AIDS – Projekttag

Realschullehrer klärten Neuntklässler auf

Am 02.02.2012 veranstalteten die Biologielehrer der Realschule An der Fleuth zum zweiten Mal für alle Neuntklässler einen abwechslungsreichen und lehrreichen Schulvormittag. Jungen und Mädchen wurden an diesem Tag getrennt voneinander unterrichtet.

Wie bekomme ich AIDS? Und – viel wichtiger: Wie bekomme ich kein AIDS?
Dr. Kalkowski aus dem St. Clemens-Hospital hielt zu Beginn einen interessanten Vortrag, dem die Schüler interessiert und neugierig zuhörten. Seine Hauptaussage war: Wer AIDS hat, stirbt. Und: Mit Aids wird man nicht geboren – mit AIDS infiziert man sich.

Danach wurde in fünf Projektgruppen am Thema gearbeitet: Bei Frau Twele und Frau Schröder machten die Schüler den Kondomführerschein und lernten alle gängigen Verhütungsmittel kennen.

Herr Well thematisierte die Frage, wie Beziehungen gestaltet sein sollten: Was ist eine gute Beziehung? Worauf kommt es in einer Partnerschaft an?


Frau Dörk hatte sich auf den gesellschaftlichen Aspekt von AIDS-Infektionen vorbereitet und führte kontroverse Diskussionen darüber, wie man mit Infizierten umgeht.

„Schützt Euch! Lasst euch auf keine Diskussionen ein!“ wurden die Schüler bei Frau Elixmann eingeschworen. Sie klärte auch den biologischen Aspekt von HIV-Infektionen: Warum ist eine Infektion mit HIV besonders heimtückisch?

Bei Herrn Germer wurden den Schülerinnen und Schülern mit einem dänischen Zeichentrickfilm sexuelle Umgangsformen vermittelt und Fragen zum eigenen und zum anderen Geschlecht geklärt.

Die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler auf diesen Tag waren sehr positiv, sodass er im nächsten Schuljahr sicher wieder von der Fachgruppe Biologie veranstaltet wird.

Großer Dank gilt Herrn Dr. Kalkowski und Frau Twele, die ehrenamtlich gekommen waren.

(Text und Bilder: Rüdiger Germer)