Besuch der Zeitzeugin Eva Weyl an der Realschule An der Fleuth

Besuch der Zeitzeugin Eva Weyl an der Realschule An der Fleuth

Geldern  Am Freitag, den 28. November 2014 hatte die Klasse 9 a der Realschule An der Fleuth das Privileg, dass die Zeitzeugin Eva Weyl sie besuchte und über ihr Leben, als jüdische Gefangene in einem Arbeitslager im 2. Weltkrieg berichtete.

Eva Weyl ist eine Frau jüdischen Glaubens. Sie ist im Jahr 1936 in Arnheim geboren. Ihre Familie stammt ursprünglich aus Kleve. Kurz nach der Machtübernahme Hitlers verließen sie Deutschland und flohen nach Arnheim in die Niederlande. Bereits mit sechs Jahren kam sie zusammen mit ihrer Familie in das Arbeitslager Westerbork, wo auch Anne Frank untergebracht war.  Alle ihre nahen Angehörigen überlebten den zweiten Weltkrieg, oftmals mit viel Glück. Trotz der vielen schlimmen Erlebnisse, die sie durchgemacht hat, ist sie immer noch sehr lebensfroh.

Frau Weyl verurteilt die Deutschen nicht für ihre Vergangenheit. Dies macht sie immer wieder mit dem Satz „Ihr seid nicht für die Vergangenheit verantwortlich, aber für das, was daraus gemacht wird“ deutlich.

Die Schüler hörten den Erzählungen von Eva Weyl aufmerksam und äußerst interessiert zu. Am Ende ihres bebilderten Vortrages konnten die Anwesenden noch einige Fragen stellen.

Weyl-Homepage

 

Möglich gemacht wurde das Treffen von den Lehrern Rüdiger Germer und Christian Ettwig und der Referendarin Lisa Mette.

 

Lorena Acuña Passens (9 a)