Citylauf in Geldern

Beim 10. Gelderner Citylauf, der am 12. Mai 2018 vom GSV Geldern veranstaltet wurde, waren beim Schülerlauf 145 Jungen und Mädchen am Start. 21 von ihnen kamen von der Realschule An der Fleuth. Die „Fünfer“ und die „Sechser“, von denen viele nicht zum ersten Mal liefen, waren besonders stark vertreten.

Um 16:20 Uhr machte sich die Schülergruppe vom Marktplatz aus auf die 2 Kilometer lange Laufstrecke durch die Gelderner Innenstadt. Michel Koenen (6e), Marius Boßmann (6e) und Nils Cox (6a)belegten die Plätze 4, 7 und 8 im gesamten Läuferfeld ihrer Altersklasse. Sie kamen bereits nach 8:44min, 8:46min und 8:48min ins Ziel. Den 3. Platz in seiner Altersklasse belegte der „Fleuth-Schüler“ Fabian Opschroef (7a) in einer Zeit von 9:56 min. Er durfte sich auf dem Siegerpodest ehren lassen. Auch Antonya Holthausen (5c) und Kevin Kapobel (7a)gehörten mit den Platzierungen 4 und 5 in der Zeit von 9:40min und 11:57min zu den bestplatzierten Schülerinnen und Schülern der „Fleuth-Schülerschaft“. Nicht so eilig hatten es die vier 10-jährigen Mädchen Nele Ludwig, Maria Stöpp, Paulina Ihde und Joyce Brings (alle 5c-Schülerinnen) gehabt. Freudestrahlend und Hand in Hand liefen sie nach gut 16 Minuten ins Ziel ein. Sie hatten sich auch kurzentschlossen noch nach dem Anmeldeschluss für die Schulen beim GSV Geldern melden lassen.

Am Montag war der Citylauf in vielen Klassen an der RSAdF Gesprächsthema Nummer 1, und mehr als ein Mal war zu hören: Im nächsten Jahr mache ich auch mit!

 

Frühjahrsputz rund um unsere Schule

Das Thema „Müll“ steht im Lehrplan unseres Politik- und Erdkundeunterrichtes.

Die Ausstellung der Kreis Klever Abfallwirtschaft, mit dem Thema „Verwenden statt Verschwenden“ bot hier eine hilfreiche  Veranschaulichung der weltweiten Umweltprobleme und deren Lösungen. Kompetent und interessant vermittelte Frau Kannenberg von der Klever Abfallwirtschaft den Schülern und Schülerinnen die Problematik rund um den Müll.

Was hat ein vergammeltes Brot mit dem Abholzen des Regenwaldes zu tun? Diese und andere interessante Fragestellungen erarbeiteten die Schüler anhand der verschiedenen Plakate.

Nach der Theorie folgte die Praxis.

Ausgerüstet mit Müllsäcken, zwei Bollerwagen, Handschuhen und Greifzangen zogen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d los, den Müll rund um unsere Schule aufzusammeln.

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Über 20 kg Müll haben die Schüler in nur zwei Unterrichtsstunden aufgesammelt.

Neben Glasflaschen und Papierresten waren es vor allem auch Plastiktüten, Tetrapacks und Zigarettenstummel, die achtlos in die Natur geworfen wurden.

Hohe Busgelder, mehr Mülleimer und Schilder, die auf die Folgen des Umweltverschmutzens hinweisen, waren Vorschläge der Schüler, wie man dem Müllproblem in der Natur abhelfen könnte.

                                                                                                                        Elke Linssen

 

Lebenspraktisches Training der besonderen Art

Und was kommt nach der Schule? – Lebenspraktisches Training der besonderen Art

Bei zurzeit 350 Ausbildungsberufen wird die Wahl des Traumberufs oftmals zur Qual. Um diese wichtige Entscheidung noch ein wenig hinauszuschieben, wählen manche SchülerInnen lieber den Besuch einer weiterführenden Schule. Die zahlreichen Möglichkeiten sich nach einer dualen Ausbildung weiterzuqualifizieren und in Führungspostionen aufzusteigen bzw. in die Selbstständigkeit einzusteigen, sind leider viel zu selten bekannt.

Um dem entgegenzuwirken, wurden die Ausbildungsbotschafter der IHK vom Schul- und Kursleiter, Herrn Schönherr in den WPU-Kurs „Lebenspraktisches Training“ der Jahrgangsstufe 10 eingeladen.

Nach einer kurzen Einführung durch die Koordinatorin dieses IHK-Projektes, Frau Münzberger, präsentierten drei Auszubildende ihre persönlichen Erfahrungen in ihrer Ausbildung und ihrem Beruf als Einzelhandelskauffrau im Rahmen des Abiturientenprogramms bei Kaufland und Bankkauffrau bei der Volksbank an der Niers. Die sehr lebhaften Power-Point-Präsentationen, verdeutlichten sehr authentisch, dass man eine Ausbildung nicht immer so einfach „wuppen“ kann, sondern dass der Arbeitsalltag viel Einsatz erfordert. Da kommt es auch vor, dass man als Einzelhandelskauffrau morgens um 3 Uhr aufstehen muss, damit die Kunden zur Öffnungszeit auch ein ordentlich dargebotenes, vollständiges Warenangebot präsentiert bekommen. Zu den Schattenseiten gehört ferner, dass man auch am Samstag und zu Zeiten während andere feiern, arbeiten muss. Die Tätigkeiten sind körperlich anstrengend und beinhalten auch stupides Palettenpacken und putzen. Dafür ist immer wieder Action. Einer für alle und alle für einen, so kann man wohl das Engagement bei Kaufland umschreiben. Auch wenn jeder Mitarbeiter und Azubi für seinen Bereich zuständig ist, versteht es sich von selbst, dass jeder aushilft, wenn Hilfe z.B. beim Einräumen der Waren in anderen Abteilungen erforderlich ist.

Dass den angehenden Bankkauffrauen nicht nur das „Verkaufen“ ihrer Finanzprodukte wichtig ist, sondern vielmehr die individuelle Situation eines jeden Bankkunden im Vordergrund steht. Der Wunsch, durch diese Beratung bei der Umsetzung persönlicher Träume zu helfen, wurde in den Vorträgen deutlich. Um in der Kundenberatung die erforderliche Vertrauensbasis aufzubauen, müssen Auszubildende kontaktfreudig sein, respektvoll im Umgang mit andern, sehr zuverlässig und sorgfältig in ihrer Arbeitsweise.

Bei beiden Ausbildungsberufen steht Teamwork im Mittelpunkt. So wird schon während der Ausbildung im Rahmen von gemeinsamen Events, der Zusammenhalt gefördert.

Der geringe Altersunterschied zwischen den SchülerInnen und den Auszubildenden ermöglichte eine Gesprächsatmosphäre auf Augenhöhe, in der es leichter fiel, Fragen zu stellen, bei denen auch über die Verdienstmöglichkeiten gesprochen wurde. Neben den fachlichen Aspekten der Ausbildung waren aber auch die individuellen Geschichten, wie die Auszubilden zu ihrem Beruf gekommen sind, für die SchülerInnen interessant. Manches Mal muss man Umwege gehen, um zu seinem persönlichen Traumberuf zu kommen. Doch wer ein Ziel vor Augen hat, der wird auch die anstrengenden Momente in Ausbildung und Beruf stemmen.

Der sehr kurzweilige Nachmittag hat nach Ansicht aller Beteiligten dazu beigetragen, die SchülerInnen für die Chancen und Möglichkeiten einer dualen Ausbildung zu begeistern und deren Berufsorientierungsprozess zu unterstützen. Angesichts dieser positiven Erfahrung werden Ausbildungsbotschafter zukünftig zu Beginn der Jahrgangstufe 10 in die Realschule An der Fleuth eingeladen und in das bestehende Berufswahlkonzept als fester Bestandteil aufgenommen.

Susanne Schmidt

Praktischer Erdkundeunterricht

Praktischer Erdkundeunterricht der Klasse 5d beim Veerter Heimat- und Verschönerungsverein

„Ein Dorf verändert sich“ lautete das Thema des Erdkundeunterrichtes.

Statt unbekannte Dörfer aus dem Erdkundebuch zu besprechen, hatten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5d das große Glück, Zeitzeugen des Veerter Heimat- und Verschönerungsvereins mit authentischen Berichten über das Dorfleben vor vielen Jahren, zu erleben. Bei kaltem, aber sonnigem Wetter machte sich die Klasse 5d mit ihrer Klassenlehrerin auf den Weg, die Veerter Heimatstube zu besuchen.

Mit viel Hingabe und umfangreichen Recherchen berichteten Franz Kubon und Franz Josef Spolders über die Entwicklung und Veränderung ihres Dorfes. Die Schüler erfuhren unter anderem, dass Veert schon seit 710 Jahren besteht und die heutige Einwohnerzahl aufgrund der vielen Neubaugebiete, zweieinhalbmal so hoch ist wie 1960.

Einkaufsmöglichkeiten, so wie die Schüler sie heute kennen, gab es damals nicht. Man war Selbstversorger. Die Bedeutung der Nachbarschaften und das Vereinsleben hatten einen anderen Stellenwert als heute. Begeistert hörten die Schüler und Schülerinnen den Vortragenden zu und stellten viele Fragen.

Ein weiterer Höhepunkt des Vormittages war der Vortrag des ehemaligen Landwirtes, Franz Allofs. Er berichtete vom Strukturwandel in Landwirtschaft und Gartenbau. Während es 1931 in Veert 55 Bauernhöfe gab, waren es 2005 noch sechs und aktuell sind es nur noch drei Höfe. Weiterhin erfuhren die Schüler wie früher der harte Arbeitstag eines Landwirtes aussah. Franz Allofs erzählt heute noch mit einer so großen Begeisterung über seinen Beruf, dass man auch den Schülern wünscht, später einen Beruf zu finden, den sie mit einer solchen Freude ausüben wie Bauer Allofs es getan hat. Rückblickend auf sein Leben würde er alles genauso wieder tun, mit einer Ausnahme: Er würde Englisch lernen! Auch ein Landwirt sollte Englisch können und legte allen Kindern ans Herz, diese Sprache gut zu lernen.

Es war insgesamt ein sehr informativer Austausch zwischen Jung und Alt. Am Ende waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig: „Was wir an diesem Tag gelernt haben, bleibt haften.“

                                                                                                                               Elke Linssen

Karnevalsdisko

An jeder deutschen Schule gibt es eine Schülervertretung (SV). In diesem Gremium arbeiten alle Klassensprecher/-innen mit, und gemeinsam mit den SV-Lehrer/-innen vertritt die SV die gesamte Schülerschaft bei allen wichtigen schulischen Entscheidungen. Die SV setzt aber auch die Ideen und Wünsche der Schülerschaft um, insofern sie mit der Zustimmung der Lehrerschaft realisierbar sind.

An der Realschule An der Fleuth sind die Kolleginnen Sandra Deutscher und Claudia Dörk die Lehrerinnen, die zusammen mit den Klassensprecher/-innen die SV bilden. Gemeinsam haben die Lehrerinnen und die Schüler/-innen zu Beginn des neuen Schuljahres miteinander darüber beraten, welche Aktionen sie in diesem Jahr fortsetzen werden.

Ein wichtiger Programmpunkt ist die Unterstützung des „Friedensdorfes International“ in Oberhausen geblieben. So haben die SV-Lehrerinnen in den Weihnachtsferien mit einem ausgewählten Schülerteam eine Sammlung von Kleidungsstücken, Spielzeug und Schulutensilien ins Friedensdorf nach Oberhausen gebracht. Diese Aktion besteht schon seit vielen Jahren, und besonders in den ersten Jahren ihrer Durchführung haben die Schüler/-innen auch einen recht großen Geldbetrag, den sie durch den Verkauf von Pausenbrötchen erwirtschaftet haben, gespendet.

Fester Bestandteil des Aktionsplans der SV ist auch die Karnevalsdisko, zu der die Schüler/-innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 alljährlich eingeladen werden. Am vergangenen Freitag kamen annährend 100 nett kostümierte Jungen und Mädchen ins große Forum der Schule, um mit ihren Lehrer/-innen Karneval zu feiern. Mehr als zehn Kolleg/-innen verbrachten einen unterhaltsamen Abend mit ihrer Schülerschaft. Sie boten ihnen nicht nur interessante Mitmachspiele, sondern auch eine Kostümprämierung an. Das Wahlverfahren verlief natürlich sehr schülerzentriert. Durch die Lautstärke des Beifalls konnte die Schülerschaft bestimmen, welche Kostüme ihrer Meinung nach zu den besten gehörten. Der Neuntklässler Daniel P. erwies sich als guter Moderator und ermittelte gemeinsam mit einem netten Schülerteam die Sieger bei der Kostümprämierung.

Freudig nahmen die drei Bestplatzierten Tina N. (Platz 1), Lina G.  (Platz 2) und Robert S. (Platz 3)  ihre Urkunden und ihre Preise entgegen. Auch Peter  und Lina T. gehörten zu den fünf Finalisten.

Hinter dem Mischpult stand wie immer der 10b-Schüler Peter D.. Gemeinsam mit seinem Vater sorgt er seit mehreren Jahren dafür, dass bei der Disko gute Musik in hoher Qualität gespielt. Als Helfer fungieren Peters Freunde Fabrice T. und Daniel P.

Für das leibliche Wohl sorgten ebenfalls Schülerteams.

Der Erlös der Aktion fließt in die Kasse der SV, die immer wieder nachgefüllt werden muss, ein.

Eins ist sicher: Die Schüler/-innen haben ihre Lehrer/-innen an diesem Abend mal nicht als lehrende, sondern als sich miteinander und mit der Schülerschaft amüsierende Personen erlebt. Ihnen gefiel das Kostüm einer Lehrerin so gut, dass sie es spontan mit in die engere Wahl der besten einbezogen haben. Als es um 21 Uhr Richtung zu Hause ging, waren sich alle Schüler/-innen einig: Das war eine tolle SV-Veranstaltung!!!

 

Adventszeit an der Fleuth

Bereits seit vielen Jahren erfreut sich die Schulgemeinschaft der „Realschule An der Fleuth“  in der Adventszeit an einem sehr großen und schönen Tannenbaum, der alljährlich in  der Woche vor dem 1. Advent im Forum der Schule aufgestellt wird.

Jahrelang konnte der 10tc-Kurs die Bäume im Garten der Familie Paul Bürgers in Hartefeld holen. In diesem Jahr schenkte das Ehepaar Horst Hoffmann in Vernum der Schule erstmalig den Baum. Einige 10a-, 10b- und 10c-Schüler verschönerten den Baum mit hübschem weihnachtlichen Schmuck, der Jahr für Jahr im Religionsunterricht der fünften Klassen gebastelt wird. Nun bietet der Tannenbaum der gesamten Schulgemeinschaft vier Wochen lang einen tollen Anblick, besonders dann, wenn sie am frühen Morgen das Forum betritt und die 2.500 elektrischen Kerzen im Halbdunkel erstrahlen. Während der wöchentlich stattfindenden Adventsmeditationen, die die Religionslehrerinnen Nicole Cimander, Angelika Elixmann und Hildegard van Hüüt mit der freundlichen Unterstützung der Kollegin Hiltrud Beckert an der Gitarre und des Schulleiters Wilfried Schönherr am Keyboard noch vor Unterrichtsbeginn abhalten, kommt der Lichterglanz des Baumes besonders schön zur Geltung. Auch bei dem Weihnachtsbasar, der alljährlich am 2. Freitag im Dezember im Forum der Schule abgehalten wird, bietet der Tannenbaum einen schönen Anblick. In diesem Jahr lädt die Schulgemeinschaft für Freitag, den 15. Dezember ab 14 Uhr zu einem gemütlichen weihnachtlichen Einkaufsbummel mit leckerer Beköstigung ins Forum ein.

Die Schulband „Hausalarm“ live in ISSUM!

Am 25.11.2017 hat die Schulband in kleiner Besetzung in Issum im Bürgerhaus gespielt. Die ehemalige Sängerin der Band, Katharina Teuwsen, engagiert sich in Issum und organisierte bereits zum zweiten Mal einen MITSINGABEND. Sie fragte im Vorfeld, ob „ihre“ alte Schulband die Lieder begleiten würde. Der Kern der Band von Rüdiger Germer sagte zu und so spielten der Schlagzeuger Marc Tebart, der Bassist Maurice Hainke, die Sängerinnen Jeanette Milde und Alica Knops (ehemalige Schülerin), Rüdiger Germer an der Gitarre und Katharina Teuwsen am Gesang und Gitarre. Die Stimmung war gut und die Band spielt sich immer besser ein.

Gespielt wurden mehr als zwanzig Stücke. Dafür wurden natürlich Extraproben anberaumt. Aber die Reaktionen des Publikums waren sehr positiv. Die Band wird einige Stücke nun ihr Repertoire aufnehmen.

Für März 2018 plant „Hausalarm“ einen Konzertabend im Schulforum. Informationen folgen noch.

Die Baumallee An der Fleuth wächst weiter

Die Baumallee An der Fleuth wächst weiter – Die Jahrgangstufe 5 pflanzt Bäume und Freundschaften

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 der Realschule An der Fleuth zeigten wieder einmal ihren Einsatz für die Verantwortung in unserer Gemeinde und in der Welt.

Am Freitag, dem 24. November 2017 war es dann soweit. Um 11.00 Uhr wurde gemeinsam mit den Vertretern der Stadt ein weiterer Spitzahorn eingepflanzt, der die nun fast vollständig bepflanzte Allee komplettiert. Nicole Cimander, seit Schuljahresbeginn neue zweite Realschulkonrektorin an der Realschule, freute sich sehr Herrn Pennings, Ortsbürgermeister in Pont, Herrn Beeker, als Vertreter der Abteilung Schule der Stadt Geldern, Frau Schönebeck und ihre Mitarbeiter vom Grünflächenamt Geldern und Herrn Volker Streck, ihren Vorgänger und Gründer der Baumallee an der Schule zur Baumpflanzung begrüßen zu dürfen.

Seit dem Jahr 2004 pflanzen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 jedes Jahr einen neuen Baum, für den sie die Patenschaft übernehmen.

Volker Streck verfolgte bei der Einführung der Baumpatenschaften nicht nur ökologische, sondern auch pädagogische Ziele. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit der Baumpatenschaft ökologische Verantwortung übernehmen und eine ehrenamtliche Aufgabe kennen lernen. Gleichzeitig sollen sie die Natur als schützenswerten Lebensraum respektieren und deren Vielfalt schätzen. Im Religionsunterricht können sie ebenfalls lernen, unsere Welt als Schöpfung Gottes zu achten und zu ehren.

Vor allem aber stehen die Bäume symbolisch für das körperliche und geistige Wachstum der Kinder an der Realschule. Diese Bäume werden dann nach dem Verlassen der Schule zum Symbol für das Wachsen der Kinder zu älter werdenden Erwachsenen, die ebenfalls wie die Bäume altern und in ihrem Wissen weiter wachsen.

Vor allem aber sind sie auch das Symbol für das Wachsen der Realschule An der Fleuth, das in den letzten Jahrzehnten zu einer stattlichen und pädagogisch anerkannten Größe herangewachsen ist. „Aus diesem Grunde ist die diesjährige Baumpatenschaft auch so wichtig für das Schulleben An der Fleuth. Sie ist das Symbol dafür, dass das Wachstum der Schule weiter geht und unsere Entwicklung auch in einem kleineren System voranschreiten wird“, betonte Nicole Cimander. „Deshalb ist es uns ein Bedürfnis, dass Herr Volker Streck uns bei diesen Baumpatenschaften weiter zur Seite steht und damit selbst zum Symbol wird, dass das, was er gepflanzt hat, tiefe Wurzeln geschlagen hat und in und durch uns weiter wachsen wird. Wir wachsen weiter, nur an einem anderen Ort, aber unsere Wurzeln sind hier und stehen, grün, für alle sichtbar.“

Nach der Baumpflanzung ließen dann alle Klassen ihren Luftballon beim Luftballonwettkampf steigen, um neue Kontakte in Form einer Brieffreundschaft zu knüpfen. So pflanzen die Schülerinnen und Schüler an einem Tag einen Baum und neue Freundschaften.

Danzig – Geldern – Schüleraustausch 2017

Endlich….

Endlich konnten wir es am Himmel von Eindhoven sehen – das Flugzeug aus Danzig mit unseren 16 Austauschschülerinnen und – schülern und den zwei Lehrern, die wir Anfang des Jahres über einen Steckbrief und dann im Mai in Danzig persönlich kennen gelernt haben.

Ja, Danzig. Dort hatten wir eine tolle Zeit. Eine einmalige Erfahrung, die sich keiner entgehen lassen sollte. In einer anderen Familie zu leben, eine unbekannte Stadt zu entdecken und das in einem Land mit einer für die meisten fremden Sprache. Zum Glück lernen die Danziger in der Schule Deutsch und werden von ihren Deutschlehrern begleitet. Und mit Englisch kommt man natürlich auch weiter.

Wir haben so viel zu sehen bekommen: Natürlich die Stadt Danzig selbst mit ihren Stadtteilen mit Altstadt, Hafen und Ostseestrand, wir waren in Museen, im Adventure Park, haben das KZ besichtigt, sind zur Marienburg gefahren und vieles mehr.

Aber am besten waren natürlich die Freundschaften, die ganz schnell entstanden sind. Auch die Mitschülerinnen und –schüler hat man von einer anderen Seite kennen gelernt. Am Ende der Woche veranstaltete die Schulband ein Konzert und bei der anschließenden Disco lagen wir uns alle in den Armen.

Wie schön nach vier Monaten die Danziger bei uns begrüßen zu dürfen, sie unseren Familien vorzustellen und ihnen den Niederrhein zu zeigen. Die Zeit hier sollte genauso schön werden.

So begann die gemeinsame Woche mit einer Geocaching-Tour durch Geldern und einem anschließenden gemeinsamen Kochen. Nach einem Empfang vom Bürgermeister am folgenden Tag, verbrachten wir die gemeinsame Zeit auf dem Dümpenhof in Wachtendonk mit Sport, Pizza, Planwagenfahrt, Kuchen, Eis und Fotoshooting. Das Wochenende gehörte den Familien. An den verbleibenden zwei Tagen fuhren wir mit der Bahn nach Düsseldorf und nach Viersen. In Düsseldorf lösten wir bei einem Live Escape Game viele knifflige Rätsel, gingen durch die Stadt und stiegen am Burgplatz zur Hafenrundfahrt aufs Schiff.

Am letzten Tag in Viersen wurde es sportlich in der Kletterhalle und am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Essen im Restaurant.

Als die Danziger am nächsten Morgen vom Bus abgeholt wurden, flossen viele Tränen. Es war eine schöne Zeit!

Für die neuen 8er wird es voraussichtlich im Juni 2018 zu einem Austausch nach Danzig gehen. Wir wünschen ihnen eine ebenso schöne Zeit, wie wir sie hatten.

 

 

 

Tag der offenen Tür am 18. November 2017

Tag der offenen Tür am 18. November 2017 – Die Schule bedankt sich bei den vielen Besuchern für das gezeigte Interesse

Ca. 140 Schülerinnen und Schüler sowie mehr als 200 Eltern und Erziehungsberechtigte, davon auch viele aus auswärtigen Kommunen, ließen es sich am 18.11.2017 nicht nehmen, den Tag der offenen Tür der Schule zu besuchen. Das Interesse an der Schule und speziell auch der Schulform Realschule scheint also trotz aller schulpolitischer Diskussion ungebrochen. Der Einzugsbereich ist immer größer geworden, da die Realschule An der Fleuth neben der Liebfrauen-Mädchen-Realschule die einzig noch aufnehmende Realschule im Südkreis Kleve ist.

Nachdem die Schulband „Hausalarm“ unter der Leitung von Herrn Germer alle so richtig eingestimmt hatte, konnten die Kinder an drei aufeinander folgenden Unterrichtssequenzen der momentanen Fünftklässler teilnehmen. Währenddessen stellte der Schulleiter Wilfried Schönherr zunächst die Schule und deren Möglichkeiten vor. Kleine Geschwisterkinder wurden von Schülerinnen und Schülern und der Lehrererin Frau van Hüüt in einem Spieleraum betreut.

Natürlich stand die zukünftige Entwicklung der Schule (Zweizügigkeit und Umzug zum Teilstandort Westwall) im Mittelpunkt vieler Fragen, genauso wie die Frage, was passiert, wenn ein Anmeldeüberhang entsteht und warum das Angebot für Jungen, an eine Realschule zu gehen, deutlich eingeschränkt wird. Trotzdem wollen viele auf jeden Fall ihr Kind an der Schule anmelden, da sie von der Schulform und der Schule selbst überzeugt sind.

Dass die Schule gut aufgestellt ist, zeigten auch die vielen Fachkollegen der Hauptfächer, die Unterrichtsinhalte und Lernweisen vorstellten. Ein Dank gilt hier allen anwesenden Lehrerinnen und Lehrern, die in großer Zahl für Beratungen zur Verfügung standen. Ebenso stellten die Sonderpädagoginnen, die Schulsozialarbeiterin und die LRS-Fachlehrerin sich und ihre Arbeit vor.

Die rundum gelungene Informationsveranstaltungen wurde erneut auch durch die immer wieder emsige Elternschaft in Form einer Cafeteria unterstützt. Auch für diese Hilfe, die von einem intakten Schulleben zeugt, herzlichen Dank.

Nun bleibt abzuwarten, wie die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen Gelderns im Februar verlaufen werden.

Unsere Anmeldetermine hier noch einmal in einer Übersicht:

Mittwoch, 14. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Donnerstag, 15. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 -16.00 Uhr

Freitag, 16. Februar 2018, 8.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Wilfried Schönherr, Schulleiter