Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Realschule An der Fleuth

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Im 20. Jahr ihres Bestehens ist die Realschule An der Fleuth mittlerweile weit über die Stadtgrenze Gelderns hinaus zu einem gefragten Erfolgsmodell einer weiterführenden Schule geworden. So ist sie im Südkreis Kleve neben der Liebfrauen-Realschule für Mädchen die einzige Realschule, die weiterhin besteht und auch im neuen Schuljahr Schülerinnen und Schüler aufnimmt. Getreu dem Motto “gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen” ist es das vorrangige Ziel, in konstruktiver Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern, alle Schülerinnen und Schüler als eigenständige Persönlichkeiten auf den weiteren Lebensweg vorzubereiten – sei es der Start in die Berufsausbildung oder der Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

Dafür ist die Realschule An der Fleuth gut aufgestellt und verfügt über zahlreiche Erfahrungen darin, wie sie die selbst gesteckten Ziele auf dem besten Weg erreichen kann. Ganze 65% der SchülerInnen des Abschlussjahrgangs 2018 verließen die Realschule mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Seit dem Jahr 2015 verfügt die Schule über zwei Standorte: Am Standort Fleuth (nördlicher Stadtrand) werden derzeit die Jahrgangsstufen 5-7 unterrichtet, am innerstädtischen Standort Westwall die Klassen 8-10. Derzeit werden 710 Schülerinnen und Schüler in 26 Klassen von 53 Lehrerinnen und Lehrern sowie drei LehramtsanwärterInnen und zwei Sonderschulpädagoginnen unterrichtet. Fest zum Team gehören auch zwei Schulsozialarbeiterinnen, deren Aufgabenbereich sich auf Einzelfallhilfe, Projektarbeit und Beratung für SchülerInnen und Erziehungsberechtigte in verschiedenen Lebenssituationen erstreckt.

Bewährtes fortsetzen, Neues angehen – “Profilklassen” und Medienkonzept

Trotz aller Erfahrung gibt es nicht einfach ein “weiter so”. Die Unterrichtskonzepte werden durch die Lehrerschaft unter konstruktiver Mitwirkung von Elternvertretern fortwährend kritisch evaluiert und den neuen Erfordernissen angepasst. Verfahren, die sich bewährt haben, werden fortgesetzt, manches wird neu erprobt und übernommen, falls es sich bewährt hat.

So wird es an der Realschule An der Fleuth ab dem Schuljahr 2019/2020 erstmalig sogenannte “Profilklassen” geben. Diese bieten den neuen Fünfern die Möglichkeit, sich wöchentlich an zwei Unterrichtsstunden je nach Interesse und Begabung als “Sportler”, als “Kreative” oder als “Forscher” zu betätigen. Zusammen mit “Gleichgesinnten” entdecken die Schüler Neues, erreichen gemeinsam Ziele und erfahren Erfolge. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und die Zielstrebigkeit des Einzelnen, aber auch für die Klassengemeinschaft und die fachliche Kompetenz im Profilfach. Bei der Schulanmeldung werden die neuen SchülerInnen nach ihren persönlichen Talenten, Vorlieben, Hobbies und Interessen gefragt und können Wünsche äußern.

Neue Medien

Ein weiteres Beispiel für Innovationen ist die zunehmende Einbeziehung moderner Medien in den Unterricht. Smartphones und Rechner werden im Unterricht immer notwendiger und inzwischen in jedem Unterrichtsfach verstärkt eingesetzt. So erwerben die SchülerInnen die heute so notwendige Sachkompetenz bei Recherchen, aber auch die Urteils- und Handlungskompetenz im Umgang mit dem Internet und sozialen Medien.

Vorbereitung auf das Leben – Anschlüsse und Abschlüsse

Sehr frühzeitig – mehrere Jahre vor dem Schulabschluss – lenkt die Realschule den Blick ihrer Schülerinnen und Schüler auf die Zeit “nach der Klasse 10” und beginnt eine zielgerichtete Vorbereitung auf die möglichen schulischen Abschlüsse (Fachoberschulreife bzw. Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe). Durch die Teilnahme am Landesprojekt “KAoA” (“Kein Abschluss ohne Anschluss”) erhalten die Schülerinnen und Schüler frühzeitig durch vielfältige Angebote (Beratungen, Unterrichtseinheiten, Praktikum) vertiefte Einblicke in die Berufswelt, die zu einer gezielten, sorgfältig abgewogenen Berufswahlentscheidung führen.

Gleichberechtigte Ziele der Schule sind neben der Förderung von Begabungen aber auch die Vermittlung von Werten. Das fachliche Lernen, qualifizierter Unterricht, Wissensvermittlung durch klassische und aktuelle Methoden und Medien, die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen, das Einüben selbstständiger Lernformen stehen somit dem sozialen Lernen, dem Erkennen der eigenen Rolle und Persönlichkeit sowie dem Anerkennen und Einhalten von Regeln und dem Erlernen von demokratischem Verhalten gegenüber.

Fachkundig, fair, familiär – “sanfter Beginn” und Neigungsdifferenzierung

Ein zentraler Baustein der Schulphilosophie ist es, dass die neuen Fünftklässler schrittweise und behutsam von der Grundschule an das große System einer Realschule herangeführt werden. Dazu wird an die Arbeit der Grundschulen mit vertrauten Formen des Lernens angeknüpft, bevor diese schrittweise erweitert werden. Die tägliche, qualifizierte Hausaufgabenbetreuung an den Nachmittagen, eine spezielle Förderung in den Hauptfächern sowie eine umfangreiche LRS-Förderung ergänzen das Angebot. Gemeinsame Aktionen der Fünftklässler wie die Baumpflanzaktion, die gemeinsame Teilnahme am Gelderner Laternenwettbewerb und Martinszug, eine “Ballonaktion” oder die Weihnachtsfeier stärken gerade zu Beginn der Schulzeit die Klassengemeinschaften und das “Wir-Gefühl”. (Mehr dazu auf der eigenen Homepage der Fünftklässler, die über die Schulhomepage www.realschuleanderfleuth.de zu erreichen ist.)

Gerade in den unteren Klassenstufen hegen viele Eltern den Wunsch, dass ihre Kinder am Nachmittag zu Hause sind und ihre Freizeit frei gestalten können. Die Realschule ist keine Ganztagsschule (erst ab Klasse 7 kommt ein Tag pro Woche mit Nachmittagsunterricht hinzu) und kommt daher diesem Wunsch entgegen. Wer seine Freizeit gerne mit Schulfreunden verbringt, kann dies in einer der zahlreichen Arbeitsgemeinschaften (Reiten, Mofa-Kurs, Golf, Schulgarten u.v.m.) tun.

Als Fremdsprache werden ab Klasse 7 Niederländisch und Französisch angeboten, etwa um auf den möglichen späteren Arbeitsmarkt oder Hochschulstandorte in Grenznähe vorzubereiten. Hinzu kommen wählbare Neigungsfächer wie Technik, Informatik und Sozialwissenschaften.

Die “Schulfamilie” wird komplettiert durch eine aktive Elternschaft, die durch die Schulmitwirkungsgremien wie Schulpflegschaft und Schulkonferenz immer ein belebender Faktor ist sowie durch einen engagierten Förderverein. Gemeinsame Vorhaben wie der jährliche inzwischen schon traditionelle Weihnachtsbasar wären ohne die immer wieder tatkräftige Unterstützung schlichtweg nicht möglich.

Wer Teil dieser Schulfamilie werden möchte, ist jederzeit herzlich zu einem Besuch eingeladen. Die Schulanmeldung von aktuellen Viertklässlern für das kommende Schuljahr 2019/20 ist während der Anmeldezeiten am Standort Fleuth (Königsberger Str. 60) möglich:

Anmeldetermine

Montag, 25.02.2019 und Dienstag, 26.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr

Mittwoch, 27.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr

Fünftklässler mit viel Spaß bei der “Ballonaktion”. Jede fünfte Klasse lässt zum Abschluss der Unterrichtsreihe “Briefe schreiben” einen Klassenbrief an einem Ballon in die Luft steigen. Welcher Ballon fliegt wohl am weitesten??

Information:

Die Realschule An der Fleuth wurde erst im Dezember 2017 einer umfassenden Qualitätsanalyse durch das Land NRW unterzogen. Dabei wurden besonders positiv hervorgehoben:

  • der Teamgeist und das exzellente Schulklima,
  • dass es klare und transparente Leistungserwartungen gibt,
  • dass außergewöhnliche Schülerleistungen anerkannt und so alle dazu motiviert werden, sich anzustrengen (“Stunde der Sieger”),
  • dass es klare Schulregeln gibt und auf deren Einhaltung geachtet wird,
  • dass immer das einzelne Kind als Mensch im Blick ist.

Profilklassen in der Klasse 5

Neu ab dem Schuljahr 2019/20: Profilklassen – Neigungsdifferenzierung in Klasse 5/6

Getreu dem Motto „Bewährtes fortsetzen. Neues angehen.“ wird es an der Realschule An der Fleuth ab dem Schuljahr 2019/20 erstmalig sogenannte „Profilklassen“ geben. Diese bieten den neuen Fünfern die Möglichkeit, sich wöchentlich an zwei Unterrichtsstunden je nach Interesse und Begabung als „Sportler“, als „Kreative“ oder als „Forscher“ zu betätigen.

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Zusammen mit „Gleichgesinnten“ entdecken die SchülerInnen zusammen Neues, erreichen gemeinsame Ziele und erfahren Erfolge. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und die Zielstrebigkeit des einzelnen, aber auch für die Klassengemeinschaft – und für die fachliche Kompetenz im Profilfach. Die Gemeinschaftserlebnisse erleichtern den SchülerInnen zugleich auch ihre ersten Schritte an der „neuen“ Schule.
Um Schülern und Lehrern im Profilfach etwas mehr Freiheiten zu gewähren, werden die Leistungen durch einen Zeugnisvermerk dokumentiert – nicht durch eine Schulnote im Fach.

 

Projektförmiges Arbeiten

Die Besonderheit der Profilfächer kommt auch in der Arbeitsweise zum Ausdruck: So werden die SchülerInnen oft freier an Projekten arbeiten als das im „klassischen“ Unterricht der Fall ist. So werden sie stärker in die Gestaltung und Planung des weiteren Verlaufs einbezogen und können ihre Interessen in besonderer Weise einbringen.
Die zwei „Profilstunden“ werden fest im wöchentlichen Stundenplan verankert sein und im Vormittagsbereich liegen. In den restlichen 28 Wochenstunden werden alle restlichen, bekannten Fächer unterrichtet.

Hier sind einige Beispiele für Projekte in den jeweiligen Profilklassen:

Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen werden berücksichtigt

Bei der Entscheidung darüber, welcher Schüler welcher Klasse angehören soll, spielen viele Überlegungen eine Rolle. An erster Stelle werden die Wünsche der Kinder selbst berücksichtigt, die bei der Anmeldung geäußert werden. Hinzu kommen aber auch pädagogische sowie organisatorische Erwägungen und Notwendigkeiten wie zum Beispiel die Geschlechterverteilung oder der Wohnort.

 

 

Bilder von https://pixabay.com

Übung macht den Meister……

….. haben sich 20 TeilnehmerInnen im Jahrgang 10 der Realschule An der Fleuth gedacht, als sie sich zum Projekt „Auswahlverfahren“ anmeldeten. Aufgrund des großen Interesses wurden am 07.02. und am 21.02. zwei Termine angeboten. Dieser Projekttag ist ein Angebot der Berufswahlorientierung im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Fa. Schaffrathmedien. Viele SchülerInnen möchten im Anschluss an den Abschluss eine Ausbildung beginnen und befinden sich in der Bewerbungsphase.
Wer auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, ist auf die Zielgerade eingebogen. Verständlich, dass man dann einen guten Eindruck machen möchte, schließlich bedeutet Bewerbung auch immer Werbung in eigener Sache. Doch wie bereitet man sich optimal auf ein Auswahlverfahren vor? Auf welche Fragen muss sich ein Bewerber in einem Vorstellungsgespräch einstellen? Eine gute Vorbereitung hilft in jedem Falle, die eigene Nervosität zu beherrschen und einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Im Konferenzraum der Fa. Schaffrathmedien stellten sich die Teilnehmerinnen unter der Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) den Herausforderungen eines Vorstellungsgesprächs und typischen Assessment-Center Übungen.


Ob Medizinische Fachangestellte, Sozialversicherungsfachangestellte, Fachinformatiker, Industriekauffrau, Immobilienkauffrau, Bürokauffrau, Verwaltungsfachangestellter oder Gärtner im Bereich Gemüsebau, alle Teilnehmerinnen hatten sich über ihren Traumberuf gut informiert und konnten auf Erfahrungen aus dem Schülerbetriebspraktikum, ihrer Mitarbeit im elterlichen Betrieb oder den Inhalten des Politikunterrichtes zurückgreifen, so dass die Vorstellungsgespräche diese Bezeichnung auch verdienten und nicht zu einem Frage und Antwortspiel wurden. Die Bewerber zeigten sich sehr motiviert und wollten sich auch nicht durch Schicht- und Wochenenddienst von ihrem Traumberuf abbringen lassen.
Alle SchülerInnen erhielten individuelle Rückmeldungen durch Frau Schoofs und wichtige Tipps zur Anfertigung ihrer Bewerbungsunterlagen bzw. zur positiven Darstellung und Argumentation im Bewerbungsgespräch als auch zu anschließenden Fragen rund um die Aus- und Weiterbildung, die man gut vorbereiten kann.

Lediglich 15 Minuten umfasste der Zeitrahmen für das nachfolgende Partnerinterview, bei dem sich klassenfremde SchülerInnen gegenüber saßen und möglichst viele berufsbezogene Informationen (z.B. Gründe für den Berufswunsch, erforderliche Soft-Skills, berufliche Ziele….) erfragen mussten. Kommunikationsfähigkeit und Kontaktstärke waren bei dieser Übung die bestimmenden Soft-Skills.

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In der nachfolgenden Gruppendiskussion galt es am 7.02. den ersten Ausbildungstag der neuen Auszubildenden zu organisieren, um ihnen den Einstieg in das Unternehmen zu erleichtern und sie mit allen Mitarbeitern bekannt zu machen. Ein Diskussionsleiter kristallisierte sich schnell heraus. Auch wurde die Aufgabenverteilung bei der Dokumentation – diejenige mit der schönsten Schrift wurde umgehend für die Verschriftlichung der Ergebnisse ausgesucht – und Präsentation schnell festgelegt. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, nahm die Diskussion erst langsam Fahrt auf. Auch zeigte sich, dass Arbeitsaufträge sorgfältig gelesen werden müssen, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu gelangen. Nach diesen ersten Startschwierigkeiten zeigte sich, dass unterschiedliche Persönlichkeiten zielführend zusammenarbeiten können. Egal, ob es sich bei den TeilnehmerInnen eher um introvertierte, extrovertierte, planerisch denkende oder soziale Charaktere handelte, wurde jeder zu seiner Meinung befragt und angehört.


Bei der sich anschließenden Postkorbübung handelt es sich um eine typische Aufgabenstellung im Assessment-Center bei der, Stressresistenz, Lösungskompetenz, analytisches Denken, Konzentrationsfähigkeit und Entscheidungsfreude getestet werden. In nur 15 Minuten musste eine Schulwoche mit Vorbereitungen auf die Mathearbeit und den Vokabeltest, Übungseinheiten für die ZAPs, Arbeitstreffen und fristgerechte Anfertigung von Bewerbungsunterlagen mit privaten Pflichten und Vergnügungen koordiniert werden. Dabei ließen sich „Häppchen-Lerner“ von „Abendmarathon-Lernern“ unterscheiden. Doch unabhängig von den unterschiedlichen Prioritäten, um die ZAPs in diesem Jahrgang muss man sich keine Sorgen machen. Zu einem ehrlichen Feedback gehört jedoch auch, dass nicht jeder 15 Stunden in der Woche für das Lernen aufwenden würde.

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Den Abschluss bildete eine Einzelpräsentation. Die SchülerInnen hatten zu diesem Zweck einen Lieblingsgegenstand mitgebracht, der auf einer Messe vorgestellt werden sollte. Ein passender Werbeslogan und überzeugende Argumente mussten gefunden werden, um mögliche Kunden zu überzeugen. Kopfhörer, Ketten, Armbänder und Glücksbringer, Fußbälle und ein Trikot, sowie ein Boxhandschuh wurden unter viel Gelächter dargeboten.

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Die abschließende Feedback-Runde verdeutlichte, dass dieser Projekttag eine gute Übung zur Vorbereitung auf ein Bewerbungsverfahren ist, egal, ob man sich für das kommenden Ausbildungsjahr bewirbt oder zunächst eine weiterführende Schule besucht.

Susanne Schmidt

Tag der offenen Tür – Rückblick

Sehr hohes Interesse am Erfolgsmodell Realschule

Zahlreiche Eltern aus Geldern und Umland besuchten den „Tag der offenen Tür“ der Realschule An der Fleuth
Die Realschule An der Fleuth hat sich in Geldern und darüber hinaus bei Eltern und Arbeitgebern einen exzellenten Ruf als zuverlässige Institution mit gut auf das Leben vorbereiteten Absolventen erworben. Dementsprechend war das Interesse – trotz zwischenzeitlicher Unklarheit über die genaue Zukunft der Schule – sehr hoch. Etwa 140 SchülerInnen und deren Eltern nutzten den Tag der offenen Tür am vergangenen Freitag, um sich über das Angebot der Realschule und ihren zukünftigen Weg zu informieren.
Erstmals am Westwall

Die Veranstaltung fand erstmalig am innerstädtischen Standort Westwall – dem mittelfristig alleinigen Standort der Realschule – statt. Und Schulleiter Wilfried Schönherr hatte mit seinem Kollegium ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, um die ganze Vielseitigkeit einer gut aufgestellten, „brummenden“ Realschule zu präsentieren. Seinen Informationsvortrag begann Schönherr mit einem eigens produzierten Film, der den Grundschülern „die Welt der Fünfer“ am Standort Fleuth eindrücklich und sympathisch näher brachte.

Profilklassen werden gebildet

Der Schulleiter stellte das in diesem Schuljahr neu eingeführte Differenzierungskonzept vor, demzufolge pro Hauptfach eine Wochenstunde lang drei Fachlehrer für eine Klasse zur Verfügung stehen. Für den kommenden Fünfer-Jahrgang kündigte Schönherr außerdem die Einrichtung von Profilklassen an, denen SchülerInnen ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend zugeteilt werden sollen. Nach derzeitigem Planungsstand solle es eine „Forscher-Klasse“, eine „Kreativ-Klasse“ und eine „Sportler-Klasse“ geben.

Bewährtes fortsetzen – Neues angehen

Schönherr unterstrich, dass man an der Realschule viele Erfahrungen gesammelt habe und wisse, was guten Unterricht ausmache. Darin sei man auch durch die umfassende Qualitätsanalyse durch das Land NRW im Jahr 2017/18 bestätigt worden. Dieses wolle man fortsetzen, aber gleichzeitig offen für neue Impulse sein.

Davon konnten sich Kinder und Eltern im zweiten Teil der Veranstaltung überzeugen: Erwachsene konnten ihre Kenntnisse im „Zuschau-Unterricht“ der neunten Klassen noch einmal überprüfen; für die Kinder wurden zahlreiche „Mitmach-Unterrichte“ angeboten; mit einer bunten Auswahl von geisteswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen sowie technischen bis hin zu musisch-künstlerischen Fächern wurde für jeden Geschmack etwas angeboten.

An weiteren Informationspunkten konnten interessierte Eltern sich über Förder- und Differenzierungsangebote, die umfassende Berufswahlorientierung und außerschulische Lernpartner informieren. Die Schülervertretung sorgte in der Schulküche eigenhändig für das leibliche Wohl aller Gäste.

Renovierungsarbeiten

Nach dem aktuellsten Ratsbeschluss soll die Realschule An der Fleuth mittelfristig sehr umfänglich zu einem Gebäude „auf Neubaustandard“ renoviert werden. Erste Baupläne waren einzusehen. Der gerade fertig gestellte neue Technikraum und der Informatikraum gaben schon einen ersten beachtlichen Eindruck davon, was für den Rest des Gebäudes einmal zu erwarten sein wird.

Lebendige Schulgemeinde

Getreu dem Motto „Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen“ hatte sich die Schulgemeinde zusammengefunden: alle aktiven LehrerInnen, zahlreiche derzeitige und ehemalige SchülerInnen, Elternvertreter, Förderverein, Schulpflegschaft und die Sozialpädagoginnen dokumentierten mit ihrem Erscheinen und Einsatz, dass sie hinter dem „Erfolgsmodell Realschule“ (so die Schulbroschüre) stehen und sich ihr verbunden fühlen. So ergab sich insgesamt ein beeindruckendes Bild von einer lebendigen Schulgemeinschaft, die erwartungsvoll in die Zukunft blickt.

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Die Baumallee An der Fleuth wächst weiter

Die Baumallee An der Fleuth wächst weiter – Die Jahrgangstufe 5 pflanzt Bäume und Freundschaften

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 der Realschule An der Fleuth zeigten wieder einmal ihren Einsatz für die Verantwortung in unserer Gemeinde und in der Welt.

Am Freitag, dem 24. November 2017 war es dann soweit. Um 11.00 Uhr wurde gemeinsam mit den Vertretern der Stadt ein weiterer Spitzahorn eingepflanzt, der die nun fast vollständig bepflanzte Allee komplettiert. Nicole Cimander, seit Schuljahresbeginn neue zweite Realschulkonrektorin an der Realschule, freute sich sehr Herrn Pennings, Ortsbürgermeister in Pont, Herrn Beeker, als Vertreter der Abteilung Schule der Stadt Geldern, Frau Schönebeck und ihre Mitarbeiter vom Grünflächenamt Geldern und Herrn Volker Streck, ihren Vorgänger und Gründer der Baumallee an der Schule zur Baumpflanzung begrüßen zu dürfen.

Seit dem Jahr 2004 pflanzen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 jedes Jahr einen neuen Baum, für den sie die Patenschaft übernehmen.

Volker Streck verfolgte bei der Einführung der Baumpatenschaften nicht nur ökologische, sondern auch pädagogische Ziele. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit der Baumpatenschaft ökologische Verantwortung übernehmen und eine ehrenamtliche Aufgabe kennen lernen. Gleichzeitig sollen sie die Natur als schützenswerten Lebensraum respektieren und deren Vielfalt schätzen. Im Religionsunterricht können sie ebenfalls lernen, unsere Welt als Schöpfung Gottes zu achten und zu ehren.

Vor allem aber stehen die Bäume symbolisch für das körperliche und geistige Wachstum der Kinder an der Realschule. Diese Bäume werden dann nach dem Verlassen der Schule zum Symbol für das Wachsen der Kinder zu älter werdenden Erwachsenen, die ebenfalls wie die Bäume altern und in ihrem Wissen weiter wachsen.

Vor allem aber sind sie auch das Symbol für das Wachsen der Realschule An der Fleuth, das in den letzten Jahrzehnten zu einer stattlichen und pädagogisch anerkannten Größe herangewachsen ist. „Aus diesem Grunde ist die diesjährige Baumpatenschaft auch so wichtig für das Schulleben An der Fleuth. Sie ist das Symbol dafür, dass das Wachstum der Schule weiter geht und unsere Entwicklung auch in einem kleineren System voranschreiten wird“, betonte Nicole Cimander. „Deshalb ist es uns ein Bedürfnis, dass Herr Volker Streck uns bei diesen Baumpatenschaften weiter zur Seite steht und damit selbst zum Symbol wird, dass das, was er gepflanzt hat, tiefe Wurzeln geschlagen hat und in und durch uns weiter wachsen wird. Wir wachsen weiter, nur an einem anderen Ort, aber unsere Wurzeln sind hier und stehen, grün, für alle sichtbar.“

Nach der Baumpflanzung ließen dann alle Klassen ihren Luftballon beim Luftballonwettkampf steigen, um neue Kontakte in Form einer Brieffreundschaft zu knüpfen. So pflanzen die Schülerinnen und Schüler an einem Tag einen Baum und neue Freundschaften.