Tag der offenen Tür am 18. November 2017

Tag der offenen Tür am 18. November 2017 – Die Schule bedankt sich bei den vielen Besuchern für das gezeigte Interesse

Ca. 140 Schülerinnen und Schüler sowie mehr als 200 Eltern und Erziehungsberechtigte, davon auch viele aus auswärtigen Kommunen, ließen es sich am 18.11.2017 nicht nehmen, den Tag der offenen Tür der Schule zu besuchen. Das Interesse an der Schule und speziell auch der Schulform Realschule scheint also trotz aller schulpolitischer Diskussion ungebrochen. Der Einzugsbereich ist immer größer geworden, da die Realschule An der Fleuth neben der Liebfrauen-Mädchen-Realschule die einzig noch aufnehmende Realschule im Südkreis Kleve ist.

Nachdem die Schulband „Hausalarm“ unter der Leitung von Herrn Germer alle so richtig eingestimmt hatte, konnten die Kinder an drei aufeinander folgenden Unterrichtssequenzen der momentanen Fünftklässler teilnehmen. Währenddessen stellte der Schulleiter Wilfried Schönherr zunächst die Schule und deren Möglichkeiten vor. Kleine Geschwisterkinder wurden von Schülerinnen und Schülern und der Lehrererin Frau van Hüüt in einem Spieleraum betreut.

Natürlich stand die zukünftige Entwicklung der Schule (Zweizügigkeit und Umzug zum Teilstandort Westwall) im Mittelpunkt vieler Fragen, genauso wie die Frage, was passiert, wenn ein Anmeldeüberhang entsteht und warum das Angebot für Jungen, an eine Realschule zu gehen, deutlich eingeschränkt wird. Trotzdem wollen viele auf jeden Fall ihr Kind an der Schule anmelden, da sie von der Schulform und der Schule selbst überzeugt sind.

Dass die Schule gut aufgestellt ist, zeigten auch die vielen Fachkollegen der Hauptfächer, die Unterrichtsinhalte und Lernweisen vorstellten. Ein Dank gilt hier allen anwesenden Lehrerinnen und Lehrern, die in großer Zahl für Beratungen zur Verfügung standen. Ebenso stellten die Sonderpädagoginnen, die Schulsozialarbeiterin und die LRS-Fachlehrerin sich und ihre Arbeit vor.

Die rundum gelungene Informationsveranstaltungen wurde erneut auch durch die immer wieder emsige Elternschaft in Form einer Cafeteria unterstützt. Auch für diese Hilfe, die von einem intakten Schulleben zeugt, herzlichen Dank.

Nun bleibt abzuwarten, wie die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen Gelderns im Februar verlaufen werden.

Unsere Anmeldetermine hier noch einmal in einer Übersicht:

Mittwoch, 14. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag, 15. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 -16.00 Uhr

Freitag, 16. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Wilfried Schönherr, Schulleiter

St. Martinszug Geldern 2017

St. Martinszug Geldern 2017 – Strahlende Laternen erhellten den Weg

Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth gingen mit gutem Beispiel voran.

Am Samstag, dem 11. November 2017 war es wieder soweit. Um 17.30 startete der diesjährige Martinszug am Adelheid-Haus und endete mit einem Feuerwerk am Mühlenturm.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 zeigten sich auch in diesem Jahr von ihrer kreativen Seite. In liebevoller Arbeit gestalteten die Kinder der Klassen 5a bis 5e unter der Leitung ihrer Kunstlehrerinnen Frau Schaffers, Frau Elixmann und Frau Heymer-Strahl ihre fantasievollen Laternen. Begleitet wurden die Klassen von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern.

Das Motto lautete „Laternen aus alter Zeit“ und überraschte mit ganz außergewöhnlichen und einmaligen Motiven der „Unterwasserwelten“. Die eckigen Laternen erinnerten an die Handlaternen, die früher dazu genutzt wurden, um die Straßenlaternen einzeln anzuzünden. Das weiße Pergamentpapier wurde mit Wassertieren und dem Schriftzug der Realschule gestaltet und leuchtete strahlend durch den Nachthimmel. Im Zug fielen die Laternen durch ihr Licht und ihre andersartige Form auf. Dies wurde auch von der diesjährigen Fachjury des Laternenwettbewerbs gebührend honoriert, in dem sie dem Schüler, Jonas Verführt aus der Klasse 5e den 1. Platz vergaben.

Auch die Schullaterne wurde wieder ehrwürdig durch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 der Religionsklassen in Begleitung ihrer Religionslehrerin und 2. Konrektorin, Frau Cimander getragen. Das Tragen der Laterne ist eine große Ehre für die Schülerinnen und Schüler, denn sie steht für das religiöse Engagement unserer Schule. Außerdem stellt das Tragen eine Herausforderung für die jungen Heranwachsenden dar, denn hier ist Teamgeist gefragt. Für die gesamte Strecke benötigt man mindestens 8 Personen, die die Last immer wieder erneut auf ihren Schultern verteilen. So wächst mit dieser Aufgabe auch das Miteinander der Schülerinnen und Schüler. In diesem Jahr möchten wir uns deshalb herzlich bei Alen H. von der Klasse 9eW, Daniela P., Monika F., Marcus H., Kai D. von der Klasse 10a, Laurenz P., Angelina B., Emma M. von der Klasse 10b und Isabel D. von der Klasse 10 c für ihren Einsatz bedanken.

In diesem Jahr war der St. Martinszug für die Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth aber auch ein besonderes Zeichen der Hoffnung. Die jungen Schülerinnen und Schüler „wollten ein Zeichen setzen, dass wir um unseren Platz an der Fleuth kämpfen“ berichtete unter anderem Lina Großwendt, Schülerin der Jahrgangsstufe 6, die mit einer eigenen gebastelten Laterne gekommen war, um sich dem Zug anzuschließen. Den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 5 war es im Rahmen des Religionsunterrichtes ein großes Bedürfnis, der Gemeinde Gelderns mitzuteilen, dass sie stolz auf ihre Schule sind. Sie möchten auch etwas aus eigener Kraft unternehmen, um die Schule mit ihren Mitteln zu retten.

Was kann eindrucksvoller sein, als ein positives Zeichen zu setzen, das friedlich, still und leuchtend schön durch den nächtlichen Himmel strahlt? Ein wunderbares Symbol für die Einsatzbereitschaft, die gute Erziehung und Bildung und den großen Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth, einer Schule, in der liebevoller, wertschätzender und gemeinschaftlicher Umgang miteinander Schulalltag ist.

Die „Stunde der Sieger“ an der Realschule An der Fleuth 2017

Auch in diesem Jahr wurden Schüler und Schülerinnen beider Standorte für besondere Leistungen in einer Feierstunde „Stunde der Sieger“ an der Realschule An der Fleuth von der Schulleitung ausgezeichnet. Fast alle Jahrgänge nahmen am Pangeawettbewerb in Mathematik teil.

Die besten SchülerInnen der Jahrgangsstufe wurden geehrt. Als Sieger haben sich hier Max Scholler,Taran Roth, Justin Brings, Julia Zawatzki, Sophie Hohmann und Adriana Ladeur  ausgezeichnet. Für weitere gute Plazierungen wurden Ben Jonas Lange, Enrico Marschner, Ferhat Kilic, Philipp Rein, Maik Janssen, Jan Kolmanns, Felix Oomen und Daniel Maesmann geehrt.

Simon Luyven und Daniel Maesmann gelang sogar der Sprung zur Zwischenrunde, wo sie auch zum Teil ordentliche Ergebnisse erreichten.

Die besten Leistungen bei den Lernstandserhebungen in der Klasse 8 erzielten Pia Hortz, Daniel Rattmann und Elias Ehrlich im Fach Deutsch; Leon Hiltrop, Valentin Hoppe und Natalie Kluck im Fach Englisch und Nic Pottbeckers, Pia Angenendt, und Elias Ehrlich in Mathematik. Für sein Engagement bei der eigenständigen Durchführung der Fragebogenaktion zum Erhalt der Realschule wurde Alen Hasanovic ausgezeichnet.

Für besondere Leistungen beim City Lauf in Geldern wurde Anne Slickers und Justin Bünnings geehrt. Auch die für weiteren Platzierungen erhielten Linda Oomen, Giuliana Rizzo, Felicita van Leyen, Nils Cox, Daniel Aclobessi und Baran Simsek eine Ehrung.

In einer organisch nötigen weiteren kleinen Feierstunde wurden für sehr gute Praktikumsmappen Isabel Dercks, Mick Fuhr, David Pütz, Hagen Kranz und Max Tillmann ausgezeichnet.

Neben Urkunden erhielten die Schüler und Schülerinnen Kino- und Eiscafegutscheine und andere kleine Sachpreise.

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Köpfe aus Seife

Die Klasse 7a hat im Rahmen des Kunstunterrichtes Seifen mit 

Schnitzwerkzeugen zu Köpfen und anderen Formen umgestaltet.

Hier einige Beispiele:

„Lichtblitz“ – Solarautorennen am Tag der Technik in Düsseldorf

Wie jedes Jahr fand in der Handwerkskammer Düsseldorf der Tag der Technik statt. Hier präsentierten sich nicht nur bedeutende Firmen, um Nachwuchs zu rekrutieren, sondern parallel gab es auch die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler an einem Autorennen mit selbst gebauten, solarbetriebenen Modellautos teilzunehmen.

So haben wir uns als Technik-Kurs Klasse 7 vor einem Vierteljahr für dieses Rennen angemeldet. Von der Handwerkskammer bekamen die Teilnehmer sieben Solarzellen und zwei Solarmotoren. Mit diesen Materialien sollte ein Solarauto mit vorgegebenen Maximalgrößen gebaut werden. Ziel war es, eine 10 m lange Rennstrecke, die mit Strahlern ausgeleuchtet wurde, möglichst schnell zu überwinden. Nach vielen Versuchen in der Schule war irgendwann das optimale Übersetzungsverhältnis gefunden, das Gewicht minimiert und die Führung des Fahrzeugs im U-Profil ermittelt. Am 24. Juni war es dann soweit. Wir (Elias, Maximilian, Aaron und Nico) fuhren mit unseren Techniklehrern Frau Riepe und Herrn Jaroschek zum großen Rennen nach Düsseldorf. Wir waren alle sehr aufgeregt. Nach einigen Probeläufen haben wir das Beste unserer Fahrzeuge ausgewählt. Gefahren wurden immer zwei Läufe im Stechen gegen andere Teilnehmer. Nur der Gewinner kam weiter. In unserer Gruppe (Klasse 5-9) hatten wir ca. 18 „Gegner“. Letztlich haben wir den wie immer sehr undankbaren vierten Platz belegt, mussten uns aber nur gegen das spätere Gewinnerfahrzeug geschlagen gegen. Wir sind mit zahlreichen neuen Ideen wieder nach Hause gefahren. Im nächsten Jahr werden wir mit einem neuen, innovativen Fahrzeug antreten gemäß dem Motto: Dabei sein ist alles, gewinnen aber auch!

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Die Berufswelt erkunden und erproben

Berufswahlorientierung ist ein sperriger und theoretisch anmutender Begriff, der für eine der wichtigsten Phasen im Leben eines Schülers steht. Schule ist nur eine „befristete“ Stelle. Deshalb sollten spätestens mit dem Abgangszeugnis der Realschule an der Fleuth konkrete Ideen für den beruflichen Werdegang entwickelt werden. Duale Ausbildung? Abitur, danach vielleicht ein Studium? Oder der Besuch des Berufskollegs? Und welche Fachrichtung soll es sein? Da die Chancen auf eine zweite Ausbildung oder ein späteres Studium gering sind, kommt den zeitigen Vorüberlegungen eine besondere Bedeutung zu. Unter diesem Aspekt hat das Projekt der Landesregierung in NRW „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) einen besonderen Stellenwert.

Erstmalig wurden an der Realschule An der Fleuth in der Zeit vom 26. bis 29. April  Berufsfelderkundungstage (BFE) durchgeführt. An drei Tagen hatten SchülerInnen der Klasse 8 die Möglichkeit, in verschiedenen Berufsfeldern einen handlungsorientierten Einblick zu nehmen. Erste Orientierung gaben dabei die Auswertungsergebnisse der Potentialanalyse aus dem ersten Halbjahr der Klasse 8.

Die erforderlichen Plätze konnten über das match-PLUS Buchungsportal oder selbstständig gesucht werden. Diese Form der Eigeninitiative war bereits ein gutes Training für die Suche nach einem Praktikumsplatz in Klasse 9. Die BFE-Tage wurden im Fach Politik vorbereitet und anschließend ausgewertet.

Bereits einen Schritt weiter in ihrer Berufswahlfindung, waren die SchülerInnen der Klasse 9,

die in der Zeit vom 8. bis 24. Mai ihr Schülerbetriebspraktikum (SBP) absolvierten.

Intensiv vorbereitet wurde das SBP (Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf nach DIN Norm 5008 – auch im Fach Deutsch -, Soft-Skills, Verhalten im Betrieb…) wiederum im Politikunterricht.

Die praxisorientierte Möglichkeit der Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Berufswelt sollte dabei helfen, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und mit dem ausgesuchten „Traumberuf“ abzugleichen.

Die gewonnenen Einblicke in die verschiedenen Berufe wurden im Rahmen einer kleinen Ausstellung zusammengestellt. Die angefertigten Plakate sollen den diesjährigen Achtklässlern einen Hinweis auf die Wahl eines geeigneten Praktikumsberufes geben.

Während viele SchülerInnen ihre Erwartungen an das Berufsbild bestätigt fanden, müssen sich andere neu orientieren. Dabei werden sie durch die vielfältigen und individuellen Angebote zur Berufswahlorientierung der Realschule An der Fleuth und eine zusätzliche Beratung durch die Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützt.

Ein erstes Fazit der bisherigen Berufswahlorientierung und der Entwicklung einer konkreten Perspektive im Übergang zwischen Schule und Ausbildung bzw. Berufskolleg, wird zum Ende des Schuljahres während der Projektwoche im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches durch die Berufswahlkoordinatorinnen erfolgen. Das Ergebnis wird in der sogenannten Anschlussvereinbarung festgehalten und kann in Klasse 10 zu weiteren Beratungen genutzt werden.

 

Susanne Schmidt

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Die frühlingshaften Temperaturen lassen es bereits erahnen, der Winter ist vorüber und damit auch höchste Zeit, das Auto auf die Sommerreifen umzurüsten.

Am Samstag, den 29. April 2017 ist es wieder soweit: Die Realschule An der Fleuth bietet Ihnen die Möglichkeit, im Rahmen der Reifenwechselaktion im Autohaus Dieter Vehreschild (Liebigstr. 3 in Geldern) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr ihr Auto auf den Frühling einzustimmen.
Im Rahmen ihrer Berufsfelderkundung werden SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8, unter fachkundiger Leitung des Werkstatt-Teams, Reifen auswuchten und montieren. Ein Rundum-Service zu sehr günstigem Preis:

Einfacher Reifenwechsel 12,50 €
Auswuchten auf Stahlfelgen 12,50 €
Auswuchten auf Alufelgen 20,00 €

Die Wartezeit wird Ihnen mit selbst gebackenem Kuchen, belegten Brötchen und frischem Kaffee verkürzt.

Für die SchülerInnen ist dies eine gute Möglichkeit, Einblicke in den Aufgabenbereich eines KFZ-Mechatronikers zu gewinnen und erste Erfahrungen durch praktische Tätigkeiten zu machen. Sich abwechselnde Schülerwerkstattteams werden an den Arbeitsbühnen ebenso arbeiten, wie im Kassenbereich oder beim Catering.
Die Eindrücke, die an diesem Tag gewonnen werden, können unter Umständen bereits ein wichtiger Schritt in Richtung Schülerbetriebspraktikum in Klasse 9 sein.

Die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams werden wiederum ihren arbeitsfreien Samstag in den Dienst dieser guten Sache stellen und dazu beitragen, dass der gesamte Erlös aus der Reifenwechselaktion der Schulgemeinschaft zugute kommen wird.
Das Organisationsteam der RSAdF freut sich auf Ihren Besuch und bedankt sich schon heute für das Engagement des Teams um Dieter Vehreschild.

Susanne Schmidt

Gegen alle Vorurteile

Gegen alle Vorurteile,
dass Männer ihre berufliche Zukunft im Bereich Technik sehen, dort auch Karriere machen und gutes Geld verdienen, während Frauen eher im schlechter bezahlten sozialen Bereich zu finden sind, traten 25 Schülerinnen der Realschule An der Fleuth am Mittwoch, den 8. Februar 2017 zum Praxistest im Rahmen des Projektes „Mädchen in Technik“ in den neuen Gebäuden des Berufskollegs Geldern an.

Um allen Teilnehmerinnen einen möglichst umfassenden Einblick in die typischen MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu gewähren, wurden fünf Gruppen gebildet, die einen praxisnahen Rundgang durch sämtliche Technikbereiche absolvierten.

In der Elektroabteilung installierten die Mädchen nach einer kurzen theoretischen Einführung, eine Wechselschaltung, wie sie in jedem Haushalt zu finden ist.

Einen Schlüsselanhänger anzufertigen, stand auf dem Arbeitsplan in der Metallwerkstatt. Nachdem ein Metallplättchen zunächst, im Schraubstock eingespannt und mit der Feile gründlich bearbeitet wurde, galt es mit Körner und Hammer den Schlüsselanhänger mit dem eigenen Namen zu versehen.

Im Physikraum wurde die krafteinsparende Wirkung durch Hebelgesetze veranschaulicht.

Danach führte der Rundgang die Teilnehmerinnen in die Holzwerkstatt.  Dort galt es wiederum selbst Hand anzulegen und unter der Verwendung von Schleifpapier und Brennpeter ein individuelles Frühstücksbrettchen anzufertigen.

Den Abschluss bildete die Herstellung von Lip-Gloss mit persönlicher Geschmacks- und Farbnote im Chemieraum. Papaya, Wildkirsche, mit oder ohne Pigmente, da waren teilweise schwierige Entscheidungen zu treffen.

Alle Teilnehmerinnen waren von diesem Projekttag begeistert und konnten feststellen, dass Technik nicht nur was für „Jungs“ ist, im Gegenteil! Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im MINT-Bereich gilt nicht nur für den akademischen Bereich, sondern auch für die berufliche Bildung. Projekte dieser Art tragen immer wieder dazu bei, Vorurteile abzubauen und die Eignung für bestimmte Tätigkeiten realistischer einzuschätzen. Für die Schülerinnen der Klasse 9 sicher eine wichtige Erfahrung, werden sie sich doch in der Zeit vom 8.05. bis 24.05.2017 im Rahmen ihres Schülerbetriebspraktikums praxisorientiert mit ihren eigenen, wohlmöglich auch handwerklich-technischen Fähigkeiten und den Anforderungen der Berufswelt auseinandersetzen.

Susanne Schmidt