Kennenlerntage der neuen Schüler

„Aller Anfang ist schwer“, sagt der Volksmund. Das gilt manchmal auch für den Übergang von der Grundschule an die weiterführende Schule, wissen Ulla Heymer-Stahl und Frank Feggeler, Klassenlehrer der fünften Klassen der Realschule An der Fleuth. „In den ersten Tagen ist es wichtig, dass die Kinder ihre neue schulische Heimat behutsam kennenlernen, dass sie zueinander finden und die Klassengemeinschaft gestärkt wird.“ Und so ist es an der Realschule schon Tradition, dass die ersten Tage für die „neuen Fünfer“ nicht streng nach Stundenplan ablaufen, sondern……..  hier geht es weiter:  UNSERE 5er

Polizeibeamter – ein Traumberuf?

Fragt man Jugendliche nach ihrem Traumberuf, so rangiert der des Polizeibeamten an oberster Stelle. Viele verbinden mit diesem Berufsbild das spannungsgeladene Vorgehen und den damit verbundenen Nervenkitzel aus bekannten Kriminalserien. Nachdem die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 nun bald vor ihrem Abschluss stehen und sich die Frage nach dem zielgerichteten Anschluss stellt, war es höchste Zeit ein realitätsnahes Bild zu gewinnen.

Als Fachmann vor Ort war am 20.09.2018 Polizeikommissar R. Reusch an der Realschule An der Fleuth im Einsatz. Im Verlauf des Planspiels zur Aufgabe der Polizei im Rahmen der inneren Sicherheit hatten 14 SchülerInnen der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit sich über die Anforderungen und Aufgaben im Polizeidienst zu informieren.

Wie wichtig Sozialkompetenzen und Teamarbeit bei der Polizei sind, erfuhren die SchülerInnen gleich zu Beginn des Projektes. Innerhalb eines selbst bestimmten Zeitrahmens musste für jedes Gruppenmitglied ein Namensschild angefertigt werden, doch niemand durfte seinen eigenen Namen schreiben. Nach der ersten Aufgabe stand fest, dass am Zeitmanagement noch gearbeitet werden muss. Bei der nachfolgenden Ballweitergabe innerhalb der Gruppe, wobei jeder Teilnehmer nur einmal den Ball berühren durfte, machten die SchülerInnen eine, für den Polizisten im Einsatz wichtige Erfahrung: schnell handeln, aber nicht hektisch werden. Gleichzeitig Ideen entwickeln, die der Situation angepasst sind und aus Fehlern lernen. Aus diesem Grund ist Fortbildung ein wichtiger Bestandteil des Polizeiberufes.

Im folgenden Planspiel galt es, die Sicherheit einer mittleren Stadt von ca. 90.000 Einwohnern zu gewährleisten. Dazu musste überlegt werden, welche Aufgaben die Polizei hat und mit welchen Einsatzmitteln sie ihrer Tätigkeit nachkommen kann. Zudem musste der optimale Standort einer Polizeiwache ermittelt werden.

Dabei galt es die Besonderheiten einer Stadt (z.B. Autobahnanbindung, Problemviertel, Bereiche mit hohen Kriminalitätsraten, Drogenmilieus, Vergnügungsviertel….) zu berücksichtigen. Keine leichte Aufgabe, zumal die Gruppen nur 40 Minuten Zeit hatte Ideen zu entwickeln und sie abschließend zu präsentieren. Da waren Teamwork, Ideenreichtum und Zeitmanagement gefragt.

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Die Überlegungen zu den Aufgaben der Polizei und ihrer Vorgehensweise bei einem Einsatz, waren geprägt durch die Terroranschläge der vergangenen Jahre, die Vorfälle auf dem G20-Gipfel in Hamburg und die Ereignisse in Chemnitz. Der Schutz der Zivilbevölkerung in Bedrohungssituationen, die Überwachung zur Einhaltung von Gesetzen im Kleinen wie im Großen, aber auch die Prävention vor Straftaten und die Ahndung bei Gesetzesübertretungen kennzeichnen die vielfältigen Aufgaben der Polizei. Dabei ist der Einsatz der Dienstwaffe nur das allerletzte Mittel. Auch gilt der Grundsatz: Gefahrenabwehr vor Strafverfolgung.

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Die Möglichkeiten der Strafverfolgung wurden anhand eines alltäglichen Beispiels zum Ladendiebstahl gedanklich durchgespielt. Hier wurde deutlich, dass der gesetzliche Spielraum und der Datenschutz eindeutige Vorgaben machen über die sich auch die Polizei nicht hinwegsetzen kann.

Doch wie kommt man nun zu seinem Traumberuf bei der Polizei? Voraussetzung in Nordrhein-Westfalen ist das Abitur. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Vollabitur oder ein Fachabitur handelt. Letzteres sollte im sozialen Bereich absolviert werden, da gute Sozialkompetenzen im Umgang mit teilweise schwierigen Menschen und ein hohes Maß an Teamfähigkeit von den Bewerbern erwartet wird. Bewerber durchlaufen ein 3-tägiges Einstellungsverfahren, bei dem Deutschkenntnisse, logisches Denken, Merkfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit im Rahmen von Präsentationen überprüft werden. Während Letztere immer wieder während des Unterrichts trainiert werden, hatten doch viele TeilnehmerInnen Sorgen bei ihren Deutschkenntnissen. Kommasetzung, Groß- und Kleinschreibung, auch diese Aspekte werden getestet. Doch auch hier mussten die SchülerInnen zugeben, dass dies eine Sache der Übung, des Willen, seine Defizite zu beheben und der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen ist. Diese Arbeitseinstellung ist unabdingbar für eine erfolgreiche Ausbildung zum Polizeibeamten.

Nach einem 3-jährigen Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung mit Theorie (polizei- und kriminalwissenschaftliche Inhalte und verschiedene Rechtsfächer), Training in Ausbildungsstätten (z.B. Tatortspuren suchen und sichern, Verkehrsunfälle aufnehmen, Fahr- und Sicherheitstraining, Schießausbildung) und Praxis in den Polizeibehörden, folgen Ersterfahrungen im Streifendienst. Die angehenden PolizistInnen werden auf den Berufsalltag intensiv vorbereitet und erhalten zahlreiche Hilfestellungen. Dabei muss die „Freizeit“ zum Lernen im Selbststudium genutzt werden. Die Durchfallquote bei der abschließenden Prüfung liegt bei 10 bis 15 %.

Angesichts des hohen Interesses und der zahlreichen Fragen, die von Herrn Reusch ausführlich und sehr anschaulich beantwortet wurden, gestalteten sich die 4 Stunden ausgesprochen kurzweilig. Am Ende waren sich alle TeilnehmerInnen darin einig dass dieses Planspiel, zur inneren Sicherheit und die Rolle der Polizei, ausgesprochen informativ war und den Wunsch Polizeibeamter zu werden, verstärkt hat. Zum Erfolg dieser Veranstaltung hat Herr Reusch durch seine humorvolle und begeisternde Art maßgeblich beigetragen.

Wie groß das Interesse am Polizeiberuf ist, zeigt sich darin, dass am 15.11.2018 eine weitere Gruppe der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit zu diesem Planspiel erhalten wird.

Susanne Schmidt

Schüleraustausch Geldern – Venlo

Schüleraustausch Geldern – Venlo

eine Schulpartnerschaft “kommt in die Jahre”

Am 14. Juni 2018 war es wieder soweit – mit einem gemeinsamen Ausflug in die Landeshauptstadt endete an diesem Tag das Austauschprogramm für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9.

Nachdem der Austausch bereits seit 20 Jahren überaus erfolgreich durchgeführt wird, ist das Interesse aller Beteiligten weiterhin hoch. Ziel des Austauschs ist es, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, das Alltagsleben sowie die Kultur unserer Nachbarn kennenzulernen und nicht zuletzt die Sprache intensiv zu erfahren. Aus diesem Grund nimmt nicht der gesamte Kurs am Austausch teil, sondern jeweils eine Gruppe von 3-4 Schülerinnen und Schülern. Sie nehmen drei Tage am normalen Alltag ihrer jeweiligen Partnerschülerin/ihres Partnerschülers teil, gehen also mit zur Schule, machen Hausaufgaben, verbringen die Freizeit mit ihnen, machen eventuell Ausflüge mit etc.

Im Anschluss an das gesamte Austauschprogramm wird eine gemeinsame Abschlussfahrt unternommen, so dass sich alle noch einmal sehen können. In diesem Jahr ging die Fahrt nach Düsseldorf, wo die Besteigung des Fernsehturms sowie die Besichtigung der Altstadt auf dem Programm standen.

„Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass aus diesen kleinen Begegnungen durchaus Freundschaften entstehen können“, strahlt Sabine Stüve, die auf deutscher Seite zusammen mit ihrem Kollegen Hubertus Wynands diesen Austausch organisiert und begleitet.

Zum Bericht auf der Homepage unserer Nachbarschule, einfach auf den folgenden Link klicken.

https://www.denhulster.nl/onze-school/algemeen-onzeschool/archief/3358-uitwisseling-geldern-excursie

 

„HAUSALARM“ in Köln

Nachdem die Schulband „HAUSALARM“ in diesem Schuljahr einige Konzerte gegeben hatte, hat sie sich mit einem Ausflug nach Köln belohnt.

„HAUSALARM“ hat im Dezember einen Mitsingabend in Issum im Bürgersaal bestritten, dazu hatten sich die Musiker 25 Musikstücke angeeignet, die sie singen und spielen konnten.

Am 4. März haben sie auf einem 60. Geburtstag gespielt – das „Geburtstagskind“, der Vater eines ehemaligen Schülers, erinnerte sich gerne an die Schulband und fragte nach, ob sie das machen würde, was die Musiker gerne bejahten.

Am 16.03.2018 spielte „HAUSALARM“ im Forum der Schule und begeisterte das Publikum mit den musikalischen Beiträgen, insbesondere mit dem Schlagzeugsolo der drei Schlagzeuger Marc Tebart, Joschua Post und Rüdiger Germer. Aber auch die Sängerinnen und Sänger (Jeanette Milde, Sina van Bergen, Irina Ring und Bart Jason Franken) und der Bassist Maurice Hainke und der Gitarrist Daniel Platen wussten zu überzeugen.

Dazu haben die Musiker noch zwei „unplugged“-Konzerte gegeben: Zum einen wurde bei THW in Geldern ein Konzert von ca. 30 Minuten in der großen Halle gespielt und auf dem Geburtstag der Kunstlehrerin Frau Schaffers hat die Band ebenfalls die Gäste musikalisch unterhalten.

So war es mehr als gerecht, dass sich die Schüler einen Tag frei genommen haben, um in Köln einen Musikladen der Extraklasse zu besuchen. Natürlich durften auch ein Besuch der Deutzer Brücke und des Doms nicht fehlen. Begleitet wurde die Truppe unter der Leitung von Rüdiger Germer von einer Mutter, Frau Hainke, die dann auch noch mit den Sängerinnen in Köln eine Shopping-Tour unternahm. Alles in allem war es ein super Ausflug, der die Stimmung innerhalb der Band gefördert hat!

Das vorerst letzte Konzert der Saison spielte „HAUSALARM“ bei der Entlassfeier der 10. Klasse in der Aula des LMG.

R.G.

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Berufsorientierung im Praxistest

Der derzeitige Jahrgang der Klasse 9 ist der erste, der im Rahmen des NRW-Projektes KAoA – Kein Anschluss ohne Abschluss – die Standardelemente Potenzialanlayse und Berufsfelderkundungen in Klasse 8 durchlaufen und nun das Schülerbetriebspraktikum absolviert hat.

Sechs Klassen mit insgesamt  161 SchülerInnen haben nach intensiver Vorbereitung, in der Zeit vom 23. April bis 9. Mai 2018, die betriebliche Wirklichkeit und die Anforderungen der Berufswelt mit ihren eigenen Vorstellungen vom Traumberuf und ihren Fähigkeiten vergleichen können.

Die Ergebnisse wurden in einer umfangreichen Praktikumsmappe zusammengefasst und reflektiert.

Bei vielen SchülerInnen fiel diese Bilanz positiv aus, manchen PraktikantInnen wurde sogar ein Ausbildungsplatz nach dem Abschluss der Realschule An der Fleuth im Sommer 2019 in Aussicht gestellt. Wieder andere müssen sich anderweitig orientieren, einen Plan B erproben, hier empfiehlt sich ein freiwilliges Praktikum in den Ferien. Auch unter diesem Aspekt wird die Bedeutung des Schülerbetriebspraktikums deutlich: Es ist die einzige Möglichkeit im Verlauf der Schulzeit über einen längeren Zeitraum einen intensiven realistischen Einblick in einen ausgewählten Beruf zu erhalten.

Die Erkenntnisse zu den Sonnen- und Schattenseiten des jeweiligen Berufs wurden in Form einer kleinen Ausstellung dokumentiert. Die angefertigten Plakate sollen den diesjährigen Achtklässlern, die im April ihre Berufsfelderkundungen absolviert haben, helfen eine gut durchdachte  Entscheidung für ihr Praktikum in kommenden Jahr zu treffen.

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Die Möglichkeit durch unsere Berufsberaterinnen eine zusätzlich angebotene Beratung in Anspruch zu nehmen soll den SchülerInnen eine weitere Unterstützung bieten. Von diesem Angebot haben 61 SchülerInnen Gebrauch gemacht.

Um eine koordinierte Übergangsgestaltung zu ermöglichen, werden die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 im Rahmen eines Beratungsgespräches, alle bis dahin vorliegenden Erkenntnisse aus der Berufsorientierung reflektieren. Um eine realistische Anschlussperspektive zu entwickeln, ist es wichtig, konkrete weiterführende Schritte zu überlegen. Das Ergebnis dieser individuellen Beratung wird in der Anschlussvereinbarung dokumentiert.

Mit vielfältigen Angeboten der Berufsorientierung unterstützt die Realschule An der Fleuth ihre SchülerInnen bei der Entwicklung einer zielgerichteten Berufsperspektive.

 

Susanne Schmidt

Citylauf in Geldern

Beim 10. Gelderner Citylauf, der am 12. Mai 2018 vom GSV Geldern veranstaltet wurde, waren beim Schülerlauf 145 Jungen und Mädchen am Start. 21 von ihnen kamen von der Realschule An der Fleuth. Die „Fünfer“ und die „Sechser“, von denen viele nicht zum ersten Mal liefen, waren besonders stark vertreten.

Um 16:20 Uhr machte sich die Schülergruppe vom Marktplatz aus auf die 2 Kilometer lange Laufstrecke durch die Gelderner Innenstadt. Michel Koenen (6e), Marius Boßmann (6e) und Nils Cox (6a)belegten die Plätze 4, 7 und 8 im gesamten Läuferfeld ihrer Altersklasse. Sie kamen bereits nach 8:44min, 8:46min und 8:48min ins Ziel. Den 3. Platz in seiner Altersklasse belegte der „Fleuth-Schüler“ Fabian Opschroef (7a) in einer Zeit von 9:56 min. Er durfte sich auf dem Siegerpodest ehren lassen. Auch Antonya Holthausen (5c) und Kevin Kapobel (7a)gehörten mit den Platzierungen 4 und 5 in der Zeit von 9:40min und 11:57min zu den bestplatzierten Schülerinnen und Schülern der „Fleuth-Schülerschaft“. Nicht so eilig hatten es die vier 10-jährigen Mädchen Nele Ludwig, Maria Stöpp, Paulina Ihde und Joyce Brings (alle 5c-Schülerinnen) gehabt. Freudestrahlend und Hand in Hand liefen sie nach gut 16 Minuten ins Ziel ein. Sie hatten sich auch kurzentschlossen noch nach dem Anmeldeschluss für die Schulen beim GSV Geldern melden lassen.

Am Montag war der Citylauf in vielen Klassen an der RSAdF Gesprächsthema Nummer 1, und mehr als ein Mal war zu hören: Im nächsten Jahr mache ich auch mit!