MINT ist kein Pfefferminz-Bonbon

MINT ist kein Pfefferminz-Bonbon,

sondern die offizielle Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Leider sind für viele talentierte Mädchen die sogenannten MINT-Berufe immer noch eine reine Männerdomaine, obwohl in diesen Bereichen Fachkräftemangel herrscht und die beruflichen Zukunftsaussichten ausgesprochen gut sind.
Um das Berufswahlspektrum von Mädchen zu erweitern, wurde vom Berufskolleg Geldern im Rahmen einer vertieften Berufsorientierung am 3. Februar 2016 bereits zum siebten Mal das Projekt „Mädchen in Technik“ angeboten.
25 Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 9  der Realschule An der Fleuth bewiesen an diesem Tag, dass sie auch in Technik und Naturwissenschaften „ihren Mann stehen können“. Lehrer und Schülerinnen des Berufskollegs brachten den Teilnehmerinnen die Fächer Metalltechnik, Elektrotechnik, KFZ-Technik, Chemie und Holztechnik in Theorie und Praxis näher.
Unter der Leitung von Gunnar Schulte galt es in der Metallwerkstatt unter Einsatz von Bohrer und Körner Schlüsselanhänger herzustellen, die abschließend mit dem eigenen Namen versehen wurden.

 

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In der Elektroabteilung zeigte Norbert Peters den jungen Damen, was man alles beachten muss, um eine Wechselschaltung, wie man sie in jedem Haushalt vorfindet, zu installieren.

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In der KFZ-Werkstatt wartete schon Frank Witt mit diversen Aufgaben rund ums Auto auf die Schülerinnen. Dass Technik nicht gleichbedeutend mit Muskelkraft ist, erfuhren die Teilnehmerinnen bei der praktischen Umsetzung des Hebelgesetzes im Rahmen eines Reifenwechsel.

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Im Chemieraum stellten die Teilnehmerinnen nach einer kurzen theoretischen Einführung durch Jens Hasenbein einen Lipgloss in der persönlichen Lieblingsfarbe und der individuellen Geschmacksrichtung her. Die Wahl zwischen Zitronen- Cocos- oder Papaya-Geschmack, fiel da bisweilen schwer.

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Den Abschluss des Projekttages bildete die Holztechnik. Klaus Verhasselt demonstrierte in der Holzwerkstatt den Einsatz einer CNC-Maschine. Um aus den dort hergestellten Rohlingen unter Einsatz des Brennpeters Frühstücksbretter mit Widmungen für den bevorstehenden Valentinstag herzustellen, mussten die Mädchen ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

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Das durchweg positive Fazit der Teilnehmerinnen hat vielleicht hat Mut gemacht, im Rahmen des anstehenden Schülerbetriebspraktikums in der Zeit vom 18.04. bis 4.05.2016 oder einem freiwilligen Praktikum einen MINT-Beruf kennenzulernen.

Susanne Schmidt

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)

ist ein Landesvorhaben, mit dem Nordrhein-Westfalen allen SchülerInnen einen erfolgreichen Einstieg in die berufliche Ausbildung ermöglichen will. Zu diesem Zweck wurde ein einheitliches Übergangssystem Schule-Beruf eingeführt, dem verbindliche Standartelemente der Berufs- und Studienorientierung zugrunde liegen.

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Den Auftakt für die Auseinandersetzung mit der Berufswelt bildet an der Realschule An der Fleuth in der Jahrgangsstufe 8 die Potentialanalyse.

Die Durchführung in diesem Schuljahr erfolgte vom 9. bis 11. November durch den Bildungsträger INTEGRA. Die Teilnahme war freiwillig. Das Interesse war so groß, dass für die 68 vorgesehenen Plätze 70 Bewerbungen eingingen. Durch die Bereitstellung von zwei zusätzlichen Plätzen konnte jedoch ein Losverfahren umgangen werden.

Gemäß den Vorgaben der „Düsseldorfer Potentialanalyse“ werden im Verlauf einer 1-tägigen Veranstaltung (in der Zeit von 8.30 – 15 Uhr) zunächst die Interessen der SchülerInnen im Rahmen eines Fragebogens ermittelt. Der in 6 berufliche Interessenbereiche gegliederte Selbsteinschätzungsbogen, lässt sich den 16 Berufsfeldern der Bundesagentur für Arbeit zuordnen. Das Verfahren der Potentialanalyse umfasst 6 handlungsorientierte Übungen, anhand derer soziale, personale, methodische und fachliche Kompetenzen zugeordnet werden können.

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Bei den verschiedenen Übungen wurden die TeilnehmerInnen in Gruppen zu je vier SchülerInnen eingeteilt, die von 8 Beobachtern beobachtet und beurteilt wurden. Die Ergebnisse der Selbsteinschätzungen wurden abschließend mit den Beobachtungsergebnissen abgeglichen. Sie bildeten die Grundlage für die nachfolgenden, ca. 20-minütigen, individuellen Auswertungsgespräche. Diese erfolgten in der Zeit vom 14. bis 17. Dezember in den Räumen der INTEGRA. Dabei wurde auf die Anwesenheit der Erziehungsberechtigten großen Wert gelegt, um sie möglichst frühzeitig in den Prozess der Berufsorientierung einzubinden.

Darüberhinaus erhielten die SchülerInnen eine schriftliche Dokumentation der Auswertung. Bei der Auswahl eines geeigneten Praktikumsberufes im kommenden Schuljahr, bieten die Ergebnisse der Potentialanalyse eine wichtige Grundlage. Sie unterstützen die schulische Laufbahnberatung ebenso wie die Beratung durch die Bundesagentur für Arbeit.

Als ein weiteres Standartelement zur Vorbereitung auf das Schülerbetriebspraktikum wird sich im April die Berufsfelderkundung anschließen. Hierbei sollen die SchülerInnen in drei Berufsfeldern praxisnah berufliche Tätigkeiten kennen lernen. SchülerInnen, die nicht an dieser Maßnahme teilnehmen, werden zeitgleich ein berufsorientiertes Alternativprogramm absolvieren, welches u.a. Betriebsbesichtigungen, Berufskunde und ein „Benimm ist in „-Training beinhalten wird.

Susanne Schmidt

 

Schülerbetriebspraktikum 2013

Ihre Eindrücke und Erfahrungen aus ihrem Schülerbetriebspraktikum haben die SchülerInnen der 9. Klassen im Rahmen einer kleinen Ausstellung zusammen-getragen. Hier können sich die zukünftigen Praktikanten der Klassen 8 einen ersten Überblick über mögliche Berufe und deren Anforderungen verschaffen.