Schülervertretung (SV)

Was ist eigentlich die SV?

Die SV ist die Schülervertretung der Realschule.
Das sind die Klassensprecher von der 5ten bis zur 10ten Klasse.
Die Klassensprecher treffen sich immer zu SV – Sitzungen, auf denen wichtige Themen besprochen werden, die dich betreffen.
Also, wenn du eine wichtige Sache auf dem Herzen hast, die dich stört oder die du gerne hier an unserer Schule sehen würdest, erzähl sie deinem Klassensprecher oder deiner Klassensprecherin und schon redet die SV darüber.

Die SV hat auch zwei Lehrer, die sich weiter um die Belange kümmern und gleichzeitig auch Vertrauenslehrer sind.
Das sind als SV Lehrer Frau Dörk und Frau Notthoff.

Die SV hat auch eine Vorsitzende und zwei Stellvertreter.

Diese Schüler sind immer für euch ansprechbar.

SV

Was macht die SV? 

Die SV macht viele Dinge hier an der Schule.

Wir veranstalten für die 5er und 6er eine Disco.

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Wir organisieren ein SV Fußballturnier für die 6er und 10er.
Wir reden mit, wenn es um Anschaffungen für den Schulhof geht.
Wir führen das Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“ durch. Eine Aktion für Friedensdorf Oberhausen.

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Wir verkaufen und verwalten die Schulkleidung.
Die kannst auf unserer Homepage von zu Hause aus bestellen!

Wir organisieren für die 10er das Projekt „Haus Golten“.
Dabei werden alte Menschen von Schülern unserer Schule begleitet und betreut.
Wir sind DEINE STIMME in der Schule und sitzen mit sechs Schülern in der wichtigsten Konferenz
– der Schulkonferenz!

Stolpersteine – ein holpriges Gedenken, das uns am Herzen liegt
Als der Artikel in der Zeitung stand, war es klar, dass wir dabei sein würden.
Gesucht wurden, nach einem Antrag der Grünen, Paten für Stolpersteine, die an die Gelderner erinnern, die Opfer des Holocaust wurden, weil sie der jüdischen Religion angehörten.
Gelderner Bürger, die ermordet wurden und an die erinnert werden soll. „wir schaufeln ein Grab in den Lüften, da liegt man nicht eng“
Erinnert wird an diese Bürger durch die Stolpersteine des Künstlers Günther Deming, der es sich bundesweit zur Aufgabe gemacht hat, jedem Opfer des Holocaust ein kleines Denkmal zu setzen, aus „Zahlen wieder Namen zu machen.“
Der Stolperstein liegt eingebettet in den Gehwegen, eine kleine Messingplatte hält dabei die eingravierten Daten des Menschen fest.
Geboren ist der Mensch, ermordet wurde der Mensch, der Mensch hat einen Namen und jetzt hat er seinen Platz vor dem Haus, das er einst bewohnte und aus dem er verschleppt wurde – ganz offiziell.
Wir als Realschule entschieden uns für Herbert Gerson, einen jungen Menschen, der seine Jugend unter dem Nationalsozialismus leben musste, die es sich schließlich zum Ziel machten es unlebbar zumachen, es auszulöschen, zu vernichten.
Wir sind junge Menschen an der RSAdF, die am Anfang stehen, den Anfang des Lebens, der uns so viele Perspektiven aufzeigt, der Anfang, der Herbert Gerson genommen wurde.
Darum möchten wir unter anderem an Herbert Gerson erinnern. Sein Stolperstein liegt vor dem Haus seiner Jugend auf der Bahnhofstraße 36. Sein Stein neben dem seiner Eltern und seiner Schwester.
Mehr könnt ihr unter: www.geldern-holocaust.blogspot.com lesen. 
Christian Ettwig (SV- Lehrer)


Haus Golten die Dritte – auch der Abschlussjahrgang 2012 engagiert sich über die Maßen in unserem sozialen Projekt zur Betreuung alter Menschen

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest. Hier stellvertretend mal die Elterninfo, die dir das Wichtigste aufzeigen sollte.

Realschule An der Fleuth
Schule der Stadt Geldern

– Schülervertretung –

An die Eltern und Erziehungsberechtigten
der Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen

Lernpartnerschaft mit dem Seniorenheim Haus Golten

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,

hiermit informieren wir Sie als Schülervertretung im Folgenden über ein Projekt an unserer Schule.
Nach der Lernpartnerschaft mit der Firma Schaffrath werden wir in Zusammenarbeit mit dem Haus Golten ein Projekt zur Betreuung und Begleitung alter Menschen aufbauen.
Haus Golten ist ein Seniorenheim mit zwei Wohnbereichen, einer Kurzzeitpflegestation und einem Tagespflegebereich. Es ist ein Tochterunternehmen der Josefs – Gesellschaft GmbH (JG – Gruppe), einem Träger mit dem Schwerpunkt der Versorgung, Heilung, Rehabilitation und Pflege von Menschen mit Behinderungen.
Der Schwerpunkt unseres Projektes soll einzig in der sozialen Betreuung der alten Menschen liegen. Die Schülerinnen und Schüler werden in einem zeitlichen Rahmen von 60 Minuten durch Sparziergänge, kreative Bastelarbeiten, Spiele oder das Gespräch an der Alltagsgestaltung der alten Menschen teilhaben und diese aktiv gestalten.
Dabei ist es uns wichtig zu sagen, dass die Schülerinnen und Schüler ausdrücklich nicht im Pflegebereich eingesetzt werden und auch in der sozialen Betreuung immer auf Personal des Hauses Golten zurückgreifen können.

Wir denken, dass dieses Projekt ein weiterer Schritt zur Öffnung unserer Schule ist. Die Schülerinnen und Schüler haben durch dieses Projekt und den damit verbundenen Umgang mit alten Menschen die Möglichkeit ihre sozialen und persönlichen Kompetenzen weiter auszureifen. Und auch für die alten Menschen unserer Gesellschaft bietet dieser Kontakt mit  jungen Menschen eine Belebung ihres Alltags.

Zudem wird die Teilnahme am Projekt, bei verantwortungsvoller und verlässlicher Durchführung, auf dem Zeugnis vermerkt und bietet somit eine gute Referenz für mögliche spätere Bewerbungen.
Teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wird es nach Gesprächen und mithilfe von Reflexionen in der Gruppe immer möglich sein, aus dem Projekt aus persönlichen Gründen auszusteigen.

Wir hoffen, dass dieses Projekt auf eine große Resonanz stößt und zusammen mit dem Haus Golten auf den Weg gebracht werden kann.

Eine gute Sache! Das zeigen uns immer wieder die Rückmeldungen.
Vielleicht bist auch du bald dabei!

Alle Jahre wieder – die SV Disco als Christmas Party
Die diesjährige SV – Disko, der Jahreszeit entsprechend ganz im Motto „Christmas Party“, war ein voller Erfolg. Es kamen viele Schüler und alle hatten Spaß. Höhepunkt des Abends war das Spiel „Reise nach Jerusalem“, bei dem traditionell die Lehrer gegen die Schüler antreten. Überraschungsgast war hier Herr Ettwig, welcher  für die Veranstaltung extra seine Elternzeit unterbrach. Er wurde von den Kindern sehr herzlich empfangen. Der Positive Eindruck, den ich von dem Ganzen hatte wurde von den Eltern, welche sehr angetan waren, nur bestätigt. Die feierwütigen Schüler wollten gar nicht mehr nach Hause, kein Wunder bei so einer schönen Atmosphäre. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die so gut mitgeholfen haben.