Adventszeit an der Fleuth

Bereits seit vielen Jahren erfreut sich die Schulgemeinschaft der „Realschule An der Fleuth“  in der Adventszeit an einem sehr großen und schönen Tannenbaum, der alljährlich in  der Woche vor dem 1. Advent im Forum der Schule aufgestellt wird.

Jahrelang konnte der 10tc-Kurs die Bäume im Garten der Familie Paul Bürgers in Hartefeld holen. In diesem Jahr schenkte das Ehepaar Horst Hoffmann in Vernum der Schule erstmalig den Baum. Einige 10a-, 10b- und 10c-Schüler verschönerten den Baum mit hübschem weihnachtlichen Schmuck, der Jahr für Jahr im Religionsunterricht der fünften Klassen gebastelt wird. Nun bietet der Tannenbaum der gesamten Schulgemeinschaft vier Wochen lang einen tollen Anblick, besonders dann, wenn sie am frühen Morgen das Forum betritt und die 2.500 elektrischen Kerzen im Halbdunkel erstrahlen. Während der wöchentlich stattfindenden Adventsmeditationen, die die Religionslehrerinnen Nicole Cimander, Angelika Elixmann und Hildegard van Hüüt mit der freundlichen Unterstützung der Kollegin Hiltrud Beckert an der Gitarre und des Schulleiters Wilfried Schönherr am Keyboard noch vor Unterrichtsbeginn abhalten, kommt der Lichterglanz des Baumes besonders schön zur Geltung. Auch bei dem Weihnachtsbasar, der alljährlich am 2. Freitag im Dezember im Forum der Schule abgehalten wird, bietet der Tannenbaum einen schönen Anblick. In diesem Jahr lädt die Schulgemeinschaft für Freitag, den 15. Dezember ab 14 Uhr zu einem gemütlichen weihnachtlichen Einkaufsbummel mit leckerer Beköstigung ins Forum ein.

Auf der Suche nach dem Traumberuf

Der Abschluss der Realschule ist bereits in greifbare Nähe gerückt und damit auch die Gestaltung der eigenen beruflichen Zukunft. Der Übergang von der Schule zum Beruf ist für die SchülerInnen der Klasse 10 eine wichtige Zeit. Wer die eigenen Interessen und Fähigkeiten richtig einschätzen kann hat gute Aussichten auf einen attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Eine erste Entscheidungshilfe stellten die in Kooperation mit dem Berufskolleg Geldern angebotenen Schnupper-Workshops für die Jahrgangsstufe 10 der Realschule An der Fleuth dar.

Technisch interessierte SchülerInnen hatten sich zuvor für einen der angebotenen Workshops aus den Bereichen KFZ-, Elektro-, Metall- oder Holztechnik angemeldet.

Unter dem Motto „Werkbank statt Schulbank“, konnten 25 TeilnehmerInnen am 16. November einen ganzen Schultag lang im Rahmen der Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) der Hochschule Rhein-Waal einen handlungsorientierten Einblick in mögliche Berufsfelder nehmen. Was auf einen angehenden KFZ-Mechatroniker zukommt, davon konnten sich die SchülerInnen in der KFZ-Werkstatt ein Bild machen. Reifenwechsel, Prüfung der Bremswirkung oder Fehlerauslese waren nur einige der Themen, die hier praktisch erprobt wurden.

Die angehenden Elektrotechniker erfuhren nach einer kurzen theoretischen Einführung, was bei der Installation einer Wechselschaltung zu beachten ist, um danach selber mit Schraubendreher und Klemmen die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Auch im Workshop Metalltechnik stand die Praxis im Vordergrund. Hier galt es Schritt für Schritt einen zweifarbigen Bilderrahmen anzufertigen. Da die TeilnehmerInnen dieser Gruppe sehr motiviert waren und zügig gearbeitet hatten, blieb noch Zeit, einen Schlüsselanhänger herzustellen, der abschließend kreativ graviert wurde. Vermutlich wird sich das ein oder andere hergestellte Werkstück unter dem Weihnachtsbaum wiederfinden.

Doch nicht nur der Werkstoff Metall bietet Möglichkeiten seine Kreativität zu entfalten. In der Holztechnik wurden Frühstücksbrettchen geschliffen, die mit dem Brennpeter eine individuelle Note – sei es eine Widmung oder ein Bildchen – erhielten. Auch hier hatten die SchülerInnen mit viel Spaß emsig gearbeitet, so dass zum Schluss noch Zeit für die Anfertigung eines Teelichthalters blieb.

Am Ende eines kurzweiligen Schultages waren sich alle TeilnehmerInnen einig: Dieser praxisnahe Tag hatte sich gelohnt. Nicht nur, weil sich einige nun keine Gedanken um mögliche Weihnachtsgeschenke mehr machen müssen, sondern weil mancher seinem Traumberuf einen Schritt näher gekommen ist.

 

Susanne Schmidt

Die Schulband „Hausalarm“ live in ISSUM!

Am 25.11.2017 hat die Schulband in kleiner Besetzung in Issum im Bürgerhaus gespielt. Die ehemalige Sängerin der Band, Katharina Teuwsen, engagiert sich in Issum und organisierte bereits zum zweiten Mal einen MITSINGABEND. Sie fragte im Vorfeld, ob „ihre“ alte Schulband die Lieder begleiten würde. Der Kern der Band von Rüdiger Germer sagte zu und so spielten der Schlagzeuger Marc Tebart, der Bassist Maurice Hainke, die Sängerinnen Jeanette Milde und Alica Knops (ehemalige Schülerin), Rüdiger Germer an der Gitarre und Katharina Teuwsen am Gesang und Gitarre. Die Stimmung war gut und die Band spielt sich immer besser ein.

Gespielt wurden mehr als zwanzig Stücke. Dafür wurden natürlich Extraproben anberaumt. Aber die Reaktionen des Publikums waren sehr positiv. Die Band wird einige Stücke nun ihr Repertoire aufnehmen.

Für März 2018 plant „Hausalarm“ einen Konzertabend im Schulforum. Informationen folgen noch.

Die Baumallee An der Fleuth wächst weiter

Die Baumallee An der Fleuth wächst weiter – Die Jahrgangstufe 5 pflanzt Bäume und Freundschaften

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 der Realschule An der Fleuth zeigten wieder einmal ihren Einsatz für die Verantwortung in unserer Gemeinde und in der Welt.

Am Freitag, dem 24. November 2017 war es dann soweit. Um 11.00 Uhr wurde gemeinsam mit den Vertretern der Stadt ein weiterer Spitzahorn eingepflanzt, der die nun fast vollständig bepflanzte Allee komplettiert. Nicole Cimander, seit Schuljahresbeginn neue zweite Realschulkonrektorin an der Realschule, freute sich sehr Herrn Pennings, Ortsbürgermeister in Pont, Herrn Beeker, als Vertreter der Abteilung Schule der Stadt Geldern, Frau Schönebeck und ihre Mitarbeiter vom Grünflächenamt Geldern und Herrn Volker Streck, ihren Vorgänger und Gründer der Baumallee an der Schule zur Baumpflanzung begrüßen zu dürfen.

Seit dem Jahr 2004 pflanzen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 jedes Jahr einen neuen Baum, für den sie die Patenschaft übernehmen.

Volker Streck verfolgte bei der Einführung der Baumpatenschaften nicht nur ökologische, sondern auch pädagogische Ziele. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit der Baumpatenschaft ökologische Verantwortung übernehmen und eine ehrenamtliche Aufgabe kennen lernen. Gleichzeitig sollen sie die Natur als schützenswerten Lebensraum respektieren und deren Vielfalt schätzen. Im Religionsunterricht können sie ebenfalls lernen, unsere Welt als Schöpfung Gottes zu achten und zu ehren.

Vor allem aber stehen die Bäume symbolisch für das körperliche und geistige Wachstum der Kinder an der Realschule. Diese Bäume werden dann nach dem Verlassen der Schule zum Symbol für das Wachsen der Kinder zu älter werdenden Erwachsenen, die ebenfalls wie die Bäume altern und in ihrem Wissen weiter wachsen.

Vor allem aber sind sie auch das Symbol für das Wachsen der Realschule An der Fleuth, das in den letzten Jahrzehnten zu einer stattlichen und pädagogisch anerkannten Größe herangewachsen ist. „Aus diesem Grunde ist die diesjährige Baumpatenschaft auch so wichtig für das Schulleben An der Fleuth. Sie ist das Symbol dafür, dass das Wachstum der Schule weiter geht und unsere Entwicklung auch in einem kleineren System voranschreiten wird“, betonte Nicole Cimander. „Deshalb ist es uns ein Bedürfnis, dass Herr Volker Streck uns bei diesen Baumpatenschaften weiter zur Seite steht und damit selbst zum Symbol wird, dass das, was er gepflanzt hat, tiefe Wurzeln geschlagen hat und in und durch uns weiter wachsen wird. Wir wachsen weiter, nur an einem anderen Ort, aber unsere Wurzeln sind hier und stehen, grün, für alle sichtbar.“

Nach der Baumpflanzung ließen dann alle Klassen ihren Luftballon beim Luftballonwettkampf steigen, um neue Kontakte in Form einer Brieffreundschaft zu knüpfen. So pflanzen die Schülerinnen und Schüler an einem Tag einen Baum und neue Freundschaften.

Danzig – Geldern – Schüleraustausch 2017

Endlich….

Endlich konnten wir es am Himmel von Eindhoven sehen – das Flugzeug aus Danzig mit unseren 16 Austauschschülerinnen und – schülern und den zwei Lehrern, die wir Anfang des Jahres über einen Steckbrief und dann im Mai in Danzig persönlich kennen gelernt haben.

Ja, Danzig. Dort hatten wir eine tolle Zeit. Eine einmalige Erfahrung, die sich keiner entgehen lassen sollte. In einer anderen Familie zu leben, eine unbekannte Stadt zu entdecken und das in einem Land mit einer für die meisten fremden Sprache. Zum Glück lernen die Danziger in der Schule Deutsch und werden von ihren Deutschlehrern begleitet. Und mit Englisch kommt man natürlich auch weiter.

Wir haben so viel zu sehen bekommen: Natürlich die Stadt Danzig selbst mit ihren Stadtteilen mit Altstadt, Hafen und Ostseestrand, wir waren in Museen, im Adventure Park, haben das KZ besichtigt, sind zur Marienburg gefahren und vieles mehr.

Aber am besten waren natürlich die Freundschaften, die ganz schnell entstanden sind. Auch die Mitschülerinnen und –schüler hat man von einer anderen Seite kennen gelernt. Am Ende der Woche veranstaltete die Schulband ein Konzert und bei der anschließenden Disco lagen wir uns alle in den Armen.

Wie schön nach vier Monaten die Danziger bei uns begrüßen zu dürfen, sie unseren Familien vorzustellen und ihnen den Niederrhein zu zeigen. Die Zeit hier sollte genauso schön werden.

So begann die gemeinsame Woche mit einer Geocaching-Tour durch Geldern und einem anschließenden gemeinsamen Kochen. Nach einem Empfang vom Bürgermeister am folgenden Tag, verbrachten wir die gemeinsame Zeit auf dem Dümpenhof in Wachtendonk mit Sport, Pizza, Planwagenfahrt, Kuchen, Eis und Fotoshooting. Das Wochenende gehörte den Familien. An den verbleibenden zwei Tagen fuhren wir mit der Bahn nach Düsseldorf und nach Viersen. In Düsseldorf lösten wir bei einem Live Escape Game viele knifflige Rätsel, gingen durch die Stadt und stiegen am Burgplatz zur Hafenrundfahrt aufs Schiff.

Am letzten Tag in Viersen wurde es sportlich in der Kletterhalle und am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Essen im Restaurant.

Als die Danziger am nächsten Morgen vom Bus abgeholt wurden, flossen viele Tränen. Es war eine schöne Zeit!

Für die neuen 8er wird es voraussichtlich im Juni 2018 zu einem Austausch nach Danzig gehen. Wir wünschen ihnen eine ebenso schöne Zeit, wie wir sie hatten.

 

 

 

Tag der offenen Tür am 18. November 2017

Tag der offenen Tür am 18. November 2017 – Die Schule bedankt sich bei den vielen Besuchern für das gezeigte Interesse

Ca. 140 Schülerinnen und Schüler sowie mehr als 200 Eltern und Erziehungsberechtigte, davon auch viele aus auswärtigen Kommunen, ließen es sich am 18.11.2017 nicht nehmen, den Tag der offenen Tür der Schule zu besuchen. Das Interesse an der Schule und speziell auch der Schulform Realschule scheint also trotz aller schulpolitischer Diskussion ungebrochen. Der Einzugsbereich ist immer größer geworden, da die Realschule An der Fleuth neben der Liebfrauen-Mädchen-Realschule die einzig noch aufnehmende Realschule im Südkreis Kleve ist.

Nachdem die Schulband „Hausalarm“ unter der Leitung von Herrn Germer alle so richtig eingestimmt hatte, konnten die Kinder an drei aufeinander folgenden Unterrichtssequenzen der momentanen Fünftklässler teilnehmen. Währenddessen stellte der Schulleiter Wilfried Schönherr zunächst die Schule und deren Möglichkeiten vor. Kleine Geschwisterkinder wurden von Schülerinnen und Schülern und der Lehrererin Frau van Hüüt in einem Spieleraum betreut.

Natürlich stand die zukünftige Entwicklung der Schule (Zweizügigkeit und Umzug zum Teilstandort Westwall) im Mittelpunkt vieler Fragen, genauso wie die Frage, was passiert, wenn ein Anmeldeüberhang entsteht und warum das Angebot für Jungen, an eine Realschule zu gehen, deutlich eingeschränkt wird. Trotzdem wollen viele auf jeden Fall ihr Kind an der Schule anmelden, da sie von der Schulform und der Schule selbst überzeugt sind.

Dass die Schule gut aufgestellt ist, zeigten auch die vielen Fachkollegen der Hauptfächer, die Unterrichtsinhalte und Lernweisen vorstellten. Ein Dank gilt hier allen anwesenden Lehrerinnen und Lehrern, die in großer Zahl für Beratungen zur Verfügung standen. Ebenso stellten die Sonderpädagoginnen, die Schulsozialarbeiterin und die LRS-Fachlehrerin sich und ihre Arbeit vor.

Die rundum gelungene Informationsveranstaltungen wurde erneut auch durch die immer wieder emsige Elternschaft in Form einer Cafeteria unterstützt. Auch für diese Hilfe, die von einem intakten Schulleben zeugt, herzlichen Dank.

Nun bleibt abzuwarten, wie die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen Gelderns im Februar verlaufen werden.

Unsere Anmeldetermine hier noch einmal in einer Übersicht:

Mittwoch, 14. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag, 15. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 -16.00 Uhr

Freitag, 16. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Wilfried Schönherr, Schulleiter

St. Martinszug Geldern 2017

St. Martinszug Geldern 2017 – Strahlende Laternen erhellten den Weg

Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth gingen mit gutem Beispiel voran.

Am Samstag, dem 11. November 2017 war es wieder soweit. Um 17.30 startete der diesjährige Martinszug am Adelheid-Haus und endete mit einem Feuerwerk am Mühlenturm.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 zeigten sich auch in diesem Jahr von ihrer kreativen Seite. In liebevoller Arbeit gestalteten die Kinder der Klassen 5a bis 5e unter der Leitung ihrer Kunstlehrerinnen Frau Schaffers, Frau Elixmann und Frau Heymer-Strahl ihre fantasievollen Laternen. Begleitet wurden die Klassen von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern.

Das Motto lautete „Laternen aus alter Zeit“ und überraschte mit ganz außergewöhnlichen und einmaligen Motiven der „Unterwasserwelten“. Die eckigen Laternen erinnerten an die Handlaternen, die früher dazu genutzt wurden, um die Straßenlaternen einzeln anzuzünden. Das weiße Pergamentpapier wurde mit Wassertieren und dem Schriftzug der Realschule gestaltet und leuchtete strahlend durch den Nachthimmel. Im Zug fielen die Laternen durch ihr Licht und ihre andersartige Form auf. Dies wurde auch von der diesjährigen Fachjury des Laternenwettbewerbs gebührend honoriert, in dem sie dem Schüler, Jonas Verführt aus der Klasse 5e den 1. Platz vergaben.

Auch die Schullaterne wurde wieder ehrwürdig durch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 der Religionsklassen in Begleitung ihrer Religionslehrerin und 2. Konrektorin, Frau Cimander getragen. Das Tragen der Laterne ist eine große Ehre für die Schülerinnen und Schüler, denn sie steht für das religiöse Engagement unserer Schule. Außerdem stellt das Tragen eine Herausforderung für die jungen Heranwachsenden dar, denn hier ist Teamgeist gefragt. Für die gesamte Strecke benötigt man mindestens 8 Personen, die die Last immer wieder erneut auf ihren Schultern verteilen. So wächst mit dieser Aufgabe auch das Miteinander der Schülerinnen und Schüler. In diesem Jahr möchten wir uns deshalb herzlich bei Alen H. von der Klasse 9eW, Daniela P., Monika F., Marcus H., Kai D. von der Klasse 10a, Laurenz P., Angelina B., Emma M. von der Klasse 10b und Isabel D. von der Klasse 10 c für ihren Einsatz bedanken.

In diesem Jahr war der St. Martinszug für die Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth aber auch ein besonderes Zeichen der Hoffnung. Die jungen Schülerinnen und Schüler „wollten ein Zeichen setzen, dass wir um unseren Platz an der Fleuth kämpfen“ berichtete unter anderem Lina Großwendt, Schülerin der Jahrgangsstufe 6, die mit einer eigenen gebastelten Laterne gekommen war, um sich dem Zug anzuschließen. Den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 5 war es im Rahmen des Religionsunterrichtes ein großes Bedürfnis, der Gemeinde Gelderns mitzuteilen, dass sie stolz auf ihre Schule sind. Sie möchten auch etwas aus eigener Kraft unternehmen, um die Schule mit ihren Mitteln zu retten.

Was kann eindrucksvoller sein, als ein positives Zeichen zu setzen, das friedlich, still und leuchtend schön durch den nächtlichen Himmel strahlt? Ein wunderbares Symbol für die Einsatzbereitschaft, die gute Erziehung und Bildung und den großen Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth, einer Schule, in der liebevoller, wertschätzender und gemeinschaftlicher Umgang miteinander Schulalltag ist.

Gut bereift für die kalte Jahreszeit

Reifenwechselaktion der Realschule An der Fleuth ein voller Erfolg

SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 der Realschule An der Fleuth haben durch die Reifenwechselaktion am 11. November im Autohaus Vehreschild in der Zeit von 9 bis 15 Uhr auch in diesem Herbst einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit geleistet.

Bei feucht-kaltem Herbstwetter hatten sich bereist vor Beginn der Aktion zahlreiche Autofahrer eingefunden. Während sich das Catering-Team um Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen kümmerte, erfolgte in der Werkstatt die Einweisung der SchülerInnen durch die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams.
An 4 Arbeitsbühnen wurden unter sachkundiger Anleitung Reifen ausgewuchtet und gewechselt. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass viele SchülerInnen sich auch an einem schulfreien Tag engagieren, gerne tatkräftig mit anpacken, handwerkliches Geschick mitbringen und auch schmutzige Hände nicht scheuen. Während beim Catering oder an der Kasse eher kommunikative Talente gefragt waren. Nachdem die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 gerade im Verlauf der Potenzialanalyse ihre Stärken und Potentiale kennengelernt haben, bot dieser Tag unter Umständen eine erste Orientierung in Hinblick auf die Berufsfelderkundungstage im April 2018.

Die RSAdF bedankt sich bei den Mitarbeitern des Vehreschild-Teams, die an einem arbeitsfreien Samstag diese Aktion mit viel Engagement und Geduld ermöglicht haben. Der Erlös wir auch dieses Mal der gesamten Schulgemeinschaft zugute kommen und für Neuanschaffungen verwendet werden.

                                                                                                         Susanne Schmidt

Anschluss nach dem Abschluss

Am 9. November hatten SchülerInnen und Eltern die Möglichkeit sich über das Bildungsprogramm der weiterführenden Schulen im Umkreis zu informieren.

Vertreten waren Berufskolleg Geldern, Liebfrauen Berufskolleg, Berufskolleg Technik Moers, Berufskolleg Vera Beckers und erstmalig das Berufskolleg Krefeld-Uerdingen. Den Auftakt bildete eine allgemeine Vorstellung der thematischen Schwerpunkte im Forum. Anschließend erhielten interessierte SchülerInnen und ihre Eltern detaillierte Informationen zu den verschiedenen Bildungsgängen. Einige Berufskollegs hatten auch ehemalige SchülerInnen der Realschule An der Fleuth zu dieser Veranstaltung mitgebracht, die sich den zahlreichen Fragen stellten und aus eigener Erfahrung berichten konnten.

Darüber hinaus werden am 16. November „Schnupper-Workshops“ am Berufskolleg Geldern angeboten. Technisch interessierte SchülerInnen konnten sich zuvor zu den Bereichen Metalltechnik, Elektrotechnik, KFZ-Technik oder Holztechnik anmelden. Dieser Tag wird einen praxisnahen Einblick in einen ausgewählten Fachbereich gewähren und dazu beitragen, den SchülerInnen ein Stück ihrer Unsicherheit bezüglich ihrer berufliche Orientierung zu nehmen.

                                                                                                                     Susanne Schmidt