Gut bereift für die kalte Jahreszeit

Reifenwechselaktion der Realschule An der Fleuth ein voller Erfolg

SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 der Realschule An der Fleuth haben durch die Reifenwechselaktion am 11. November im Autohaus Vehreschild in der Zeit von 9 bis 15 Uhr auch in diesem Herbst einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit geleistet.

Bei feucht-kaltem Herbstwetter hatten sich bereist vor Beginn der Aktion zahlreiche Autofahrer eingefunden. Während sich das Catering-Team um Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen kümmerte, erfolgte in der Werkstatt die Einweisung der SchülerInnen durch die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams.
An 4 Arbeitsbühnen wurden unter sachkundiger Anleitung Reifen ausgewuchtet und gewechselt. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass viele SchülerInnen sich auch an einem schulfreien Tag engagieren, gerne tatkräftig mit anpacken, handwerkliches Geschick mitbringen und auch schmutzige Hände nicht scheuen. Während beim Catering oder an der Kasse eher kommunikative Talente gefragt waren. Nachdem die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 gerade im Verlauf der Potenzialanalyse ihre Stärken und Potentiale kennengelernt haben, bot dieser Tag unter Umständen eine erste Orientierung in Hinblick auf die Berufsfelderkundungstage im April 2018.

Die RSAdF bedankt sich bei den Mitarbeitern des Vehreschild-Teams, die an einem arbeitsfreien Samstag diese Aktion mit viel Engagement und Geduld ermöglicht haben. Der Erlös wir auch dieses Mal der gesamten Schulgemeinschaft zugute kommen und für Neuanschaffungen verwendet werden.

                                                                                                         Susanne Schmidt

Die Berufswelt erkunden und erproben

Berufswahlorientierung ist ein sperriger und theoretisch anmutender Begriff, der für eine der wichtigsten Phasen im Leben eines Schülers steht. Schule ist nur eine „befristete“ Stelle. Deshalb sollten spätestens mit dem Abgangszeugnis der Realschule an der Fleuth konkrete Ideen für den beruflichen Werdegang entwickelt werden. Duale Ausbildung? Abitur, danach vielleicht ein Studium? Oder der Besuch des Berufskollegs? Und welche Fachrichtung soll es sein? Da die Chancen auf eine zweite Ausbildung oder ein späteres Studium gering sind, kommt den zeitigen Vorüberlegungen eine besondere Bedeutung zu. Unter diesem Aspekt hat das Projekt der Landesregierung in NRW „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) einen besonderen Stellenwert.

Erstmalig wurden an der Realschule An der Fleuth in der Zeit vom 26. bis 29. April  Berufsfelderkundungstage (BFE) durchgeführt. An drei Tagen hatten SchülerInnen der Klasse 8 die Möglichkeit, in verschiedenen Berufsfeldern einen handlungsorientierten Einblick zu nehmen. Erste Orientierung gaben dabei die Auswertungsergebnisse der Potentialanalyse aus dem ersten Halbjahr der Klasse 8.

Die erforderlichen Plätze konnten über das match-PLUS Buchungsportal oder selbstständig gesucht werden. Diese Form der Eigeninitiative war bereits ein gutes Training für die Suche nach einem Praktikumsplatz in Klasse 9. Die BFE-Tage wurden im Fach Politik vorbereitet und anschließend ausgewertet.

Bereits einen Schritt weiter in ihrer Berufswahlfindung, waren die SchülerInnen der Klasse 9,

die in der Zeit vom 8. bis 24. Mai ihr Schülerbetriebspraktikum (SBP) absolvierten.

Intensiv vorbereitet wurde das SBP (Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf nach DIN Norm 5008 – auch im Fach Deutsch -, Soft-Skills, Verhalten im Betrieb…) wiederum im Politikunterricht.

Die praxisorientierte Möglichkeit der Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Berufswelt sollte dabei helfen, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und mit dem ausgesuchten „Traumberuf“ abzugleichen.

Die gewonnenen Einblicke in die verschiedenen Berufe wurden im Rahmen einer kleinen Ausstellung zusammengestellt. Die angefertigten Plakate sollen den diesjährigen Achtklässlern einen Hinweis auf die Wahl eines geeigneten Praktikumsberufes geben.

Während viele SchülerInnen ihre Erwartungen an das Berufsbild bestätigt fanden, müssen sich andere neu orientieren. Dabei werden sie durch die vielfältigen und individuellen Angebote zur Berufswahlorientierung der Realschule An der Fleuth und eine zusätzliche Beratung durch die Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützt.

Ein erstes Fazit der bisherigen Berufswahlorientierung und der Entwicklung einer konkreten Perspektive im Übergang zwischen Schule und Ausbildung bzw. Berufskolleg, wird zum Ende des Schuljahres während der Projektwoche im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches durch die Berufswahlkoordinatorinnen erfolgen. Das Ergebnis wird in der sogenannten Anschlussvereinbarung festgehalten und kann in Klasse 10 zu weiteren Beratungen genutzt werden.

 

Susanne Schmidt

Einkaufen mit „Rechtsdrall“- Aufbau und Marketingstrategien in einem Supermarkt

Einkaufen mit „Rechtsdrall“ – Aufbau und Marketingstrategien in einem Supermarkt

Im Rahmen der Kaufland-Schulpartnerschaft erhielten 19 SchülerInnen aus der Jahrgangsstufe 8 der Realschule An der Fleuth am 11. Mai 2017 die Möglichkeit zu einer praxisnahen Betriebserkundung.

In Kleingruppen aufgeteilt galt es, eine Erkundungs-Ralley durch die Kaufland-Filiale Geldern zu absolvieren.

Wie ist ein Supermarkt aufgebaut? An welchen Warengruppen kommt der Kunde auf seinem Weg durch den Markt vorbei? Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der natürliche Rechtsdrall eines Menschen? Wie sind die verschiedenen Produktgruppen gekennzeichnet…? Auf all diese Fragen fanden die SchülerInnnen an diesem kurzweiligen Nachmittag eine Antwort.

Vor dem Hintergrund der kürzlich durchgeführten Berufsfelderkundungen werden zukünftig die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelhandel einen weiteren Schwerpunkt bilden.

Die Realschule An der Fleuth bedankt sich für den freundlichen Empfang und den konstruktiven Austausch, der sicherlich in Zukunft zu passgenauen Projekten führen wird.

Susanne Schmidt

Berufsfelderkundungen an der RSAdF

Erstmalig wurden an der RSAdF Berufsfelderkundungstage im Rahmen von KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) durchgeführt. In Eigeninitiative sollten drei verschiedene Betriebe gesucht werden, die einen praxisorientierten Einblick in unterschiedliche Berufsfelder ermöglichen. Eine große Herausforderung für Schüler/innen der Klasse 8, die nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten gemeistert wurde. Eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Berufsfelderkundungen, sind funktionierende Lernpartnerschaften. Die Firma L.N. Schaffrath DruckMedien bot insgesamt 14 Schüler/innen die Möglichkeit, das Berufsbild des Medientechnologen Druck zu erkunden. Farbenmischen und Einblicke in die Herstellung verschiedener Druckerzeugnisse mithilfe großer Druckmaschinen, standen im Mittelpunkt des Tages. Dabei stellten sich Auszubildende den neugierigen Fragen der Beteiligten.

Die Reifenwechselaktion am 29. April im Autohaus Vehreschild bildete den Abschluss dieses Vorhabens.

Pünktlich um 8.30 Uhr fanden sich 16 hoch motivierte Schüler/innen vor Ort ein, um unter fachkundiger Anleitung und Unterstützung durch das Werkstatt-Team, Sommerreifen auszuwuchten und zu montieren.

 

Leider war die Resonanz unter den Kunden nicht so groß wie erhofft. Obwohl das Arbeitsaufkommen hinter den Erwartungen zurückblieb, haben die Schüler/innen durch diese praktischen Tätigkeiten einen ersten Eindruck vom Arbeitsleben erhalten.

Die Erfahrungen der Berufsfelderkundungstage sollen zu einer sorgfältigen Auswahl des Schülerbetriebspraktikumsplatzes in Klasse 9 beitragen.

Mit einem gemütlichen Grillen und gemeinsamen Aufräumen fand die Reifenaktion ein vorzeitiges Ende.

Die Realschule An der Fleuth bedankt sich sowohl bei den engagierten und geduldigen Mitarbeitern, die an ihrem arbeitsfreien Samstag eine solche Aktion erst ermöglichten, als auch bei Dieter Vehreschild, der den Erlös wiederum der Schule zur Verfügung stellt.

 

Susanne Schmidt

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Die frühlingshaften Temperaturen lassen es bereits erahnen, der Winter ist vorüber und damit auch höchste Zeit, das Auto auf die Sommerreifen umzurüsten.

Am Samstag, den 29. April 2017 ist es wieder soweit: Die Realschule An der Fleuth bietet Ihnen die Möglichkeit, im Rahmen der Reifenwechselaktion im Autohaus Dieter Vehreschild (Liebigstr. 3 in Geldern) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr ihr Auto auf den Frühling einzustimmen.
Im Rahmen ihrer Berufsfelderkundung werden SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8, unter fachkundiger Leitung des Werkstatt-Teams, Reifen auswuchten und montieren. Ein Rundum-Service zu sehr günstigem Preis:

Einfacher Reifenwechsel 12,50 €
Auswuchten auf Stahlfelgen 12,50 €
Auswuchten auf Alufelgen 20,00 €

Die Wartezeit wird Ihnen mit selbst gebackenem Kuchen, belegten Brötchen und frischem Kaffee verkürzt.

Für die SchülerInnen ist dies eine gute Möglichkeit, Einblicke in den Aufgabenbereich eines KFZ-Mechatronikers zu gewinnen und erste Erfahrungen durch praktische Tätigkeiten zu machen. Sich abwechselnde Schülerwerkstattteams werden an den Arbeitsbühnen ebenso arbeiten, wie im Kassenbereich oder beim Catering.
Die Eindrücke, die an diesem Tag gewonnen werden, können unter Umständen bereits ein wichtiger Schritt in Richtung Schülerbetriebspraktikum in Klasse 9 sein.

Die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams werden wiederum ihren arbeitsfreien Samstag in den Dienst dieser guten Sache stellen und dazu beitragen, dass der gesamte Erlös aus der Reifenwechselaktion der Schulgemeinschaft zugute kommen wird.
Das Organisationsteam der RSAdF freut sich auf Ihren Besuch und bedankt sich schon heute für das Engagement des Teams um Dieter Vehreschild.

Susanne Schmidt

Ausbildungsbotschafter

IHK-Projekt „Ausbildungsbotschafter“ besucht den WPU-Kurs der Jgst. 10

Am 06.12.2016 besuchte die Koordinatorin des IHK-Projektes „Ausbildungsbotschafter“, Frau Münzberger, mit 3 Auszubildenden aus den Bereichen Bank- bzw. Versicherungs-kaufmann/-frau den WPU-Kurs „Lebenspraktisches Training“ der Jahrgangsstufe 10.

Nach einer kurzen Vorstellung durch den Kursleiter, Herrn Schönherr, übernahm Frau Münz-berger den Part der grundsätzlichen Information über die Arbeit der IHK und nannte einige wichtige Elemente einer dualen Ausbildung.

Dann stellten zwei Auszubildende der Sparkasse den Beruf des(r) Bankkaufmanns/-frau in Form einer Power-Point-Präsentation vor. Sie berichteten vom Arbeitsalltag, den Anforderungen und Voraussetzungen sowie von ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit für individuelle Fragen.

Genauso stellte dann im Anschluss ein Auszubildender den Beruf des(r) Versicherungs-kaufmanns/-frau vor. Auch bei diesem Vortrag wurde deutlich, mit welchen Inhalten man sich in dieser Branche auseinandersetzen muss und vor allem auch, welche Anforderungen an die Flexibilität der Personen gestellt wird. So gestaltet sich der Arbeitstag ja oft mit Arbeit bis in die Abendstunden, da Kunden vorher nicht zu erreichen sind. Interessant war es auch für die Schülerinnen und Schüler, über die Verdienstmöglichkeiten informiert zu werden, oft ein Anreiz, einen bestimmten Beruf zu ergreifen.

Der Schulleiter, Herr Schönherr, aber auch die IHK-Vertreterin Frau Münzberger, stellten in einem abschließenden Fazit fest, dass diese Initiative der IHK zielführend ist und den beruflichen Entscheidungsprozess der Schülerinnen und Schüler durchaus anregt bzw. unter-stützt. Eine Fortsetzung der Reihe ist im März bei einem Besuch im themengleichen WPU-Kurs am Teilstandort Westwall geplant.

Die Zeit danach

Die Zeit danach

Auch wenn der Abschluss der Realschule in greifbare Nähe gerückt ist, hört das Lernen noch lange nicht auf. Stellt sich für die 10er SchülerInnen nun die Frage, wie soll es anschließend weitergehen. Während einige SchülerInnen bereits ihren Traumberuf gefunden haben, oftmals das Ergebnis eines erfolgreichen Schülerbetriebspraktikums in Klasse 9, tun sich die meisten jedoch mit dieser Entscheidung schwer. Doch auch die Aussage, „Ich gehe weiter zur Schule“ als Alternative zur Berufsausbildung, erfordert eine Entscheidung über den zu wählenden schulischen Schwerpunkt an einer weiterführenden Schule.

Um diese Entscheidung zu erleichtern, hatten die SchülerInnen der Klasse 10 der Realschule An der Fleuth die Gelegenheit, im Rahmen der Initiative Zukunft durch Innovation (zdi) der Hochschule Rhein-Waal, am Berufskolleg Geldern in verschiedene Berufsfelder hineinzuschnuppern. Vorab konnten sich die technisch interessierten SchülerInnen für die Workshops aus den Bereichen Elektrotechnik, Metalltechnik und KFZ-Technik am 31.10.2016 eintragen, während die Interessenten des Bereichs Hauswirtschaft am 2.11.2016 den Workshop „Kochen“ besuchen konnten.

Von Beginn an stand in allen Workshops die Praxis im Vordergrund des Geschehens.
Bei den angehenden Elektrotechnikern warteten nach kurzer theoretischer Einführungen in die Grundlagen elektrischer Schaltungen schon Schraubendreher und Klemmen auf die TeilnehmerInnen, mit deren Hilfe eine Wechselschaltung, wie man sie in jedem Haushalt vorfindet, installiert werden sollte.

Währenddessen stellten sich die SchülerInnen im Bereich Metalltechnik der Herausforderung, Schritt für Schritt einen zweifarbigen Bilderrahmen anzufertigen. So kurz vor Weihnachten, das ideale Geschenk.

Von den Anforderungen, denen ein zukünftiger AZUBI als KFZ-Mechatroniker gewachsen sein muss, konnten sich die SchülerInnen im Bereich KFZ-Technik, vom einfachen Reifenwechsel bis zum Zerlegen eines Motors, ein Bild machen.

Für den Workshop „Kochen“ hatten sich 5 SchülerInnen entschieden. Statt Stift und College-Block standen an diesem Tag Kochutensilien im Mittelpunkt des Kurses. Unter fachlicher Leitung von Frau Sybille Böhmer sah das Programm die Herstellung eines kompletten Menüs vor. Nach der Zubereitung der Tomatensuppe, mussten die TeilnehmerInnen erst einmal zum Schneidemesser greifen, um diverse Zutaten für den Tacco-Salat und den Obstsalat vorzubereiten. Abgerundet wurde das Menü mit Giraffen- und Kirschcreme als Nachtisch, die – das Auge isst ja bekannter Maßen mit – in appetitlichen Dessertgläsern angerichtet wurde. Zum passenden Ambiente gehörte noch der entsprechend gedeckte Tisch, an dem sich die TeilnehmerInnen „ihr Menü“ schmecken, und den gelungenen Workshop Revue passieren ließen. Wie in der Realität stand nach dem Genuss auch noch die Aufräumarbeit an, galt es doch die Spülmaschine zu bestücken und den Putzlappen zu schwingen, um die Küche wieder in den Urzustand zu versetzen.

Ob technisch oder hauswirtschaftlich interessiert, alle SchülerInnen, die an den 5-stündigen Workshops teilgenommen hatten, waren sich darin einig, dass dies ein gelungener Schultag war, der einen praxisnahen Einblick in die „Zeit danach“ gegeben, und vielleicht den ein oder anderen Schüler seinem Traumberuf einen Schritt näher gebracht hat.

Susanne Schmidt

 

„Stunde der Sieger“

Die „Stunde der Sieger“ an der Realschule An der Fleuth  2016

Auch in diesem Jahr wurden Schüler und Schülerinnen beider Standorte für besondere Leistungen in einer Feierstunde „Stunde der Sieger“ an der Realschule An der Fleuth von der Schulleitung ausgezeichnet.

Fast alle Jahrgänge nahmen am Pangeawettbewerb in Mathematik teil, wobei jeweils die besten SchülerInnen der Jahrgangsstufe wurden geehrt wurden.

Als Sieger haben sich hier Melina Hamm, Elias Dickmann, Angelina Meile, Sophie Börgmann, Simon Luyven,und Thorben Sondermann ausgezeichnet. Für weitere gute Plazierungen wurden Niklas Opschroef, Adele Capra, Justin Brings, Andre Fischer, Steffen Linssen, Daniel Bauer, Tom Brammen, Dmitrij Bondarev und Daniel Knerr geehrt.

Simon Luyven und Thorben Sondermann gelang sogar der Sprung zur Zwischenrunde, wo sie auch ein ordentliches Ergebnis erreichten.

Die besten Leistungen bei den Lernstandserhebungen in der Klasse 8 erzielten

Kai Düngelhoef, Jonathan Rehl, Ole Scherber, Jan Bürgers und Arne Stieger im Fach Deutsch; Ole Scherber, Niklas Niersmann und Oliver Gaijda im Fach Englisch und Nico Kubasik, Jules Brachmann, David Meier und Nico Wibmer in Mathematik.

Das Team der Realschule An der Fleuth wurde im Schwimmen Vizemeister NRW. Die erfolgreichen Schwimmer waren:
Niklas Hoffmann, Mike Schulz, Domenik Heisik, Simon Stammen, Jan Steinhauer, Nick Steinhauer, Janis Kreutz, Maiko Dahlen und Joshua Kurzmann.

Ausgezeichnet für sehr gute Praktikumsmappen wurden Maria Schaap, Franziska Teuwsen, Lina Mölders, Samantha Weiß, Tim Kleinmanns, Sylvia Hendricks, Annika Wiedenbruch, Alina Spriewald, Markus Paes, Lara Fischer, Celina Nina Brack, Max Busch, Simon Luyven und Lukas Marwinski.

Neben Urkunden erhielten die Schüler und Schülerinnen Kino- und Eiscafegutscheine und andere kleine Sachpreise.

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Assessment-Center – ein Projekt unter realen Bedingungen

Die ersten Erfahrungen mit der Berufswelt im Rahmen des Schülerbetriebspraktikums sind noch ganz frisch, da wurde es für neun SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 auch schon ernst.

Unter Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) wurde am 19. Mai 2016  in den Räumen der Fa. Schaffrath medien ein typisches Auswahlverfahren simuliert.

4 Kandidaten hatten für ihren Traumberuf als Kosmetikerin, Kauffrau für Büromanagement, Finanzwirtin und Mediengestalter Bild und Ton eine komplette Bewerbungsmappe angefertigt und stellten sich nun einem Vorstellungsgespräch. Auch wenn die Nervosität zunächst groß war, konnten alle TeilnehmerInnen überzeugen. Wie kann man seine Schwächen positiv formulieren? Welche Fragen kann man zum Ende eines Vorstellungsgesprächs stellen? Wie beantwortet man Fragen nach schlechten Noten?….und vieles mehr. Das nachfolgende Feedback enthielt zahlreiche Tipps und Anregungen, wie man solche Klippen umschiffen kann war eine gute Vorbereitung auf den Ernstfall.

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Im nachfolgenden Partnerinterview hatten die TeilnehmerInnen nur 10 Minuten Zeit, um einen unbekannten Partner, d.h. einen Schüler aus der Parallelklasse, kennenzulernen und die für ein Auswahlverfahren interessanten Aspekte (Entstehung des Berufswunsches, Eignung, besondere Fähigkeiten, Stärken und Schwächen…) herauszufinden. Nach einer konzentrierten Befragung folgte in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre die Partnerpräsentation. Die aufmerksamen Zuhörer machten es dabei den Präsentierenden leicht.

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Organisieren Sie ein langes Wochenende zur Teambildung –  so lautete die Aufgabenstellung für die Gruppenübung. In ausgesprochen demokratischer, einem Brainstorming ähnelnder Weise, einigte man sich rasch auf das Motto „Runter vom Sofa“. Zwei Teilnehmerinnen ergriffen auch sogleich die Eddings und dokumentierten die Diskussion. Die Eifel als Ziel stand schnell fest, doch wo liegt die Eifel? An dieser Stelle sollten die Erdkundelehrer lieber weiterlesen. Die Frage konnte nicht eindeutig geklärt werden, also veränderte man die Rahmenbedingungen. Das Alter wurde einfach heraufgesetzt, so dass jeder Teilnehmer in Besitz eines Führerscheins und eines Autos war bzw. Fahrgemeinschaften gebildet werden konnten. Eine WhatsApp-Gruppe für die Einkaufsliste wurde kurzerhand ins Leben gerufen, wobei jeder entsprechend seinen Ernährungsgewohnheiten mitmachen konnte. Auch in puncto Freizeit war für jeden etwas dabei: Paddeln, Klettern Schwimmen, Grillen, Lagerfeuer sollten ein hohes Maß an Spontanität gewährleisten. Wenn nur das liebe Geld nicht wäre, denn die Kosten galt es ja auch zu kalkulieren. Doch warum ins Schwimmbad gehen und Eintritt zahlen, wenn man auch kostenlos im Waldsee schwimmen kann? 100 € pro TeilnehmerIn wurden letztendlich kalkuliert, wobei noch 50 € für den Notfall bleiben sollten. Aber in einem Punkt waren sich alle Teilnehmer einig. Mit Ausnahme eines Notfallhandys, sollten die geliebten Smartphones zuhause bleiben, schließlich wollte man Zeit gemeinsam verbringen und nicht allein am Handy sitzen.

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Ihr Organisationstalent mussten die SchülerInnen im Rahmen der Postkorbübung, einer typische Assessment-Übung, unter Beweis stellen. In nur 15 Minuten musste zunächst in Einzelarbeit ein Wochenplan mit vielfältigen Aufgaben erstellt werden. Lediglich die Schulzeit war festgelegt. Es galt Prioritäten zu setzen und zu bedenken, dass ein Tag nur 24 Stunden hat und jeder auch noch schlafen muss. Die Interviewpartner tauschten sich nachfolgend über ihre Planung aus und stellten Gemeinsamkeiten und Unterschiede in einer Präsentation vor. Das Ergebnis lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Chaos trifft auf Organisation und Kompaktlerner treffen auf Häppchen- und Strategielerner. Damit die Freizeit nicht zu kurz kommt, musste die Mutter halt den Haushalt alleine machen – schließlich ist die das gewöhnt. Ins Kino gehen mit Freunden, kann man auch direkt nach der Schule. Die Eintrittspreise für die Mittagsvorstellung sind zudem günstiger. Zu den Vorhaben der besonderen Art, gehörte  sicherlich auch Einkauf mit kleinen Geschwistern.

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Zum Abschluss dieses langen Tages sollten die mitgebrachten Lieblingsgegenstände (Fossil-Uhr, Kuscheltier, Pferdefoto, Ballett-Schuhe, Schminkpinsel, Treckerzündschlüssel und Mouse) im Rahmen einer Verkaufsmesse präsentiert werden. Ein passender Werbeslogan und ein Werbeplakat sollten die anderen TeilnehmerInnen davon überzeugen, dass die Anschaffung des betreffenden Gegenstandes unbedingt erforderlich ist. Ein Ziel, dass von allen SchülerInnen mit viel  Engagement erreicht wurde.

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Die Erläuterungen und umfangreichen Tipps, die nach jeder Aufgabenstellung erfolgten, insbesondere bei den Bewerbungsgesprächen und -unterlagen, wurden von allen TeilnehmerInnen als hilfreich empfunden. Die an diesem Tag gemachten Erfahrungen geben bei zukünftigen Bewerbungsverfahren die erforderliche Sicherheit um sich von Mitbewerbern positiv abzusetzen.

Das Projekt „Auswahlverfahren“ im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Fa. Schaffrath medien ist ein wichtiger Baustein der Berufswahlorientierung der Realschule An der Fleuth. Dabei kommt Frau Schoofs ein besonderer Dank zu, die sich wiederum viel Zeit für diesen Tag genommen hat. Für diese gute Zusammenarbeit möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken.

 

Susanne Schmidt (Berufswahlkoordinatorin RSAdF)

Auswahlverfahren

Das Projekt „Auswahlverfahren“ ist mittlerweile seit Jahren ein fester Bestandteil der Berufswahlorientierung der Realschule An der Fleuth und findet im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Firma Schaffrath medien statt. Nach ihren ersten Erfahrungen im Schülerbetriebspraktikum konnten nun erstmals die SchülerInnen des Teilstandortes Westwall am 7. April 2016 in den Räumen der Fa. Schaffrath medien unter der Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) an der Durchführung eines Assessment-Centers  mit seinen spezifischen Aufgabenstellungen teilnehmen.

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Acht SchülerInnen hatten sich dieser Generalprobe für die Vergabe eines Ausbildungsplatzes gestellt. Vier BewerberInnen hatten zuvor ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen für ihren Traumberuf  eingereicht und erhielten nun die Chance unter realistischen Bedingungen  ein Vorstellungsgespräch zu simulieren. Eine aufregende Angelegenheit, die jedoch alle TeilnehmerInnen mit Bravour meisterten und im anschließenden Feedback noch den ein oder anderen wichtigen Tipp mit auf den Weg bekamen.

Um auch im anschließenden Partnerinterview annähernd realistische Voraussetzungen zu schaffen, wurden die Paare aus unterschiedlichen Klassen einander zugewiesen. Binnen 15 Minuten galt es, die für ein Bewerbungsverfahren wichtigen Aspekte (Gründe für die Auswahl eines bestimmten Berufes, Eignung, Stärken und Schwächen) zu erfragen und abschließend zu präsentieren. Eine Aufgabe, die unter viel Gelächter, aber dennoch souverän gemeistert wurde.

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Aufgabenstellung der nachfolgenden Gruppenübung war die Planung eines langen Wochenendes zur Teambildung. Dazu sollten alle erforderlichen Aspekte (Anreise, Unterkunft,Verpflegung sowie Kosten) organisiert werden. Im Verlauf eines Brainstormings war das Motto des Wochenendes auch schnell gefunden: Ausgesetzt in der Wildnis. Einer erstaunlich demokratischen Organisation unter weiblicher Leitung gelang es immer wieder, eine gute Gesprächskultur aufrecht zu erhalten, auch wenn zwischenzeitlich einige Teilnehmer zur Ordnung gerufen werden mussten, wenn sie zu albern oder zu laut wurden. Ob es sinnvoll ist, zuerst die Art der Anreise und dann das Ziel zu bestimmen, mag dahingestellt sein. Überhaupt war das Ringen um realistische Ziele sehr mühevoll: Vom Survival-Training in Australien oder doch lieber am Nordpol einigte man sich schließlich auf Zelten in Schweden. Zur Grundausstattung gehörten selbstverständlich ein Satellitenhandy für Notfälle, Isomatten und Luftmatratzen, „Dosenfutter“ (Ravioli), Angeln, Wasserfilter, Taschenlampen und das übliche Campingzubehör. Spannend war dann auch die abschließende Kostenkalkulation. Nachdem klar war, dass der Kostenbeitrag aus eigener Tasche finanziert werden musste, Busfahrt, Fähre und auch die Verpflegung den Rahmen sprengen würden, war Kostendämpfung angesagt. Schon erstaunlich, was sich so alles im heimischen und elterlichen Kellern findet. Letztendlich belief sich der Beitrag auf 207,50 Euro pro Person. Für ein 4-tägiges Survivaltraining ein guter Preis.

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Die Postkorbübung, eine typische Assessment-Übung, beinhaltete die Planung einer sehr aufgabenintensiven Woche. Innerhalb von nur 20 Minuten sollte ein vollständiger Wochenplan erstellt werden, indem neben schulischen Aufgaben und Vorbereitungen auch private Termine berücksichtigt und begründet werden mussten. Dem Einfallsreichtum der TeilnehmerInnen schienen keine Grenzen gesetzt zu sein. Statt Vereinstraining wurde ein Personaltrainer auf den Plan gerufen oder stattdessen die Trainingszeiten verkürzt. Der Kinobesuch wurde kurzerhand auf die Nachmittagsvorstellung vorgezogen, damit noch ausreichend Zeit für die Geburtstagsfeier des besten Freundes blieb. Zudem kristallisierten sich einerseits „Power-Lerner“, und andererseits Lerntypen heraus, die auf dosierte Pausenzeiten achteten. Wer fit für die Schule und die Deutscharbeit sein wollte, ging dann schon einmal um 20 Uhr zu Bett. Trotz übervollem Schulterminplan blieb offensichtlich immer noch Freizeit, die zur Stallarbeit, Reiten oder Motorradfahren genutzt wurde.

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Der Projekttag fand mit einer Einzelpräsentation sein Ende. Dazu hatten die TeilnehmerInnen Lieblingsgegenstände (Kugelschreiber, Füller, Halskette, Fußball, Handyhülle und ein Eishockey-Trikot) mitgebracht. Nach der Entwicklung eines passenden Werbeslogans mussten die „guten Stücke“ auf einer Messepräsentation an den Mann bzw. an die Frau gebracht werden. Unter den SchülerInnen gab es regelrechte Verkaufstalente, deren Präsentation Teleshopping-Charkter hatte.Einzelpräs.1 (Kopie) Einzelpräs.3 (Kopie) Einzelpräs.2 (Kopie)

Die  abschließende Reflexionsrunde ergab, dass alle TeilnehmerInnen diesen Projekttag als ausgesprochen kurzweilig, unterhaltsam und vor allem lehrreich empfunden haben. Insbesondere die Bewerbungsgespräche unter realistischen Bedingungen waren ein wichtiges Training für den Ernstfall und können in Zukunft die für ein Bewerbungsverfahren erforderliche Selbstsicherheit geben. Vor diesem Hintergrund bedankte sich die Gruppe ausdrücklich für die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt. Auch ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Frau Schoofs und der Fa. Schaffrath medien für ihr Engagement und die Zeit, die sie sich dafür genommen hat bedanken.

 

Susanne Schmidt (Berufswahlkoordinatorin RSAdF)