Reifenwechselaktion mit dem „Boschdienst Vehreschild“

Am Samstag, den 9.11.2013 hat wieder die Reifenwechselaktion bei der Firma „Boschdienst Vehreschild“ stattgefunden. Unter Anleitung der technischen Mitarbeiter von Herrn Vehreschild haben zahlreiche AchtklässlerInnen die Reifen der eintreffenden Fahrzeuge gewechselt!

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Den wartenden Kunden wurden von anderen SchülerInnen Kaffee, Kuchen, Würstchen und Getränke angeboten. Wobei ein besonderer Dank an die Eltern der AchtklässlerInnen ausgesprochen werden muss! Diese steuerten mit zahlreichen Kuchen und anderen Leckereien zu der Beköstigung der wartenden Kundschaft bei!

Abschließend kann festgehalten werden, dass alle Beteiligten an diesem Samstag auf ihre Kosten gekommen sind. Die Fahrzeugbesitzer mit neuen Winterreifen, Herr Vehreschild mit zahlreichen (neuen) Kunden und die SchülerInnen mit neuen Erfahrungen und Eindrücken aus der Arbeitswelt!

An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Vehreschild, an Frau Barke, an die Mitarbeiter in der Werkstatt, und last, but not least an die SchülerInnen der 8. Klassen.

Zu Besuch beim Bürgermeister

20. Juni 2012 – Die Klasse 5c zu Besuch bei unserem Bürgermeister

Im Politikunterricht kam die Frage auf, was der Bürgermeister denn so den ganzen Tag macht. Bei der Beantwortung dieser Frage wurden die Schülerinnen und Schüler über die wichtigsten Aufgaben des Bürgermeisters und seiner Mitarbeiter informiert! „Ob wir denn den Bürgermeister mal besuchen können?“ war dann die logische Frage einiger Schüler.

Nachdem dann eine von Lukas selbstgeschriebene Anfrage an den Bürgermeister geschickt wurde, kam auch recht schnell eine Einladung vom Rathaus!

Herr Jansen hat die Klasse im Eingangsbereich des Rathauses empfangen und direkt die wichtigsten Aufgaben erklärt.

Nachdem Herr Jansen uns die Poststelle zeigte, ging es in sein Büro, wo er den Schülern erklärte, was mit eingehenden Briefen wie Anträgen, Beschwerden oder Anfragen passiert.

Als Überraschung zeigte der Bürgermeistern dann das goldene Buch der Stadt, dass er extra für die Klasse aus dem Stadtarchiv besorgt hatte!

Herr Jansen erklärte den Schülern, warum seine „Bürgermeisterkette“ so schwer ist. Klar, dass dann einige Schüler die Kette auch mal anlegen durften.

Auch konnte die Frage beantwortet werden, warum die große Buche vor dem Rathaus weiß angestrichen wurde (Sonnenschutz für die empfindliche Rinde)!

Abschließend wurde die ganze Klasse für das nächste Jahr zur Besichtigung des Mühlenturmes eingeladen. Wir freuen uns jetzt schon!

Leben und Leben lassen

Leben und leben lassen – Antisemitismus und Rassismus heute

Von Christian Ettwig

 Judentum, dann fünf Sekunden und dann das erste Wort, das ihnen dazu einfällt.

Das ist schwer?

Warum?

 Genau dieser Frage sind wir in unserer Projektgruppe nachgegangen – warum ist diese so einfache Frage so schwer zu beantworten und was sind die ersten Worte, die uns dazu einfallen.

Beleidigung, Holocaust, Vergasung, Hitler, Religion, Verfolgung, Gaskammer“, das waren die Worte, die den Schülern auf Anhieb einfielen und die Diskussionsstoff boten.

Ausgehend von diesen Worten, machten sich die Schüler in vier Gruppen daran mal in eigenen Worten eine Definition für Antisemitismus zu finden.

Antisemitismus…, Antisemitismus, was ist das eigentlich, sehr häufig hört man davon, aber kann es einer wirklich erklären. Könnten sie es?

 Die Schülergruppen kamen zu folgenden Definitionen:

 

Antisemitismus ist ein Begriff, der für Judenfeindlichkeit steht.“

Die Juden werden als andere ‚Rasse‘ bezeichnet, obwohl es keine Rassen gibt und sie sich nur durch die Religion von anderen Menschen unterscheiden.“

Antisemitismus ist eine ablehnende Haltung gegenüber Menschen jüdischen Glaubens.“

Antisemitismus heißt für uns Judenfeindlichkeit. Juden sollen anders sein, werden abgestempelt und als ‚Rasse‘ bezeichnet, bzw. mit wirtschaftlichen Vorurteilen belegt, obwohl sie genauso eine Religion sind, wie die Christen.“

 

Davon ausgehend sahen wir uns einen Film an, in dem Menschen aus Berlin komplexe Fragen zu ihrem Leben in der Stadt und ihren Lebenseinstellungen gestellt wurden.

Was liebst du an Berlin?

Was stört dich an Berlin?

Woran glaubst du?  

Was fällt dir zum Judentum ein?

Was ist dein Lebensmotto?

Was wünschst du dir?

 

Fünf Fragen, bei denen man auf den ersten Blick erst einmal stocken würde, überlegen müsste, vielleicht sogar antworten müsste, dass einen das nichts angehe, da es zu persönlich sei!

Doch die Menschen antworteten fünfmal vollkommen freizügig. Nur bei einer Frage