten Erfahrungen im Schülerbetriebspraktikum konnten nun erstmals die SchülerInnen des Teilstandortes Westwall am 7. April 2016 in den Räumen der Fa. Schaffrath medien unter der Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) an der Durchführung eines Assessment-Centers  mit seinen spezifischen Aufgabenstellungen teilnehmen.

Schoofs (Kopie)

Acht SchülerInnen hatten sich dieser Generalprobe für die Vergabe eines Ausbildungsplatzes gestellt. Vier BewerberInnen hatten zuvor ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen für ihren Traumberuf  eingereicht und erhielten nun die Chance unter realistischen Bedingungen  ein Vorstellungsgespräch zu simulieren. Eine aufregende Angelegenheit, die jedoch alle TeilnehmerInnen mit Bravour meisterten und im anschließenden Feedback noch den ein oder anderen wichtigen Tipp mit auf den Weg bekamen.

Um auch im anschließenden Partnerinterview annähernd realistische Voraussetzungen zu schaffen, wurden die Paare aus unterschiedlichen Klassen einander zugewiesen. Binnen 15 Minuten galt es, die für ein Bewerbungsverfahren wichtigen Aspekte (Gründe für die Auswahl eines bestimmten Berufes, Eignung, Stärken und Schwächen) zu erfragen und abschließend zu präsentieren. Eine Aufgabe, die unter viel Gelächter, aber dennoch souverän gemeistert wurde.

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Aufgabenstellung der nachfolgenden Gruppenübung war die Planung eines langen Wochenendes zur Teambildung. Dazu sollten alle erforderlichen Aspekte (Anreise, Unterkunft,Verpflegung sowie Kosten) organisiert werden. Im Verlauf eines Brainstormings war das Motto des Wochenendes auch schnell gefunden: Ausgesetzt in der Wildnis. Einer erstaunlich demokratischen Organisation unter weiblicher Leitung gelang es immer wieder, eine gute Gesprächskultur aufrecht zu erhalten, auch wenn zwischenzeitlich einige Teilnehmer zur Ordnung gerufen werden mussten, wenn sie zu albern oder zu laut wurden. Ob es sinnvoll ist, zuerst die Art der Anreise und dann das Ziel zu bestimmen, mag dahingestellt sein. Überhaupt war das Ringen um realistische Ziele sehr mühevoll: Vom Survival-Training in Australien oder doch lieber am Nordpol einigte man sich schließlich auf Zelten in Schweden. Zur Grundausstattung gehörten selbstverständlich ein Satellitenhandy für Notfälle, Isomatten und Luftmatratzen, „Dosenfutter“ (Ravioli), Angeln, Wasserfilter, Taschenlampen und das übliche Campingzubehör. Spannend war dann auch die abschließende Kostenkalkulation. Nachdem klar war, dass der Kostenbeitrag aus eigener Tasche finanziert werden musste, Busfahrt, Fähre und auch die Verpflegung den Rahmen sprengen würden, war Kostendämpfung angesagt. Schon erstaunlich, was sich so alles im heimischen und elterlichen Kellern findet. Letztendlich belief sich der Beitrag auf 207,50 Euro pro Person. Für ein 4-tägiges Survivaltraining ein guter Preis.

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Die Postkorbübung, eine typische Assessment-Übung, beinhaltete die Planung einer sehr aufgabenintensiven Woche. Innerhalb von nur 20 Minuten sollte ein vollständiger Wochenplan erstellt werden, indem neben schulischen Aufgaben und Vorbereitungen auch private Termine berücksichtigt und begründet werden mussten. Dem Einfallsreichtum der TeilnehmerInnen schienen keine Grenzen gesetzt zu sein. Statt Vereinstraining wurde ein Personaltrainer auf den Plan gerufen oder stattdessen die Trainingszeiten verkürzt. Der Kinobesuch wurde kurzerhand auf die Nachmittagsvorstellung vorgezogen, damit noch ausreichend Zeit für die Geburtstagsfeier des besten Freundes blieb. Zudem kristallisierten sich einerseits „Power-Lerner“, und andererseits Lerntypen heraus, die auf dosierte Pausenzeiten achteten. Wer fit für die Schule und die Deutscharbeit sein wollte, ging dann schon einmal um 20 Uhr zu Bett. Trotz übervollem Schulterminplan blieb offensichtlich immer noch Freizeit, die zur Stallarbeit, Reiten oder Motorradfahren genutzt wurde.

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Der Projekttag fand mit einer Einzelpräsentation sein Ende. Dazu hatten die TeilnehmerInnen Lieblingsgegenstände (Kugelschreiber, Füller, Halskette, Fußball, Handyhülle und ein Eishockey-Trikot) mitgebracht. Nach der Entwicklung eines passenden Werbeslogans mussten die „guten Stücke“ auf einer Messepräsentation an den Mann bzw. an die Frau gebracht werden. Unter den SchülerInnen gab es regelrechte Verkaufstalente, deren Präsentation Teleshopping-Charkter hatte.Einzelpräs.1 (Kopie) Einzelpräs.3 (Kopie) Einzelpräs.2 (Kopie)

Die  abschließende Reflexionsrunde ergab, dass alle TeilnehmerInnen diesen Projekttag als ausgesprochen kurzweilig, unterhaltsam und vor allem lehrreich empfunden haben. Insbesondere die Bewerbungsgespräche unter realistischen Bedingungen waren ein wichtiges Training für den Ernstfall und können in Zukunft die für ein Bewerbungsverfahren erforderliche Selbstsicherheit geben. Vor diesem Hintergrund bedankte sich die Gruppe ausdrücklich für die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt. Auch ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Frau Schoofs und der Fa. Schaffrath medien für ihr Engagement und die Zeit, die sie sich dafür genommen hat bedanken.

 

Susanne Schmidt (Berufswahlkoordinatorin RSAdF)

Auswahlverfahren

Nach ersten Erfahrungen im Berufsleben im Rahmen ihres Schülerbetriebspraktikums absolvierten am 28. Mai 2014 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 in den Räumen der Fa. Schaffrath medien unter der Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) ein typisches Auswahlverfahren für die Vergabe eines Ausbildungsplatzes. In diesem Jahr hatten sich 14 SchülerInnen für dieses Projekt interessiert. 7 mutige „Bewerber“ hatten zuvor vollständige Bewerbungsunterlagen für ihren Traumberuf eingereicht und erhielten nun die Möglichkeit unter realen Bedingungen ein Bewerbungsgespräch zu führen. Alle Bewerber konnten bei dieser Generalprobe durch ihr Auftreten überzeugen und erhielten anschließend noch einige Tipps für die „Premiere“.

Was macht den Beruf zum Traumberuf, welche Fähigkeiten bringe ich mit? Diese Fragen sollten im sich anschließenden Partnerinterview herausgearbeitet und präsentiert werden. Bei der Zuordnung der Gesprächspartner wurde darauf geachtet, dass einander weniger bekannte SchülerInnen das Interview führten, so dass auch hier reale Bedingungen simuliert wurden. Die mit 10 Minuten knapp bemessene Zeit wurde von allen Beteiligten gut genutzt.

Neben den Bewerbungsgesprächen und den Partnerinterviews bildete die nachfolgende Assessment-Center-Gruppenübung ein wesentliches Element des Projekttages. Die Gruppe sollte ein Zeltlager für ein langes Wochenende planen und dabei wichtige Aspekte, wie z.B. Anreise, Platz, Verpflegung und Unterhaltung planen. Die sehr große, jungendominierte Gruppe, hatte anfänglich Schwierigkeiten, sich an Gesprächsregeln zu halten und maß der Übung eher einen Unterhaltungswert bei. Dennoch stand das einzige Mädchen ihre „Frau“ und konnte konstruktive Vorschläge einbringen. Erst allmählich entwickelte sich eine realistische Diskussion, an deren Ende ein sehr langes Wochen-ende mit Verpflegung, Unterhaltung, Spielen, Wettbewerben, Nachtwanderung und Survival-Training stand.

Mit der abschließenden Einzelpräsentation von mitgebrachten Lieblingsgegenständen ging ein langer Projekttag zu Ende. Ob Kindle, Handy, Armbanduhr, Gladbach-Dauerkarte, Fußball oder Football-Helm, X-Box-Controler, PC-Mouse, allen Beteiligten fiel es nicht schwer, die Besonderheiten, Vor- und Nachteile überzeugend zu präsentieren.

Die gestellten Aufgaben, insbesondere die Erfahrungen aus den Bewerbungsgesprächen unter realistischen Bedingungen, wurden von allen Teilnehmern als interessant, kurzweilig und informativ empfunden. Zu wissen, welche Fragen in einem Bewerbungsgespräch und welche Anforderungen in einem Auswahlverfahren auf den Bewerber zukommen, wird in Zukunft dabei helfen, die natürliche Nervosität auf ein normales Maß zu reduzieren und der Einladung zu einem Bewerbungsverfahren mit der erforderlichen Selbstsicherheit zu begegnen. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Frau Schoofs und der Fa. Schaffrath medien für ihr Engagement bedanken.

Susanne Schmidt (Berufswahlkoordinatorin)

Schülerkommentare zu dieser Veranstaltung

 

Besuch bei der Firma Schaffrath

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Firma Schaffrath und unserer Schule hatte der 10er Informatik-Kurs unter Leitung von Herrn Kierek die Gelegenheit die Firma zu besichtigen.

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Empfangen wurde die Gruppe von Herrn Hermsen, der nicht nur die Führung durch das ganze Betriebsgelände übernahm, sondern auch besonders auf die Themen „Prozessdatenverarbeitung“ und „Computerintegrierte Produktion“ einging und auch zahlreiche Fragen beantwortete!

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Da diese Themen auch zur Zeit in Informatik aktuell sind, haben sich die Schülerinnen und Schüler besonders interessiert gezeigt!

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Alle Schüler waren sich einig, dass die Veranstaltung sehr interessant war und das diese regelmäßig wiederholt werden sollte!

Projekte der Lernpartnerschaft mit der Fa. Schaffrath medien

Berufsbilder der Fa. Schaffrath medien

15 SchülerInnen der Klasse 8 hatten am 12. Juni 2013 Gelegenheit im Vorfeld ihres Schülerbetriebspraktikums (Klasse 9) einen ersten Einblick in das  Berufsbild des Medientechnologen Druck (früher:  Drucker) zu erhalten.

Die thematische Einführung erfolgte durch zwei AZUBIs die im Rahmen einer Power Point Präsentation Aufgaben und Tätigkeiten anschaulich darstellten und zahlreiche Fragen bezüglich Anforderungen und Ausbildung geduldig beantworteten. Im Anschluss erfolgte unter fachkundiger Leitung Herrn Susens (Ausbilder) eine thematische Betriebsführung in der der gesamte Produktionsprozess vom Eingang der Druckdaten über das Einrichten der Druckmaschine, die Weiterverarbeitung (Falzen, Schneiden und Binden) hin zum Versand gezeigt wurden.

Zwei Teilnehmer bekundeten nach der Führung ihr Interesse an einem Schüler-betriebspraktikum als Medientechnologe Druck. Dass ein solches Projekt nachhaltige Konsequenzen nach sich ziehen kann sieht man daran, dass in den letzten Jahren mehrfach aus „Ehemaligen“ der Realschule An der Fleuth „Azubis“  der Fa. Schaffrath wurden. Auch sie haben ihre berufliche Laufbahn mit dem Projekt „Berufsbilder“ begonnen.

Susanne Schmidt (Berufswahlkoordinatorin)

Auswahlverfahren – Projekte der Lernpartnerschaft mit der Fa. Schaffrath medien

Auswahlverfahren

Am 13. Juni 2013 war es soweit: Nach ihrem Schülerbetriebspraktikum und einer intensiven Vorbereitung im Politikunterricht simulierten acht ausgesuchte SchülerInnen aus Klasse 9 unter Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) in den Räumen der Fa. Schaffrath medien ein typisches Bewerbungsverfahren. Aus jeder Klasse gingen ein „Bewerber“, der zuvor seine vollständigen Bewerbungsunterlagen für seinen Traumberuf eingereicht hatte zusammen mit einem Mitschüler in das Rennen zum Auswahlverfahren für die Vergabe eines Ausbildungsplatzes.

Zunächst erfolgte das Bewerbungsgespräch. Das Auftreten des Kandidaten, der Gesprächsverlauf und die Bewerbungsunterlagen wurden im Anschluss ausführlich besprochen und Frau Schoofs gab jedem Teilnehmer noch zahlreiche Tipps für den „Ernstfall“ mit auf den Weg.

Im Anschluss wurden alle SchülerInnen einem Gesprächspartner zugeordnet und hatten nun 15 Minuten Zeit sich gegenseitig zu interviewen. Dabei sollte vornehmlich herausgestellt werden, wie der Berufswunsch entstanden und weshalb der Interviewpartner für diesen Beruf geeignet ist. Nach diesem „Warming up“ folgte eine Assessment-Center-Gruppenübung. Geplant werden sollten zwei Kennlerntage für die neuen Auszubildenden. Unter dem Motto „Den Betrieb und die neuen Kollegen kennen lernen“ wurde 30 Minuten lang diskutiert und geplant. Das Ergebnis wurde anschließend von Daniela K. präsentiert.

Im Anschluss wurden alle SchülerInnen einem Gesprächspartner zugeordnet und hatten nun 15 Minuten Zeit sich gegenseitig zu interviewen. Dabei sollte vornehmlich herausgestellt werden, wie der Berufswunsch entstanden und weshalb der Interviewpartner für diesen Beruf geeignet ist. Nach diesem „Warming up“ folgte eine Assessment-Center-Gruppenübung. Geplant werden sollten zwei Kennlerntage für die neuen Auszubildenden. Unter dem Motto „Den Betrieb und die neuen Kollegen kennen lernen“ wurde 30 Minuten lang diskutiert und geplant. Das Ergebnis wurde anschließend von Daniela K. präsentiert.

Den Abschluss dieses Projekttages bildete eine Einzelpräsentation. Dazu waren die SchülerInnen aufgefordert worden einen Lieblingsgegenstand mitzubringen. In Einzelarbeit sollten die Besonderheiten, Vor- und Nachteile herausgearbeitet und den übrigen Teilnehmer überzeugend dargeboten werden.

Ein Teil der SchülerInnen hatte Einzelpräsentationen zuvor im Politikunterricht eingeübt, während andere Teilnehmer diese Übung als „gewöhnungsbedürftig“ empfanden. Angesichts der freundschaftlichen Arbeitsatmosphäre, in der auch stillere Schüler mit eingebunden wurden, haben alle Teilnehmer dieses Projekttages die gestellten Aufgaben als sehr interessant und informativ empfunden. Auf den Ernstfall gut vorbereitet werden die SchülerInnen mit mehr Selbstsicherheit und Gelassenheit in ein Bewerbungsverfahren gehen können, wissen sie doch nun was auf sie zukommt und wie sie sich zu verhalten haben.

Susanne Schmidt (Berufswahlkoordinatorin)