Mädchen können Technik?

Mädchen in Technik ist ein Projektangebot des Berufskollegs Geldern, dass im Rahmen der Initiative Zukunft durch Innovation (zdi) der Hochschule Rhein-Waal das Bewusstsein für MINT-Berufe und Fächer fördert. Wie in jedem Jahr, stellte die Realschule An der Fleuth mit 27 Schülerinnen wieder das Gros der Teilnehmerinnen.

Die Bezeichnung MINT steht für die Begriffe Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik, allesamt Berufsbereiche, die einerseits gute Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen ermöglichen, andererseits durch Fachkräftemangel gekennzeichnet sind. MINT-Berufe sind auch heute noch eine Männerdomäne.

Am 7. Februar hatten interessierte Mädchen der Realschule An der Fleuth die Möglichkeit einen praxisnahen und handlungsorientierten Einblick in typische MINT-Fächer zu nehmen.

In Kleingruppen aufgeteilt galt es insgesamt 6 Stationen zu durchlaufen. Im Chemieraum wurde, unter Anleitung der Fachkollegen Jens Hasenbein und Dr. Clemens Usadel, ein Lipgloss mit eigener Geschmacks- und Farbnote hergestellt. Die Schülerinnen hatten hier die Qual der Wahl, mussten sie sich doch zwischen Papaya-, Wildkirsch- oder Zitronenaroma und mit oder ohne Pigmentzugabe entscheiden.

Dass Kraft nicht nur etwas für muskelbepackte Männer ist, sondern viel mit Köpfchen zu tun hat, erfuhren die Mädchen bei der Einführung in die Hebelgesetze, deren kraftsparende Wirkung im Physikraum veranschaulicht wurde.

Im Elektrotechnikraum mussten die Teilnehmerinnen nach einer kurzen theoretischen Einführung durch den Kollegen Norbert Peters selbst Hand anlegen und eine Wechselschaltung installieren, wie sie in jedem Haushalt zu finden ist.

Handwerkliches Geschick war in der Metallwerkstatt gefragt, wo ein Schlüsselanhänger angefertigt und abschließend mittels Körner und Hammer mit eigenem Namen versehen wurde.

In der KFZ-Werkstatt vermittelte die Leibold-Tafel zunächst einen Überblick über die Beleuchtung an einem Auto. Dass auch der Beruf des KFZ-Mechatronikers in zunehmendem Maße durch Digitalisierung geprägt ist, erfuhren die Schülerinnen anschließend bei der computergestützten Fehlersuche.

Abgerundet wurde der Projekttag in der Holzwerkstatt. Hier lernten die Teilnehmerinnen zunächst die typischen Werkzeuge kennen, die dann unter Anleitung von Klaus Verhaßelt zur Herstellung eines Handyhalters zur Anwendung kamen. Mit dem Brennpeter konnten die Mädchen abschließend ihrer Kreativität freien Lauf lassen und den Halter mit individuellen Mustern und Namen versehen.

Das die Mädchen „Technik können“, stand für alle Beteiligten nach diesem abwechslungsreichen und interessanten Projekttag fest, der unter Umständen das Berufswahlspektrum erweitert hat.

Zunächst einmal werden die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 in der Zeit vom 23. April bis zum 9. Mai 2018 die Möglichkeit haben sich mit den beruflichen Anforderungen und ihren eigenen Fähigkeiten, im Rahmen ihres Schülerbetriebspraktikums, auseinanderzusetzen.

Das Angebot in Klasse 10 einen Schnupper-Workshop am Berufskolleg in Geldern zu besuchen rundet dann die Berufsorientierung an der Realschule An der Fleuth ab und ermöglicht eine bewusste Entscheidung zum „Anschluss nach dem Abschluss“.

Susanne Schmidt

Besuch von der IHK

Sonja Münzberger, Koordinatorin der Niederrheinischen IHK für das Projekt Ausbildungsbotschafter / Bildung und Technologie, war am 1. Dezember 2017 im WP-II-Fach „Lebenspraktischer Unterricht“ zu Gast in der Schule.
Gemeinsam mit 3 Auszubildenden der Fa. Herbrand und 2 Auszubildenden der Debeka-Versicherung übernahm sie eine Doppelstunde, in der die Auszubildenden ihre Ausbildungsberufe KFZ-Mechatroniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Bürkaufmann/-frau sowie Versicherungskaufmann/-frau vorstellten.
Die 10er-Schülerinnen und Schüler folgten interessiert den Ausführungen. Ihre Fragen hinsichtlich der Voraussetzungen für den Beruf, die Verdienstmöglichkeiten, den Ablauf eines Arbeitstages bzw. die Gliederung der Ausbildung wurden detailliert durch die gut vorbereiteten Auszubildenden beantwortet.
Die für beide Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit läuft nun schon im zweiten Jahr zwischen der Niederrheinischen IHK und der Realschule An der Fleuth und wird ihre Fortsetzung am 22.03.2018 im WP-II-Kurs am Teilstandort Westwall erfahren.

Auf der Suche nach dem Traumberuf

Der Abschluss der Realschule ist bereits in greifbare Nähe gerückt und damit auch die Gestaltung der eigenen beruflichen Zukunft. Der Übergang von der Schule zum Beruf ist für die SchülerInnen der Klasse 10 eine wichtige Zeit. Wer die eigenen Interessen und Fähigkeiten richtig einschätzen kann hat gute Aussichten auf einen attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Eine erste Entscheidungshilfe stellten die in Kooperation mit dem Berufskolleg Geldern angebotenen Schnupper-Workshops für die Jahrgangsstufe 10 der Realschule An der Fleuth dar.

Technisch interessierte SchülerInnen hatten sich zuvor für einen der angebotenen Workshops aus den Bereichen KFZ-, Elektro-, Metall- oder Holztechnik angemeldet.

Unter dem Motto „Werkbank statt Schulbank“, konnten 25 TeilnehmerInnen am 16. November einen ganzen Schultag lang im Rahmen der Initiative „Zukunft durch Innovation“ (ZdI) der Hochschule Rhein-Waal einen handlungsorientierten Einblick in mögliche Berufsfelder nehmen. Was auf einen angehenden KFZ-Mechatroniker zukommt, davon konnten sich die SchülerInnen in der KFZ-Werkstatt ein Bild machen. Reifenwechsel, Prüfung der Bremswirkung oder Fehlerauslese waren nur einige der Themen, die hier praktisch erprobt wurden.

Die angehenden Elektrotechniker erfuhren nach einer kurzen theoretischen Einführung, was bei der Installation einer Wechselschaltung zu beachten ist, um danach selber mit Schraubendreher und Klemmen die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Auch im Workshop Metalltechnik stand die Praxis im Vordergrund. Hier galt es Schritt für Schritt einen zweifarbigen Bilderrahmen anzufertigen. Da die TeilnehmerInnen dieser Gruppe sehr motiviert waren und zügig gearbeitet hatten, blieb noch Zeit, einen Schlüsselanhänger herzustellen, der abschließend kreativ graviert wurde. Vermutlich wird sich das ein oder andere hergestellte Werkstück unter dem Weihnachtsbaum wiederfinden.

Doch nicht nur der Werkstoff Metall bietet Möglichkeiten seine Kreativität zu entfalten. In der Holztechnik wurden Frühstücksbrettchen geschliffen, die mit dem Brennpeter eine individuelle Note – sei es eine Widmung oder ein Bildchen – erhielten. Auch hier hatten die SchülerInnen mit viel Spaß emsig gearbeitet, so dass zum Schluss noch Zeit für die Anfertigung eines Teelichthalters blieb.

Am Ende eines kurzweiligen Schultages waren sich alle TeilnehmerInnen einig: Dieser praxisnahe Tag hatte sich gelohnt. Nicht nur, weil sich einige nun keine Gedanken um mögliche Weihnachtsgeschenke mehr machen müssen, sondern weil mancher seinem Traumberuf einen Schritt näher gekommen ist.

 

Susanne Schmidt

Gut bereift für die kalte Jahreszeit

Reifenwechselaktion der Realschule An der Fleuth ein voller Erfolg

SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 der Realschule An der Fleuth haben durch die Reifenwechselaktion am 11. November im Autohaus Vehreschild in der Zeit von 9 bis 15 Uhr auch in diesem Herbst einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit geleistet.

Bei feucht-kaltem Herbstwetter hatten sich bereist vor Beginn der Aktion zahlreiche Autofahrer eingefunden. Während sich das Catering-Team um Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen kümmerte, erfolgte in der Werkstatt die Einweisung der SchülerInnen durch die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams.
An 4 Arbeitsbühnen wurden unter sachkundiger Anleitung Reifen ausgewuchtet und gewechselt. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass viele SchülerInnen sich auch an einem schulfreien Tag engagieren, gerne tatkräftig mit anpacken, handwerkliches Geschick mitbringen und auch schmutzige Hände nicht scheuen. Während beim Catering oder an der Kasse eher kommunikative Talente gefragt waren. Nachdem die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 gerade im Verlauf der Potenzialanalyse ihre Stärken und Potentiale kennengelernt haben, bot dieser Tag unter Umständen eine erste Orientierung in Hinblick auf die Berufsfelderkundungstage im April 2018.

Die RSAdF bedankt sich bei den Mitarbeitern des Vehreschild-Teams, die an einem arbeitsfreien Samstag diese Aktion mit viel Engagement und Geduld ermöglicht haben. Der Erlös wir auch dieses Mal der gesamten Schulgemeinschaft zugute kommen und für Neuanschaffungen verwendet werden.

                                                                                                         Susanne Schmidt

Die Berufswelt erkunden und erproben

Berufswahlorientierung ist ein sperriger und theoretisch anmutender Begriff, der für eine der wichtigsten Phasen im Leben eines Schülers steht. Schule ist nur eine „befristete“ Stelle. Deshalb sollten spätestens mit dem Abgangszeugnis der Realschule an der Fleuth konkrete Ideen für den beruflichen Werdegang entwickelt werden. Duale Ausbildung? Abitur, danach vielleicht ein Studium? Oder der Besuch des Berufskollegs? Und welche Fachrichtung soll es sein? Da die Chancen auf eine zweite Ausbildung oder ein späteres Studium gering sind, kommt den zeitigen Vorüberlegungen eine besondere Bedeutung zu. Unter diesem Aspekt hat das Projekt der Landesregierung in NRW „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) einen besonderen Stellenwert.

Erstmalig wurden an der Realschule An der Fleuth in der Zeit vom 26. bis 29. April  Berufsfelderkundungstage (BFE) durchgeführt. An drei Tagen hatten SchülerInnen der Klasse 8 die Möglichkeit, in verschiedenen Berufsfeldern einen handlungsorientierten Einblick zu nehmen. Erste Orientierung gaben dabei die Auswertungsergebnisse der Potentialanalyse aus dem ersten Halbjahr der Klasse 8.

Die erforderlichen Plätze konnten über das match-PLUS Buchungsportal oder selbstständig gesucht werden. Diese Form der Eigeninitiative war bereits ein gutes Training für die Suche nach einem Praktikumsplatz in Klasse 9. Die BFE-Tage wurden im Fach Politik vorbereitet und anschließend ausgewertet.

Bereits einen Schritt weiter in ihrer Berufswahlfindung, waren die SchülerInnen der Klasse 9,

die in der Zeit vom 8. bis 24. Mai ihr Schülerbetriebspraktikum (SBP) absolvierten.

Intensiv vorbereitet wurde das SBP (Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf nach DIN Norm 5008 – auch im Fach Deutsch -, Soft-Skills, Verhalten im Betrieb…) wiederum im Politikunterricht.

Die praxisorientierte Möglichkeit der Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Berufswelt sollte dabei helfen, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und mit dem ausgesuchten „Traumberuf“ abzugleichen.

Die gewonnenen Einblicke in die verschiedenen Berufe wurden im Rahmen einer kleinen Ausstellung zusammengestellt. Die angefertigten Plakate sollen den diesjährigen Achtklässlern einen Hinweis auf die Wahl eines geeigneten Praktikumsberufes geben.

Während viele SchülerInnen ihre Erwartungen an das Berufsbild bestätigt fanden, müssen sich andere neu orientieren. Dabei werden sie durch die vielfältigen und individuellen Angebote zur Berufswahlorientierung der Realschule An der Fleuth und eine zusätzliche Beratung durch die Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützt.

Ein erstes Fazit der bisherigen Berufswahlorientierung und der Entwicklung einer konkreten Perspektive im Übergang zwischen Schule und Ausbildung bzw. Berufskolleg, wird zum Ende des Schuljahres während der Projektwoche im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches durch die Berufswahlkoordinatorinnen erfolgen. Das Ergebnis wird in der sogenannten Anschlussvereinbarung festgehalten und kann in Klasse 10 zu weiteren Beratungen genutzt werden.

 

Susanne Schmidt

Einkaufen mit „Rechtsdrall“- Aufbau und Marketingstrategien in einem Supermarkt

Einkaufen mit „Rechtsdrall“ – Aufbau und Marketingstrategien in einem Supermarkt

Im Rahmen der Kaufland-Schulpartnerschaft erhielten 19 SchülerInnen aus der Jahrgangsstufe 8 der Realschule An der Fleuth am 11. Mai 2017 die Möglichkeit zu einer praxisnahen Betriebserkundung.

In Kleingruppen aufgeteilt galt es, eine Erkundungs-Ralley durch die Kaufland-Filiale Geldern zu absolvieren.

Wie ist ein Supermarkt aufgebaut? An welchen Warengruppen kommt der Kunde auf seinem Weg durch den Markt vorbei? Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der natürliche Rechtsdrall eines Menschen? Wie sind die verschiedenen Produktgruppen gekennzeichnet…? Auf all diese Fragen fanden die SchülerInnnen an diesem kurzweiligen Nachmittag eine Antwort.

Vor dem Hintergrund der kürzlich durchgeführten Berufsfelderkundungen werden zukünftig die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelhandel einen weiteren Schwerpunkt bilden.

Die Realschule An der Fleuth bedankt sich für den freundlichen Empfang und den konstruktiven Austausch, der sicherlich in Zukunft zu passgenauen Projekten führen wird.

Susanne Schmidt

Berufsfelderkundungen an der RSAdF

Erstmalig wurden an der RSAdF Berufsfelderkundungstage im Rahmen von KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) durchgeführt. In Eigeninitiative sollten drei verschiedene Betriebe gesucht werden, die einen praxisorientierten Einblick in unterschiedliche Berufsfelder ermöglichen. Eine große Herausforderung für Schüler/innen der Klasse 8, die nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten gemeistert wurde. Eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Berufsfelderkundungen, sind funktionierende Lernpartnerschaften. Die Firma L.N. Schaffrath DruckMedien bot insgesamt 14 Schüler/innen die Möglichkeit, das Berufsbild des Medientechnologen Druck zu erkunden. Farbenmischen und Einblicke in die Herstellung verschiedener Druckerzeugnisse mithilfe großer Druckmaschinen, standen im Mittelpunkt des Tages. Dabei stellten sich Auszubildende den neugierigen Fragen der Beteiligten.

Die Reifenwechselaktion am 29. April im Autohaus Vehreschild bildete den Abschluss dieses Vorhabens.

Pünktlich um 8.30 Uhr fanden sich 16 hoch motivierte Schüler/innen vor Ort ein, um unter fachkundiger Anleitung und Unterstützung durch das Werkstatt-Team, Sommerreifen auszuwuchten und zu montieren.

 

Leider war die Resonanz unter den Kunden nicht so groß wie erhofft. Obwohl das Arbeitsaufkommen hinter den Erwartungen zurückblieb, haben die Schüler/innen durch diese praktischen Tätigkeiten einen ersten Eindruck vom Arbeitsleben erhalten.

Die Erfahrungen der Berufsfelderkundungstage sollen zu einer sorgfältigen Auswahl des Schülerbetriebspraktikumsplatzes in Klasse 9 beitragen.

Mit einem gemütlichen Grillen und gemeinsamen Aufräumen fand die Reifenaktion ein vorzeitiges Ende.

Die Realschule An der Fleuth bedankt sich sowohl bei den engagierten und geduldigen Mitarbeitern, die an ihrem arbeitsfreien Samstag eine solche Aktion erst ermöglichten, als auch bei Dieter Vehreschild, der den Erlös wiederum der Schule zur Verfügung stellt.

 

Susanne Schmidt

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Die frühlingshaften Temperaturen lassen es bereits erahnen, der Winter ist vorüber und damit auch höchste Zeit, das Auto auf die Sommerreifen umzurüsten.

Am Samstag, den 29. April 2017 ist es wieder soweit: Die Realschule An der Fleuth bietet Ihnen die Möglichkeit, im Rahmen der Reifenwechselaktion im Autohaus Dieter Vehreschild (Liebigstr. 3 in Geldern) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr ihr Auto auf den Frühling einzustimmen.
Im Rahmen ihrer Berufsfelderkundung werden SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8, unter fachkundiger Leitung des Werkstatt-Teams, Reifen auswuchten und montieren. Ein Rundum-Service zu sehr günstigem Preis:

Einfacher Reifenwechsel 12,50 €
Auswuchten auf Stahlfelgen 12,50 €
Auswuchten auf Alufelgen 20,00 €

Die Wartezeit wird Ihnen mit selbst gebackenem Kuchen, belegten Brötchen und frischem Kaffee verkürzt.

Für die SchülerInnen ist dies eine gute Möglichkeit, Einblicke in den Aufgabenbereich eines KFZ-Mechatronikers zu gewinnen und erste Erfahrungen durch praktische Tätigkeiten zu machen. Sich abwechselnde Schülerwerkstattteams werden an den Arbeitsbühnen ebenso arbeiten, wie im Kassenbereich oder beim Catering.
Die Eindrücke, die an diesem Tag gewonnen werden, können unter Umständen bereits ein wichtiger Schritt in Richtung Schülerbetriebspraktikum in Klasse 9 sein.

Die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams werden wiederum ihren arbeitsfreien Samstag in den Dienst dieser guten Sache stellen und dazu beitragen, dass der gesamte Erlös aus der Reifenwechselaktion der Schulgemeinschaft zugute kommen wird.
Das Organisationsteam der RSAdF freut sich auf Ihren Besuch und bedankt sich schon heute für das Engagement des Teams um Dieter Vehreschild.

Susanne Schmidt

Gegen alle Vorurteile

Gegen alle Vorurteile,
dass Männer ihre berufliche Zukunft im Bereich Technik sehen, dort auch Karriere machen und gutes Geld verdienen, während Frauen eher im schlechter bezahlten sozialen Bereich zu finden sind, traten 25 Schülerinnen der Realschule An der Fleuth am Mittwoch, den 8. Februar 2017 zum Praxistest im Rahmen des Projektes „Mädchen in Technik“ in den neuen Gebäuden des Berufskollegs Geldern an.

Um allen Teilnehmerinnen einen möglichst umfassenden Einblick in die typischen MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu gewähren, wurden fünf Gruppen gebildet, die einen praxisnahen Rundgang durch sämtliche Technikbereiche absolvierten.

In der Elektroabteilung installierten die Mädchen nach einer kurzen theoretischen Einführung, eine Wechselschaltung, wie sie in jedem Haushalt zu finden ist.

Einen Schlüsselanhänger anzufertigen, stand auf dem Arbeitsplan in der Metallwerkstatt. Nachdem ein Metallplättchen zunächst, im Schraubstock eingespannt und mit der Feile gründlich bearbeitet wurde, galt es mit Körner und Hammer den Schlüsselanhänger mit dem eigenen Namen zu versehen.

Im Physikraum wurde die krafteinsparende Wirkung durch Hebelgesetze veranschaulicht.

Danach führte der Rundgang die Teilnehmerinnen in die Holzwerkstatt.  Dort galt es wiederum selbst Hand anzulegen und unter der Verwendung von Schleifpapier und Brennpeter ein individuelles Frühstücksbrettchen anzufertigen.

Den Abschluss bildete die Herstellung von Lip-Gloss mit persönlicher Geschmacks- und Farbnote im Chemieraum. Papaya, Wildkirsche, mit oder ohne Pigmente, da waren teilweise schwierige Entscheidungen zu treffen.

Alle Teilnehmerinnen waren von diesem Projekttag begeistert und konnten feststellen, dass Technik nicht nur was für „Jungs“ ist, im Gegenteil! Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im MINT-Bereich gilt nicht nur für den akademischen Bereich, sondern auch für die berufliche Bildung. Projekte dieser Art tragen immer wieder dazu bei, Vorurteile abzubauen und die Eignung für bestimmte Tätigkeiten realistischer einzuschätzen. Für die Schülerinnen der Klasse 9 sicher eine wichtige Erfahrung, werden sie sich doch in der Zeit vom 8.05. bis 24.05.2017 im Rahmen ihres Schülerbetriebspraktikums praxisorientiert mit ihren eigenen, wohlmöglich auch handwerklich-technischen Fähigkeiten und den Anforderungen der Berufswelt auseinandersetzen.

Susanne Schmidt

Ausbildungsbotschafter

IHK-Projekt „Ausbildungsbotschafter“ besucht den WPU-Kurs der Jgst. 10

Am 06.12.2016 besuchte die Koordinatorin des IHK-Projektes „Ausbildungsbotschafter“, Frau Münzberger, mit 3 Auszubildenden aus den Bereichen Bank- bzw. Versicherungs-kaufmann/-frau den WPU-Kurs „Lebenspraktisches Training“ der Jahrgangsstufe 10.

Nach einer kurzen Vorstellung durch den Kursleiter, Herrn Schönherr, übernahm Frau Münz-berger den Part der grundsätzlichen Information über die Arbeit der IHK und nannte einige wichtige Elemente einer dualen Ausbildung.

Dann stellten zwei Auszubildende der Sparkasse den Beruf des(r) Bankkaufmanns/-frau in Form einer Power-Point-Präsentation vor. Sie berichteten vom Arbeitsalltag, den Anforderungen und Voraussetzungen sowie von ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit für individuelle Fragen.

Genauso stellte dann im Anschluss ein Auszubildender den Beruf des(r) Versicherungs-kaufmanns/-frau vor. Auch bei diesem Vortrag wurde deutlich, mit welchen Inhalten man sich in dieser Branche auseinandersetzen muss und vor allem auch, welche Anforderungen an die Flexibilität der Personen gestellt wird. So gestaltet sich der Arbeitstag ja oft mit Arbeit bis in die Abendstunden, da Kunden vorher nicht zu erreichen sind. Interessant war es auch für die Schülerinnen und Schüler, über die Verdienstmöglichkeiten informiert zu werden, oft ein Anreiz, einen bestimmten Beruf zu ergreifen.

Der Schulleiter, Herr Schönherr, aber auch die IHK-Vertreterin Frau Münzberger, stellten in einem abschließenden Fazit fest, dass diese Initiative der IHK zielführend ist und den beruflichen Entscheidungsprozess der Schülerinnen und Schüler durchaus anregt bzw. unter-stützt. Eine Fortsetzung der Reihe ist im März bei einem Besuch im themengleichen WPU-Kurs am Teilstandort Westwall geplant.