Bildungsangebote der Berufskollegs

SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 und ihre Erziehungsberechtigten hatten am 8.11.2018 die Möglichkeit sich über die vielfältigen Bildungsangebote der Berufskollegs im Umkreis der Realschule An der Fleuth zu informieren

Um den SchülerInnen eine breiter angelegte Informationsmöglichkeit zu eröffnen, war die Veranstaltung im World-Cafe-Format organisiert worden. Dabei konnte jedes Berufskolleg im Rahmen von zwei aufeinanderfolgenden Vorträgen sein Angebot darlegen. Zunächst gaben die Referenten in der Mensa allgemeine Informationen zum jeweiligen Bildungsangebot ihres Berufskollegs.

Nachfolgend konnten dann in den Klassenräumen die verschiedenen Bildungsgänge im „kleineren Kreis“ ausführlich erläutert werden. Nach einer ca. 30-minütigen Präsentation blieb noch Zeit, weitere Fragen zu stellen und zusätzliches Informationsmaterial an die Hand zu bekommen, bevor die SchülerInnen zum zweiten Vortrag wechselten. Das Berufskolleg Uerdingen hatte sogar „Ehemalige“ mitgebracht, die den SchülerInnen für Rückfragen „auf Augenhöhe“ zur Verfügung standen und ihre Begeisterung gut zum Ausdruck brachten. Das umfangreiche Angebot des Berufskollegs Geldern und das große Interesse der SchülerInnen, machte eine Teilung der Gruppe in „Technik“ und „Wirtschaft“ erforderlich, um den zahlreichen Fragen Rechnung zu tragen.

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Der heutige Nachmittag hat dazu beigetragen, sich vorab über individuelle Anschlussmöglichkeiten zu informieren. Mithilfe der zu Schuljahresbeginn ausgeteilten Terminliste, in der Angaben zu Info-Veranstaltungen, Tagen der offenen Tür, Beratungs- und Anmeldeterminen an allen weiterführenden Schulen verzeichnet waren, sind gute Voraussetzungen gegeben, nach dem Abschluss der Realschule eine zielgerichtete Anschlussperspektive zu entwickeln.

Susanne Schmidt

Die Frage nach dem Anschluss

Nach dem Abschluss der Realschule An der Fleuth stellt sich bald für die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10. Diese Entscheidung will wohl überlegt sein, gilt es doch eine individuelle Anschlussperspektive zu entwickeln, die den eigenen Fähigkeiten Rechnung trägt und gute Aussichten auf einen attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplatz ermöglicht.

Eine gute Orientierungsmöglichkeit bietet in diesem Zusammenhang das in Kooperation mit dem Berufskolleg Geldern durchgeführte Projekt der „Schnupper-Workshops“, welches im Rahmen der Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) der Hochschule Rhein-Waal ermöglicht wird.

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Technisch interessiert SchülerInnen konnten sich im Vorfeld für die Bereiche Metall-, Holz-, Elektro- und KFZ-Technik anmelden und einen praxisorientierten Schultag im Berufskolleg erleben, der Inhalte des ersten Ausbildungsjahres thematisierte.

32 SchülerInnen ergriffen in diesem Jahr die Chance einer handlungsorientierten Berufsorientierung der besonderen Art. Ähnlich wie bei dem Projekt „Mädchen in Technik“ in Klasse 9, das ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg angeboten wird, hatten sich auch hier viele Mädchen angemeldet. Nach einer kurzen Begrüßung hieß es „Zupacken statt Zuschauen“.

Welche Anforderungen an einen zukünftigen KFZ-Mechatroniker gestellt werden, davon konnten sich die TeilnehmerInnen in der KFZ-Werkstatt einen Eindruck verschaffen. Neben der Prüfung der Bremswirkung und dem Reifenwechsel, wurde auch ein Motor in seine Einzelteile zerlegt.

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Die TeilnehmerInnen, die sich für den Workshop „Elektrotechnik“ entschieden hatten, erhielten zunächst eine kurze Einführung in die theoretischen Grundlagen. Anschließend musste mit Schraubendreher und Klemmen eine Wechselschaltung installiert werden, wie sie in jedem Haushalt zu finden ist. Physikalisches Verständnis, logisches Denken und Fingerfertigkeit waren hier wichtige Voraussetzungen.

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In der Metalltechnik galt es zunächst, sich mit dem typischen Werkzeug wie Feile, Körner etc. vertraut zu machen, bevor dann Schritt für Schritt ein Flugzeugständer hergestellt werden konnte. Hier waren Geduld und Sorgfalt gefragt.

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Der Werkstoffholz bietet vielfältige Möglichkeiten der kreativen Bearbeitung. Dies konnten die TeilnehmerInnen im Bereich Holztechnik unter Beweis stellen. Ein angefertigtes Frühstücksbrettchen musste zunächst sorgfältig geschliffen werden. Mithilfe des Brennpeters erhielten die Arbeiten eine individuelle Note, sei es durch den eigenen Namen, einer Widmung oder einem Bildchen.

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Alle Beteiligten schienen sichtlich Spaß an diesem Praxistag gehabt zu haben. Der ein oder andere Workshopteilnehmer hatte am Ende des Projektes nicht nur ein individuelles Weihnachtsgeschenk im Gepäck, sondern war auch auf dem Weg zu seinem Traumberuf weitergekommen. In diesem Sinne ist das Projekt „Schupper-Workshops am Berufskolleg“ mittlerweile ein fester Bestandteil des Berufswahlkonzeptes der Realschule An der Fleuth.

Susanne Schmidt

Abenteuerliche Klassenfahrt nach Oberstdorf

Vom 24.09. bis zum 28.09.2018 unternahmen unter dem Motto „Abenteuerprogramm“ die drei Klassen 10 b, c und f eine Klassenfahrt nach Oberstdorf. Das Programm war etwas für Hartgesottene:

Klettern in den Felsen, über Schluchten und ein Sprung von einer Brücke aus 42 Metern Höhe in die Tiefe. Das war für viele Schülerinnen und Schüler eine aufregende Sache und viele haben ihre Höhenangst überwunden.

Am nächsten Tag stand Wildwasser-Paddeln auf der Iller auf dem Programm. Am Morgen hatte es schon gefroren. Beim Anziehen der Neopren-Kleidung war es 5 Grad Celsius und somit sehr kalt. Auch das Wasser hatte 5 Grad Kälte. Viele Schüler und auch einige Lehrer sind mit dem Kanu gekentert! Aber der Spaß an der Sache hat überwogen.

Auch eine Wanderung durch die Breitachklamm und durchs Kleinwalsertal stand auf dem Programm. Die 20 km Wanderung war schön und anstrengend, aber bei Sonnenschein konnte man das schöne Tal genießen. Die Fahrt mit der Sommerrodelbahn brachte eine verdiente Abwechslung!

Durch die schönen Zimmer und das üppige und leckere Essen ist die Zeit wie im Fluge vergangen. Auf den Zimmern wurde WII oder PS4 gespielt, im Speisesaal wurde gesungen – es war eine rundherum schöne Abschlussfahrt! Organisiert wurde die Klassenfahrt von Claudia Meyer und Rüdiger Germer, zusammen mit Sabine Eschweiler, Dirk Brockmanns, Carola Schalück und Susanna Berthin.

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Rüdiger Germer

Anmeldetermine

Folgende Termine sind eingeplant:

Montag, 25.02.2019 und Dienstag, 26.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr

Mittwoch, 27.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr

Tag der offenen Tür

In Absprache mit dem Schulträger wird der Tag der offenen Tür auf den 11. Januar 2019 verschoben. Er findet statt von 17 – 19 Uhr am Standort Westwall, Westwall 10, 47608 Geldern.

Nähere Informationen zu diesem Angebot folgen in Kürze.

Berufsorientierung auf Augenhöhe

Was kommt nach dem Abschluss? Vor dieser Frage stehen die derzeit 166 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 an der Realschule An der Fleuth. Eine weiterführende Schule besuchen in der Erwartung, durch einen höheren Schulabschluss seine Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu erhöhen oder einfach nur die eigentliche Entscheidung zur Berufswahl lieber noch ein wenig aufschieben? Oder besser eine duale Ausbildung anstreben und die vielfältigen Möglichkeiten einer anschließenden Weiterqualifizierung nutzen, um vielleicht auch den Meister zu machen und einen eigenen Betrieb zu gründen?

Um die SchülerInnen bei der Entscheidung zur Berufswahl zu unterstützen und „Lust auf Ausbildung“ zu machen, waren am 11.10.2018 die Ausbildungsbotschafter der IHK in der Realschule An der Fleuth erneut zu Gast.

Die Koordinatorin des IHK Projektes, Frau Münzberger, wurde von 10 Ausbildungs-botschafter des zweiten bzw. dritten Lehrjahres aus Unternehmen der Region begleitet.

Die jungen Azubis berichteten – auf Augenhöhe mit den SchülerInnen – über ihre Ausbildung, den Berufsalltag und mögliche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Um möglichst vielen SchülerInnen das breite Angebot zugänglich zu machen, erfolgte die Organisation dieser Veranstaltung im World-Cafe-Format, das zwei Vortragsrunden vorsah. Im Vorfeld mussten sich alle SchülerInnen für zwei Vorträge entscheiden. Keine leichte Wahl, denn das Angebot umfasste sehr unterschiedliche Ausbildungsberufe.

Nach dem ersten ca. 30-minütigen Vortrag blieb noch genug Zeit, die zum Nachfragen genutzt werden konnte. Dann wurde zur nächsten Präsentation gewechselt. Alle Ausbildungsbotschafter vermochten es, die SchülerInnen mit ihren engagierten Vorträgen zu begeistern. Wobei neben den geschilderten Sonnen- und Schattenseiten des jeweiligen Berufes, für die SchülerInnen auch die individuellen Zugänge zur Ausbildung interessant waren. Seine Berufung zu finden, ist nicht immer ein geradliniger Weg, sondern oft das Resultat eines Entwicklungsprozesses.

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Bei manchen SchülerInnen wird sich nach dieser Veranstaltung das Interesse an einer bestimmten Ausbildung noch verstärkt haben, während andere unter Umständen eine alternative Ausbildungsperspektive gefunden haben. Welche Erkenntnisse die SchülerInnen auch gewonnen haben, die Initiative „Ausbildungsbotschafter“ wirkt mit Sicherheit nachhaltig und unterstützt das Konzept der Berufsorientierung an der Realschule An der Fleuth.

Susanne Schmidt

Kennenlerntage der neuen Schüler

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Das gilt manchmal auch für den Übergang von der Grundschule an die weiterführende Schule, wissen Ulla Heymer-Stahl und Frank Feggeler, Klassenlehrer der fünften Klassen der Realschule An der Fleuth. „In den ersten Tagen ist es wichtig, dass die Kinder ihre neue schulische Heimat behutsam kennenlernen, dass sie zueinander finden und die Klassengemeinschaft gestärkt wird.“ Und so ist es an der Realschule schon Tradition, dass die ersten Tage für die „neuen Fünfer“ nicht streng nach Stundenplan ablaufen, sondern……..  hier geht es weiter:  UNSERE 5er

Polizeibeamter – ein Traumberuf?

Fragt man Jugendliche nach ihrem Traumberuf, so rangiert der des Polizeibeamten an oberster Stelle. Viele verbinden mit diesem Berufsbild das spannungsgeladene Vorgehen und den damit verbundenen Nervenkitzel aus bekannten Kriminalserien. Nachdem die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 nun bald vor ihrem Abschluss stehen und sich die Frage nach dem zielgerichteten Anschluss stellt, war es höchste Zeit ein realitätsnahes Bild zu gewinnen.

Als Fachmann vor Ort war am 20.09.2018 Polizeikommissar R. Reusch an der Realschule An der Fleuth im Einsatz. Im Verlauf des Planspiels zur Aufgabe der Polizei im Rahmen der inneren Sicherheit hatten 14 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit sich über die Anforderungen und Aufgaben im Polizeidienst zu informieren.

Wie wichtig Sozialkompetenzen und Teamarbeit bei der Polizei sind, erfuhren die SchülerInnen gleich zu Beginn des Projektes. Innerhalb eines selbst bestimmten Zeitrahmens musste für jedes Gruppenmitglied ein Namensschild angefertigt werden, doch niemand durfte seinen eigenen Namen schreiben. Nach der ersten Aufgabe stand fest, dass am Zeitmanagement noch gearbeitet werden muss. Bei der nachfolgenden Ballweitergabe innerhalb der Gruppe, wobei jeder Teilnehmer nur einmal den Ball berühren durfte, machten die SchülerInnen eine, für den Polizisten im Einsatz wichtige Erfahrung: schnell handeln, aber nicht hektisch werden. Gleichzeitig Ideen entwickeln, die der Situation angepasst sind und aus Fehlern lernen. Aus diesem Grund ist Fortbildung ein wichtiger Bestandteil des Polizeiberufes.

Im folgenden Planspiel galt es, die Sicherheit einer mittleren Stadt von ca. 90.000 Einwohnern zu gewährleisten. Dazu musste überlegt werden, welche Aufgaben die Polizei hat und mit welchen Einsatzmitteln sie ihrer Tätigkeit nachkommen kann. Zudem musste der optimale Standort einer Polizeiwache ermittelt werden.

Dabei galt es die Besonderheiten einer Stadt (z.B. Autobahnanbindung, Problemviertel, Bereiche mit hohen Kriminalitätsraten, Drogenmilieus, Vergnügungsviertel….) zu berücksichtigen. Keine leichte Aufgabe, zumal die Gruppen nur 40 Minuten Zeit hatte Ideen zu entwickeln und sie abschließend zu präsentieren. Da waren Teamwork, Ideenreichtum und Zeitmanagement gefragt.

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Die Überlegungen zu den Aufgaben der Polizei und ihrer Vorgehensweise bei einem Einsatz, waren geprägt durch die Terroranschläge der vergangenen Jahre, die Vorfälle auf dem G20-Gipfel in Hamburg und die Ereignisse in Chemnitz. Der Schutz der Zivilbevölkerung in Bedrohungssituationen, die Überwachung zur Einhaltung von Gesetzen im Kleinen wie im Großen, aber auch die Prävention vor Straftaten und die Ahndung bei Gesetzesübertretungen kennzeichnen die vielfältigen Aufgaben der Polizei. Dabei ist der Einsatz der Dienstwaffe nur das allerletzte Mittel. Auch gilt der Grundsatz: Gefahrenabwehr vor Strafverfolgung.

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Die Möglichkeiten der Strafverfolgung wurden anhand eines alltäglichen Beispiels zum Ladendiebstahl gedanklich durchgespielt. Hier wurde deutlich, dass der gesetzliche Spielraum und der Datenschutz eindeutige Vorgaben machen über die sich auch die Polizei nicht hinwegsetzen kann.

Doch wie kommt man nun zu seinem Traumberuf bei der Polizei? Voraussetzung in Nordrhein-Westfalen ist das Abitur. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Vollabitur oder ein Fachabitur handelt. Letzteres sollte im sozialen Bereich absolviert werden, da gute Sozialkompetenzen im Umgang mit teilweise schwierigen Menschen und ein hohes Maß an Teamfähigkeit von den Bewerbern erwartet wird. Bewerber durchlaufen ein 3-tägiges Einstellungsverfahren, bei dem Deutschkenntnisse, logisches Denken, Merkfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit im Rahmen von Präsentationen überprüft werden. Während Letztere immer wieder während des Unterrichts trainiert werden, hatten doch viele TeilnehmerInnen Sorgen bei ihren Deutschkenntnissen. Kommasetzung, Groß- und Kleinschreibung, auch diese Aspekte werden getestet. Doch auch hier mussten die SchülerInnen zugeben, dass dies eine Sache der Übung, des Willen, seine Defizite zu beheben und der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen ist. Diese Arbeitseinstellung ist unabdingbar für eine erfolgreiche Ausbildung zum Polizeibeamten.

Nach einem 3-jährigen Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung mit Theorie (polizei- und kriminalwissenschaftliche Inhalte und verschiedene Rechtsfächer), Training in Ausbildungsstätten (z.B. Tatortspuren suchen und sichern, Verkehrsunfälle aufnehmen, Fahr- und Sicherheitstraining, Schießausbildung) und Praxis in den Polizeibehörden, folgen Ersterfahrungen im Streifendienst. Die angehenden PolizistInnen werden auf den Berufsalltag intensiv vorbereitet und erhalten zahlreiche Hilfestellungen. Dabei muss die „Freizeit“ zum Lernen im Selbststudium genutzt werden. Die Durchfallquote bei der abschließenden Prüfung liegt bei 10 bis 15 %.

Angesichts des hohen Interesses und der zahlreichen Fragen, die von Herrn Reusch ausführlich und sehr anschaulich beantwortet wurden, gestalteten sich die 4 Stunden ausgesprochen kurzweilig. Am Ende waren sich alle TeilnehmerInnen darin einig dass dieses Planspiel, zur inneren Sicherheit und die Rolle der Polizei, ausgesprochen informativ war und den Wunsch Polizeibeamter zu werden, verstärkt hat. Zum Erfolg dieser Veranstaltung hat Herr Reusch durch seine humorvolle und begeisternde Art maßgeblich beigetragen.

Wie groß das Interesse am Polizeiberuf ist, zeigt sich darin, dass am 15.11.2018 eine weitere Gruppe der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit zu diesem Planspiel erhalten wird.

Susanne Schmidt