Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Realschule An der Fleuth

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Im 20. Jahr ihres Bestehens ist die Realschule An der Fleuth mittlerweile weit über die Stadtgrenze Gelderns hinaus zu einem gefragten Erfolgsmodell einer weiterführenden Schule geworden. So ist sie im Südkreis Kleve neben der Liebfrauen-Realschule für Mädchen die einzige Realschule, die weiterhin besteht und auch im neuen Schuljahr Schülerinnen und Schüler aufnimmt. Getreu dem Motto “gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen” ist es das vorrangige Ziel, in konstruktiver Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern, alle Schülerinnen und Schüler als eigenständige Persönlichkeiten auf den weiteren Lebensweg vorzubereiten – sei es der Start in die Berufsausbildung oder der Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

Dafür ist die Realschule An der Fleuth gut aufgestellt und verfügt über zahlreiche Erfahrungen darin, wie sie die selbst gesteckten Ziele auf dem besten Weg erreichen kann. Ganze 65% der SchülerInnen des Abschlussjahrgangs 2018 verließen die Realschule mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Seit dem Jahr 2015 verfügt die Schule über zwei Standorte: Am Standort Fleuth (nördlicher Stadtrand) werden derzeit die Jahrgangsstufen 5-7 unterrichtet, am innerstädtischen Standort Westwall die Klassen 8-10. Derzeit werden 710 Schülerinnen und Schüler in 26 Klassen von 53 Lehrerinnen und Lehrern sowie drei LehramtsanwärterInnen und zwei Sonderschulpädagoginnen unterrichtet. Fest zum Team gehören auch zwei Schulsozialarbeiterinnen, deren Aufgabenbereich sich auf Einzelfallhilfe, Projektarbeit und Beratung für SchülerInnen und Erziehungsberechtigte in verschiedenen Lebenssituationen erstreckt.

Bewährtes fortsetzen, Neues angehen – “Profilklassen” und Medienkonzept

Trotz aller Erfahrung gibt es nicht einfach ein “weiter so”. Die Unterrichtskonzepte werden durch die Lehrerschaft unter konstruktiver Mitwirkung von Elternvertretern fortwährend kritisch evaluiert und den neuen Erfordernissen angepasst. Verfahren, die sich bewährt haben, werden fortgesetzt, manches wird neu erprobt und übernommen, falls es sich bewährt hat.

So wird es an der Realschule An der Fleuth ab dem Schuljahr 2019/2020 erstmalig sogenannte “Profilklassen” geben. Diese bieten den neuen Fünfern die Möglichkeit, sich wöchentlich an zwei Unterrichtsstunden je nach Interesse und Begabung als “Sportler”, als “Kreative” oder als “Forscher” zu betätigen. Zusammen mit “Gleichgesinnten” entdecken die Schüler Neues, erreichen gemeinsam Ziele und erfahren Erfolge. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und die Zielstrebigkeit des Einzelnen, aber auch für die Klassengemeinschaft und die fachliche Kompetenz im Profilfach. Bei der Schulanmeldung werden die neuen SchülerInnen nach ihren persönlichen Talenten, Vorlieben, Hobbies und Interessen gefragt und können Wünsche äußern.

Neue Medien

Ein weiteres Beispiel für Innovationen ist die zunehmende Einbeziehung moderner Medien in den Unterricht. Smartphones und Rechner werden im Unterricht immer notwendiger und inzwischen in jedem Unterrichtsfach verstärkt eingesetzt. So erwerben die SchülerInnen die heute so notwendige Sachkompetenz bei Recherchen, aber auch die Urteils- und Handlungskompetenz im Umgang mit dem Internet und sozialen Medien.

Vorbereitung auf das Leben – Anschlüsse und Abschlüsse

Sehr frühzeitig – mehrere Jahre vor dem Schulabschluss – lenkt die Realschule den Blick ihrer Schülerinnen und Schüler auf die Zeit “nach der Klasse 10” und beginnt eine zielgerichtete Vorbereitung auf die möglichen schulischen Abschlüsse (Fachoberschulreife bzw. Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe). Durch die Teilnahme am Landesprojekt “KAoA” (“Kein Abschluss ohne Anschluss”) erhalten die Schülerinnen und Schüler frühzeitig durch vielfältige Angebote (Beratungen, Unterrichtseinheiten, Praktikum) vertiefte Einblicke in die Berufswelt, die zu einer gezielten, sorgfältig abgewogenen Berufswahlentscheidung führen.

Gleichberechtigte Ziele der Schule sind neben der Förderung von Begabungen aber auch die Vermittlung von Werten. Das fachliche Lernen, qualifizierter Unterricht, Wissensvermittlung durch klassische und aktuelle Methoden und Medien, die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen, das Einüben selbstständiger Lernformen stehen somit dem sozialen Lernen, dem Erkennen der eigenen Rolle und Persönlichkeit sowie dem Anerkennen und Einhalten von Regeln und dem Erlernen von demokratischem Verhalten gegenüber.

Fachkundig, fair, familiär – “sanfter Beginn” und Neigungsdifferenzierung

Ein zentraler Baustein der Schulphilosophie ist es, dass die neuen Fünftklässler schrittweise und behutsam von der Grundschule an das große System einer Realschule herangeführt werden. Dazu wird an die Arbeit der Grundschulen mit vertrauten Formen des Lernens angeknüpft, bevor diese schrittweise erweitert werden. Die tägliche, qualifizierte Hausaufgabenbetreuung an den Nachmittagen, eine spezielle Förderung in den Hauptfächern sowie eine umfangreiche LRS-Förderung ergänzen das Angebot. Gemeinsame Aktionen der Fünftklässler wie die Baumpflanzaktion, die gemeinsame Teilnahme am Gelderner Laternenwettbewerb und Martinszug, eine “Ballonaktion” oder die Weihnachtsfeier stärken gerade zu Beginn der Schulzeit die Klassengemeinschaften und das “Wir-Gefühl”. (Mehr dazu auf der eigenen Homepage der Fünftklässler, die über die Schulhomepage www.realschuleanderfleuth.de zu erreichen ist.)

Gerade in den unteren Klassenstufen hegen viele Eltern den Wunsch, dass ihre Kinder am Nachmittag zu Hause sind und ihre Freizeit frei gestalten können. Die Realschule ist keine Ganztagsschule (erst ab Klasse 7 kommt ein Tag pro Woche mit Nachmittagsunterricht hinzu) und kommt daher diesem Wunsch entgegen. Wer seine Freizeit gerne mit Schulfreunden verbringt, kann dies in einer der zahlreichen Arbeitsgemeinschaften (Reiten, Mofa-Kurs, Golf, Schulgarten u.v.m.) tun.

Als Fremdsprache werden ab Klasse 7 Niederländisch und Französisch angeboten, etwa um auf den möglichen späteren Arbeitsmarkt oder Hochschulstandorte in Grenznähe vorzubereiten. Hinzu kommen wählbare Neigungsfächer wie Technik, Informatik und Sozialwissenschaften.

Die “Schulfamilie” wird komplettiert durch eine aktive Elternschaft, die durch die Schulmitwirkungsgremien wie Schulpflegschaft und Schulkonferenz immer ein belebender Faktor ist sowie durch einen engagierten Förderverein. Gemeinsame Vorhaben wie der jährliche inzwischen schon traditionelle Weihnachtsbasar wären ohne die immer wieder tatkräftige Unterstützung schlichtweg nicht möglich.

Wer Teil dieser Schulfamilie werden möchte, ist jederzeit herzlich zu einem Besuch eingeladen. Die Schulanmeldung von aktuellen Viertklässlern für das kommende Schuljahr 2019/20 ist während der Anmeldezeiten am Standort Fleuth (Königsberger Str. 60) möglich:

Anmeldetermine

Montag, 25.02.2019 und Dienstag, 26.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr

Mittwoch, 27.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr

Fünftklässler mit viel Spaß bei der “Ballonaktion”. Jede fünfte Klasse lässt zum Abschluss der Unterrichtsreihe “Briefe schreiben” einen Klassenbrief an einem Ballon in die Luft steigen. Welcher Ballon fliegt wohl am weitesten??

Information:

Die Realschule An der Fleuth wurde erst im Dezember 2017 einer umfassenden Qualitätsanalyse durch das Land NRW unterzogen. Dabei wurden besonders positiv hervorgehoben:

  • der Teamgeist und das exzellente Schulklima,
  • dass es klare und transparente Leistungserwartungen gibt,
  • dass außergewöhnliche Schülerleistungen anerkannt und so alle dazu motiviert werden, sich anzustrengen (“Stunde der Sieger”),
  • dass es klare Schulregeln gibt und auf deren Einhaltung geachtet wird,
  • dass immer das einzelne Kind als Mensch im Blick ist.

Profilklassen in der Klasse 5

Neu ab dem Schuljahr 2019/20: Profilklassen – Neigungsdifferenzierung in Klasse 5/6

Getreu dem Motto „Bewährtes fortsetzen. Neues angehen.“ wird es an der Realschule An der Fleuth ab dem Schuljahr 2019/20 erstmalig sogenannte „Profilklassen“ geben. Diese bieten den neuen Fünfern die Möglichkeit, sich wöchentlich an zwei Unterrichtsstunden je nach Interesse und Begabung als „Sportler“, als „Kreative“ oder als „Forscher“ zu betätigen.

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Zusammen mit „Gleichgesinnten“ entdecken die SchülerInnen zusammen Neues, erreichen gemeinsame Ziele und erfahren Erfolge. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und die Zielstrebigkeit des einzelnen, aber auch für die Klassengemeinschaft – und für die fachliche Kompetenz im Profilfach. Die Gemeinschaftserlebnisse erleichtern den SchülerInnen zugleich auch ihre ersten Schritte an der „neuen“ Schule.
Um Schülern und Lehrern im Profilfach etwas mehr Freiheiten zu gewähren, werden die Leistungen durch einen Zeugnisvermerk dokumentiert – nicht durch eine Schulnote im Fach.

 

Projektförmiges Arbeiten

Die Besonderheit der Profilfächer kommt auch in der Arbeitsweise zum Ausdruck: So werden die SchülerInnen oft freier an Projekten arbeiten als das im „klassischen“ Unterricht der Fall ist. So werden sie stärker in die Gestaltung und Planung des weiteren Verlaufs einbezogen und können ihre Interessen in besonderer Weise einbringen.
Die zwei „Profilstunden“ werden fest im wöchentlichen Stundenplan verankert sein und im Vormittagsbereich liegen. In den restlichen 28 Wochenstunden werden alle restlichen, bekannten Fächer unterrichtet.

Hier sind einige Beispiele für Projekte in den jeweiligen Profilklassen:

Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen werden berücksichtigt

Bei der Entscheidung darüber, welcher Schüler welcher Klasse angehören soll, spielen viele Überlegungen eine Rolle. An erster Stelle werden die Wünsche der Kinder selbst berücksichtigt, die bei der Anmeldung geäußert werden. Hinzu kommen aber auch pädagogische sowie organisatorische Erwägungen und Notwendigkeiten wie zum Beispiel die Geschlechterverteilung oder der Wohnort.

 

 

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