Profilklassen in der Klasse 5

Neu ab dem Schuljahr 2019/20: Profilklassen – Neigungsdifferenzierung in Klasse 5/6

Getreu dem Motto „Bewährtes fortsetzen. Neues angehen.“ wird es an der Realschule An der Fleuth ab dem Schuljahr 2019/20 erstmalig sogenannte „Profilklassen“ geben. Diese bieten den neuen Fünfern die Möglichkeit, sich wöchentlich an zwei Unterrichtsstunden je nach Interesse und Begabung als „Sportler“, als „Kreative“ oder als „Forscher“ zu betätigen.

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Zusammen mit „Gleichgesinnten“ entdecken die SchülerInnen zusammen Neues, erreichen gemeinsame Ziele und erfahren Erfolge. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und die Zielstrebigkeit des einzelnen, aber auch für die Klassengemeinschaft – und für die fachliche Kompetenz im Profilfach. Die Gemeinschaftserlebnisse erleichtern den SchülerInnen zugleich auch ihre ersten Schritte an der „neuen“ Schule.
Um Schülern und Lehrern im Profilfach etwas mehr Freiheiten zu gewähren, werden die Leistungen durch einen Zeugnisvermerk dokumentiert – nicht durch eine Schulnote im Fach.

 

Projektförmiges Arbeiten

Die Besonderheit der Profilfächer kommt auch in der Arbeitsweise zum Ausdruck: So werden die SchülerInnen oft freier an Projekten arbeiten als das im „klassischen“ Unterricht der Fall ist. So werden sie stärker in die Gestaltung und Planung des weiteren Verlaufs einbezogen und können ihre Interessen in besonderer Weise einbringen.
Die zwei „Profilstunden“ werden fest im wöchentlichen Stundenplan verankert sein und im Vormittagsbereich liegen. In den restlichen 28 Wochenstunden werden alle restlichen, bekannten Fächer unterrichtet.

Hier sind einige Beispiele für Projekte in den jeweiligen Profilklassen:

Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen werden berücksichtigt

Bei der Entscheidung darüber, welcher Schüler welcher Klasse angehören soll, spielen viele Überlegungen eine Rolle. An erster Stelle werden die Wünsche der Kinder selbst berücksichtigt, die bei der Anmeldung geäußert werden. Hinzu kommen aber auch pädagogische sowie organisatorische Erwägungen und Notwendigkeiten wie zum Beispiel die Geschlechterverteilung oder der Wohnort.

 

 

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Valentinstag

Welcher Tag wäre nicht besser dafür geeignet aus unseren Realschülerinnen und Realschülern die Bachlorette bzw. den Bachelor zu machen als der Valentinstag?

Am 14. Februar verteilte die Schülervertretung der Realschule An der Fleuth insgesamt 150 Rosen. Die Rosen wurden vorher von den Schülerinnen und Schülern bestellt, um damit ihrem Liebsten bzw. ihrer Liebsten eine Freude zu machen. Aber auch die Freundschaft, die Dankbarkeit und die Loyalität zwischen den Schülerinnen und Schülern wurde in verschiedenen Botschaften gewürdigt. Selbst das Schulpersonal und die Lehrerinnen und Lehrer wurden mit Rosen überrascht,  die teils lustige Anekdoten, teils Würdigung für die geleistete Arbeit überbrachten.

Übung macht den Meister……

….. haben sich 20 TeilnehmerInnen im Jahrgang 10 der Realschule An der Fleuth gedacht, als sie sich zum Projekt „Auswahlverfahren“ anmeldeten. Aufgrund des großen Interesses wurden am 07.02. und am 21.02. zwei Termine angeboten. Dieser Projekttag ist ein Angebot der Berufswahlorientierung im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Fa. Schaffrathmedien. Viele SchülerInnen möchten im Anschluss an den Abschluss eine Ausbildung beginnen und befinden sich in der Bewerbungsphase.
Wer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, ist auf die Zielgerade eingebogen. Verständlich, dass man dann einen guten Eindruck machen möchte, schließlich bedeutet Bewerbung auch immer Werbung in eigener Sache. Doch wie bereitet man sich optimal auf ein Auswahlverfahren vor? Auf welche Fragen muss sich ein Bewerber in einem Vorstellungsgespräch einstellen? Eine gute Vorbereitung hilft in jedem Falle, die eigene Nervosität zu beherrschen und einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Im Konferenzraum der Fa. Schaffrathmedien stellten sich die Teilnehmerinnen unter der Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) den Herausforderungen eines Vorstellungsgesprächs und typischen Assessment-Center Übungen.


Ob Medizinische Fachangestellte, Sozialversicherungsfachangestellte, Fachinformatiker, Industriekauffrau, Immobilienkauffrau, Bürokauffrau, Verwaltungsfachangestellter oder Gärtner im Bereich Gemüsebau, alle Teilnehmerinnen hatten sich über ihren Traumberuf gut informiert und konnten auf Erfahrungen aus dem Schülerbetriebspraktikum, ihrer Mitarbeit im elterlichen Betrieb oder den Inhalten des Politikunterrichtes zurückgreifen, so dass die Vorstellungsgespräche diese Bezeichnung auch verdienten und nicht zu einem Frage und Antwortspiel wurden. Die Bewerber zeigten sich sehr motiviert und wollten sich auch nicht durch Schicht- und Wochenenddienst von ihrem Traumberuf abbringen lassen.
Alle SchülerInnen erhielten individuelle Rückmeldungen durch Frau Schoofs und wichtige Tipps zur Anfertigung ihrer Bewerbungsunterlagen bzw. zur positiven Darstellung und Argumentation im Bewerbungsgespräch als auch zu anschließenden Fragen rund um die Aus- und Weiterbildung, die man gut vorbereiten kann.

Lediglich 15 Minuten umfasste der Zeitrahmen für das nachfolgende Partnerinterview, bei dem sich klassenfremde SchülerInnen gegenüber saßen und möglichst viele berufsbezogene Informationen (z.B. Gründe für den Berufswunsch, erforderliche Soft-Skills, berufliche Ziele….) erfragen mussten. Kommunikationsfähigkeit und Kontaktstärke waren bei dieser Übung die bestimmenden Soft-Skills.

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In der nachfolgenden Gruppendiskussion galt es am 7.02. den ersten Ausbildungstag der neuen Auszubildenden zu organisieren, um ihnen den Einstieg in das Unternehmen zu erleichtern und sie mit allen Mitarbeitern bekannt zu machen. Ein Diskussionsleiter kristallisierte sich schnell heraus. Auch wurde die Aufgabenverteilung bei der Dokumentation – diejenige mit der schönsten Schrift wurde umgehend für die Verschriftlichung der Ergebnisse ausgesucht – und Präsentation schnell festgelegt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, nahm die Diskussion erst langsam Fahrt auf. Auch zeigte sich, dass Arbeitsaufträge sorgfältig gelesen werden müssen, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu gelangen. Nach diesen ersten Startschwierigkeiten zeigte sich, dass unterschiedliche Persönlichkeiten zielführend zusammenarbeiten können. Egal, ob es sich bei den TeilnehmerInnen eher um introvertierte, extrovertierte, planerisch denkende oder soziale Charaktere handelte, wurde jeder zu seiner Meinung befragt und angehört.


Bei der sich anschließenden Postkorbübung handelt es sich um eine typische Aufgabenstellung im Assessment-Center bei der, Stressresistenz, Lösungskompetenz, analytisches Denken, Konzentrationsfähigkeit und Entscheidungsfreude getestet werden. In nur 15 Minuten musste eine Schulwoche mit Vorbereitungen auf die Mathearbeit und den Vokabeltest, Übungseinheiten für die ZAPs, Arbeitstreffen und fristgerechte Anfertigung von Bewerbungsunterlagen mit privaten Pflichten und Vergnügungen koordiniert werden. Dabei ließen sich „Häppchen-Lerner“ von „Abendmarathon-Lernern“ unterscheiden. Doch unabhängig von den unterschiedlichen Prioritäten, um die ZAPs in diesem Jahrgang muss man sich keine Sorgen machen. Zu einem ehrlichen Feedback gehört jedoch auch, dass nicht jeder 15 Stunden in der Woche für das Lernen aufwenden würde.

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Den Abschluss bildete eine Einzelpräsentation. Die SchülerInnen hatten zu diesem Zweck einen Lieblingsgegenstand mitgebracht, der auf einer Messe vorgestellt werden sollte. Ein passender Werbeslogan und überzeugende Argumente mussten gefunden werden, um mögliche Kunden zu überzeugen. Kopfhörer, Ketten, Armbänder und Glücksbringer, Fußbälle und ein Trikot, sowie ein Boxhandschuh wurden unter viel Gelächter dargeboten.

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Die abschließende Feedback-Runde verdeutlichte, dass dieser Projekttag eine gute Übung zur Vorbereitung auf ein Bewerbungsverfahren ist, egal, ob man sich für das kommenden Ausbildungsjahr bewirbt oder zunächst eine weiterführende Schule besucht.

Susanne Schmidt

Anmeldetermine

Folgende Termine sind eingeplant:

Montag, den 25.02.2019 von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr,
Dienstag, den 26.02.2019 von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr und
Mittwoch, den 27.02.2019 von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr.

Tag der offenen Tür – Rückblick

Sehr hohes Interesse am Erfolgsmodell Realschule

Zahlreiche Eltern aus Geldern und Umland besuchten den „Tag der offenen Tür“ der Realschule An der Fleuth
Die Realschule An der Fleuth hat sich in Geldern und darüber hinaus bei Eltern und Arbeitgebern einen exzellenten Ruf als zuverlässige Institution mit gut auf das Leben vorbereiteten Absolventen erworben. Dementsprechend war das Interesse – trotz zwischenzeitlicher Unklarheit über die genaue Zukunft der Schule – sehr hoch. Etwa 140 SchülerInnen und deren Eltern nutzten den Tag der offenen Tür am vergangenen Freitag, um sich über das Angebot der Realschule und ihren zukünftigen Weg zu informieren.
Erstmals am Westwall

Die Veranstaltung fand erstmalig am innerstädtischen Standort Westwall – dem mittelfristig alleinigen Standort der Realschule – statt. Und Schulleiter Wilfried Schönherr hatte mit seinem Kollegium ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, um die ganze Vielseitigkeit einer gut aufgestellten, „brummenden“ Realschule zu präsentieren. Seinen Informationsvortrag begann Schönherr mit einem eigens produzierten Film, der den Grundschülern „die Welt der Fünfer“ am Standort Fleuth eindrücklich und sympathisch näher brachte.

Profilklassen werden gebildet

Der Schulleiter stellte das in diesem Schuljahr neu eingeführte Differenzierungskonzept vor, demzufolge pro Hauptfach eine Wochenstunde lang drei Fachlehrer für eine Klasse zur Verfügung stehen. Für den kommenden Fünfer-Jahrgang kündigte Schönherr außerdem die Einrichtung von Profilklassen an, denen SchülerInnen ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend zugeteilt werden sollen. Nach derzeitigem Planungsstand solle es eine „Forscher-Klasse“, eine „Kreativ-Klasse“ und eine „Sportler-Klasse“ geben.

Bewährtes fortsetzen – Neues angehen

Schönherr unterstrich, dass man an der Realschule viele Erfahrungen gesammelt habe und wisse, was guten Unterricht ausmache. Darin sei man auch durch die umfassende Qualitätsanalyse durch das Land NRW im Jahr 2017/18 bestätigt worden. Dieses wolle man fortsetzen, aber gleichzeitig offen für neue Impulse sein.

Davon konnten sich Kinder und Eltern im zweiten Teil der Veranstaltung überzeugen: Erwachsene konnten ihre Kenntnisse im „Zuschau-Unterricht“ der neunten Klassen noch einmal überprüfen; für die Kinder wurden zahlreiche „Mitmach-Unterrichte“ angeboten; mit einer bunten Auswahl von geisteswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen sowie technischen bis hin zu musisch-künstlerischen Fächern wurde für jeden Geschmack etwas angeboten.

An weiteren Informationspunkten konnten interessierte Eltern sich über Förder- und Differenzierungsangebote, die umfassende Berufswahlorientierung und außerschulische Lernpartner informieren. Die Schülervertretung sorgte in der Schulküche eigenhändig für das leibliche Wohl aller Gäste.

Renovierungsarbeiten

Nach dem aktuellsten Ratsbeschluss soll die Realschule An der Fleuth mittelfristig sehr umfänglich zu einem Gebäude „auf Neubaustandard“ renoviert werden. Erste Baupläne waren einzusehen. Der gerade fertig gestellte neue Technikraum und der Informatikraum gaben schon einen ersten beachtlichen Eindruck davon, was für den Rest des Gebäudes einmal zu erwarten sein wird.

Lebendige Schulgemeinde

Getreu dem Motto „Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen“ hatte sich die Schulgemeinde zusammengefunden: alle aktiven LehrerInnen, zahlreiche derzeitige und ehemalige SchülerInnen, Elternvertreter, Förderverein, Schulpflegschaft und die Sozialpädagoginnen dokumentierten mit ihrem Erscheinen und Einsatz, dass sie hinter dem „Erfolgsmodell Realschule“ (so die Schulbroschüre) stehen und sich ihr verbunden fühlen. So ergab sich insgesamt ein beeindruckendes Bild von einer lebendigen Schulgemeinschaft, die erwartungsvoll in die Zukunft blickt.

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Einen runden Geburtstag…

….feierte die Lernpartnerschaft zwischen der Realschule An der Fleuth und L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien. Am 18. April 2008 wurde diese Kooperation im Forum der Realschule im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unterzeichnet.

             

Die damalige Geschäftsführerin Frau Gisela Grunau wünschte sich durch diese Lernpartnerschaft einen frühzeitigen Kontakt zu potenziellen und motivierten Auszubildenden. „Gute Kandidaten für die Lehre zum Industriekaufmann/-frau oder für die Ausbildung zum Informatikkaufmann/-frau, zum Mediengestalter/-in, Drucker/-in oder Buchbinder/-in zu finden, ist immer noch problematisch.“ Auch wenn mittlerweile aus dem Drucker der Medientechnologe Druck und aus dem Buchbinder der Medientechnologe Druckverarbeitung geworden ist und anstelle des Industriekaufmanns zum Kaufmann/-frau für Büromanagement ausgebildet wird, bleibt die Suche nach geeigneten Auszubildenden immer noch stellenweise eine Herausforderung ist. Was liegt da näher, als im Rahmen verschiedener Projekte SchülerInnen für das Unternehmen zu interessieren.

Vom Zeitungsprojekt im Deutschunterricht in Klasse 8 in die Praxis im Rahmen einer Betriebsführung. Der eindrucksvolle Rundgang durch die Druckerei beginnt mit dem Bogenoffsetdruck, bei dem Magazine und Kataloge gedruckt werden. Dabei wird das Papier als Einzelbogen mittels eines Greifersystems durch die Maschine geführt.

In der nächsten Halle beeindruckt der Rollenoffsetdruck durch seine Massenproduktion. Hier werden Auflagen bis zu mehreren Millionen Exemplaren hergestellt. Das Papierlager mit seinen ca. 4.000 t Papierrollen, von denen eine Rolle 800 bis 1.500 kg wiegen kann, ist immer wieder ein Erlebnis.

Für die Berufsfelderkundungen in Klasse 8 wurden in diesem Jahr am 19.04.2018 Plätze für 8 SchülerInnen angeboten. Zusammen mit einigen Auszubildenden erhalten die TeilnehmerInnen einen praxisorientierten Einblick in die Tätigkeiten des Medientechnologen Druck. Dabei wurden sie vor die kniffelige Aufgabe gestellt, aus den zur Verfügung gestellten Grundfarben einen vorgegebenen Farbton mithilfe der Finger anzumischen. Diese Ergebnisse waren recht unterschiedlich, aber in jedem Falle bunt. Auch haben die interessierten SchülerInnen die Gelegenheit, Auszubildende auf Augenhöhe zu den Sonnen- und Schattenseiten des Berufs zu befragen.

Immer wieder nutzen SchülerInnen der Klasse 9, teilweise nach den ersten Erfahrungen aus der Berufsfelderkundung, die Möglichkeit ein Schülerbetriebspraktikum als Medientechnologe Druck zu absolvieren. Angeleitet durch Herrn Susen (Ausbilder) erhalten die TeilnehmerInnen Einblicke in die Anforderungen des 1. Ausbildungsjahres.

Im Fach Deutsch und Politik werden die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 intensiv auf das Erstellen individueller Bewerbungsunterlagen vorbereitet. Doch wie wirken Anschreiben, Lebenslauf und die ASO-Noten auf dem Zeugnis auf ein Unternehmen? Zu diesem Punkt nimmt in jedem Jahr Frau Schoofs aus der Personalabteilung im Projekt „Bewerbung aus Sicht eines Unternehmens“ eindrucksvoll Stellung.
Nachdem die SchülerInnen in kleinen Gruppen „gefakte“ Bewerbungsunterlagen gesichtet und nach möglichen Fehlern und Ungereimtheiten untersucht haben, ist jedes Mal das Erstaunen groß, wie eine 4 in den ASO-Noten auf die Bewerberauswahl wirkt. Neben fehlerfreien Bewerbungsunterlagen, die die Berufswahl und die Motivation des Bewerbers überzeugend darlegen, sind es eben diese guten Bewertungen im Arbeits- und Sozialverhalten, die von Seiten der Personalabteilung vorausgesetzt werden. Für manche SchülerInnen ist diese Stunde ein Aha-Erlebnis.

Ebenfalls in Klasse 9 können je zwei SchülerInnen aus den Physikkursen die Möglichkeit beim Projekt „Farbenmischen“ einen praxisnahen Einblick in die Farbenlehre zu erleben. Ihre Eindrücke werden anschließend im Unterricht präsentiert.

Wenn es Anfang Klasse 10 für die SchülerInnen ernst wird, bildet das eintägige Projekt „Auswahlverfahren“ eine praxisorientierte Hilfe. Im Rahmen eines Assessment-Centers erhalten zwei SchülerInnen jeder 10er Klasse die Möglichkeit an einem Bewerbungsgespräch mit nachfolgendem Gruppenauswahlverfahren teilzunehmen. Die zahlreichen Tipps zu den Bewerbungsunterlagen und dem Auftreten, als auch die vielfältigen Aufgabenstellungen im Assessment-Center bieten eine gute Vorbereitung auf den Ernstfall und werden von den TeilnehmerInnen immer als Bereicherung empfunden.

Auch für den Informatikkurs in Klasse 10 findet sich ein interessantes Projekt. Vorbereitet und begleitet durch Herrn Hermsen (Projektmanagement, Organisation, Datenschutz), wird die vielfältige Art und Weise der Verarbeitung von Prozessdaten in einem Unternehmen aufgezeigt. Schwerpunktmäßig werden die produktionsnahen, geschlossenen Informations- und Prozessketten erklärt. Von der Echtzeit-Visualisierung, mit der man Abweichungen zum geplanten Ablauf erkennen und darauf reagieren kann, bis hin zur detaillierten Informationszusammenstellung für die Auftragsabrechnung und für das Controlling, werden die Prozessketten erläutert.

Susanne Schmidt