Gut bereift für die kalte Jahreszeit

Reifenwechselaktion der Realschule An der Fleuth ein voller Erfolg

SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 der Realschule An der Fleuth haben durch die Reifenwechselaktion am 11. November im Autohaus Vehreschild in der Zeit von 9 bis 15 Uhr auch in diesem Herbst einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit geleistet.

Bei feucht-kaltem Herbstwetter hatten sich bereist vor Beginn der Aktion zahlreiche Autofahrer eingefunden. Während sich das Catering-Team um Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen kümmerte, erfolgte in der Werkstatt die Einweisung der SchülerInnen durch die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams.
An 4 Arbeitsbühnen wurden unter sachkundiger Anleitung Reifen ausgewuchtet und gewechselt. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass viele SchülerInnen sich auch an einem schulfreien Tag engagieren, gerne tatkräftig mit anpacken, handwerkliches Geschick mitbringen und auch schmutzige Hände nicht scheuen. Während beim Catering oder an der Kasse eher kommunikative Talente gefragt waren. Nachdem die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 gerade im Verlauf der Potenzialanalyse ihre Stärken und Potentiale kennengelernt haben, bot dieser Tag unter Umständen eine erste Orientierung in Hinblick auf die Berufsfelderkundungstage im April 2018.

Die RSAdF bedankt sich bei den Mitarbeitern des Vehreschild-Teams, die an einem arbeitsfreien Samstag diese Aktion mit viel Engagement und Geduld ermöglicht haben. Der Erlös wir auch dieses Mal der gesamten Schulgemeinschaft zugute kommen und für Neuanschaffungen verwendet werden.

                                                                                                         Susanne Schmidt

Gut bereift in die kalte Jahreszeit

Reifenwechselaktion der Realschule An der Fleuth

Die ersten Herbststürme haben es bereits angekündigt, die für Autofahrer unangenehme kalte Jahreszeit steht unmittelbar bevor. Wieder ist es Zeit, an das Umrüsten des Autos auf Winterreifen zu denken.

Deshalb wollen SchülerInnen der Realschule An der Fleuth  auch in diesem Herbst im Rahmen einer Reifenwechselaktion dazu beitragen, Ihr Kraftfahrzeug fit für den Winter zu machen.

SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 werden am Samstag, den 11. November im Autohaus Dieter Vehreschild (Liebigstr. 3 in Geldern) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter sachkundiger Anleitung des Werkstatt-Teams Winterreifen  auswuchten und montieren. Währenddessen lässt sich die Wartezeit bei frischem Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und belegten Brötchen gut überbrücken.

Auch wenn der Spaß und die Aussicht, die Klassenkasse aufstocken zu können, im Vordergrund des Schülerinteresses stehen, gewährt dieses Projekt aber auch zugleich die Möglichkeit einen Einblick in die Berufswelt eines KFZ-Mechatronikers zu nehmen. Gut möglich, dass hier bereits erste Entscheidungen für die Wahl eines Berufsfelderkundungsplatzes im zweiten Halbjahr der Klasse 8 fallen.

Die Mitarbeiter der Firma Vehreschild opfern für diese Aktion wiederum ihren arbeitsfreien Samstag, so dass auch dieses Mal der Erlös der Schule zugutekommen wird. Das Organisationsteam der Realschule An der Fleuth bedankt sich schon jetzt für das große Engagement des Vehreschild-Teams.

 

 

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Der Frühling kann kommen – Reifenwechselaktion der RSAdF

Die frühlingshaften Temperaturen lassen es bereits erahnen, der Winter ist vorüber und damit auch höchste Zeit, das Auto auf die Sommerreifen umzurüsten.

Am Samstag, den 29. April 2017 ist es wieder soweit: Die Realschule An der Fleuth bietet Ihnen die Möglichkeit, im Rahmen der Reifenwechselaktion im Autohaus Dieter Vehreschild (Liebigstr. 3 in Geldern) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr ihr Auto auf den Frühling einzustimmen.
Im Rahmen ihrer Berufsfelderkundung werden SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8, unter fachkundiger Leitung des Werkstatt-Teams, Reifen auswuchten und montieren. Ein Rundum-Service zu sehr günstigem Preis:

Einfacher Reifenwechsel 12,50 €
Auswuchten auf Stahlfelgen 12,50 €
Auswuchten auf Alufelgen 20,00 €

Die Wartezeit wird Ihnen mit selbst gebackenem Kuchen, belegten Brötchen und frischem Kaffee verkürzt.

Für die SchülerInnen ist dies eine gute Möglichkeit, Einblicke in den Aufgabenbereich eines KFZ-Mechatronikers zu gewinnen und erste Erfahrungen durch praktische Tätigkeiten zu machen. Sich abwechselnde Schülerwerkstattteams werden an den Arbeitsbühnen ebenso arbeiten, wie im Kassenbereich oder beim Catering.
Die Eindrücke, die an diesem Tag gewonnen werden, können unter Umständen bereits ein wichtiger Schritt in Richtung Schülerbetriebspraktikum in Klasse 9 sein.

Die Mitarbeiter des Vehreschild-Teams werden wiederum ihren arbeitsfreien Samstag in den Dienst dieser guten Sache stellen und dazu beitragen, dass der gesamte Erlös aus der Reifenwechselaktion der Schulgemeinschaft zugute kommen wird.
Das Organisationsteam der RSAdF freut sich auf Ihren Besuch und bedankt sich schon heute für das Engagement des Teams um Dieter Vehreschild.

Susanne Schmidt

Gegen alle Vorurteile

Gegen alle Vorurteile,
dass Männer ihre berufliche Zukunft im Bereich Technik sehen, dort auch Karriere machen und gutes Geld verdienen, während Frauen eher im schlechter bezahlten sozialen Bereich zu finden sind, traten 25 Schülerinnen der Realschule An der Fleuth am Mittwoch, den 8. Februar 2017 zum Praxistest im Rahmen des Projektes „Mädchen in Technik“ in den neuen Gebäuden des Berufskollegs Geldern an.

Um allen Teilnehmerinnen einen möglichst umfassenden Einblick in die typischen MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu gewähren, wurden fünf Gruppen gebildet, die einen praxisnahen Rundgang durch sämtliche Technikbereiche absolvierten.

In der Elektroabteilung installierten die Mädchen nach einer kurzen theoretischen Einführung, eine Wechselschaltung, wie sie in jedem Haushalt zu finden ist.

Einen Schlüsselanhänger anzufertigen, stand auf dem Arbeitsplan in der Metallwerkstatt. Nachdem ein Metallplättchen zunächst, im Schraubstock eingespannt und mit der Feile gründlich bearbeitet wurde, galt es mit Körner und Hammer den Schlüsselanhänger mit dem eigenen Namen zu versehen.

Im Physikraum wurde die krafteinsparende Wirkung durch Hebelgesetze veranschaulicht.

Danach führte der Rundgang die Teilnehmerinnen in die Holzwerkstatt.  Dort galt es wiederum selbst Hand anzulegen und unter der Verwendung von Schleifpapier und Brennpeter ein individuelles Frühstücksbrettchen anzufertigen.

Den Abschluss bildete die Herstellung von Lip-Gloss mit persönlicher Geschmacks- und Farbnote im Chemieraum. Papaya, Wildkirsche, mit oder ohne Pigmente, da waren teilweise schwierige Entscheidungen zu treffen.

Alle Teilnehmerinnen waren von diesem Projekttag begeistert und konnten feststellen, dass Technik nicht nur was für „Jungs“ ist, im Gegenteil! Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im MINT-Bereich gilt nicht nur für den akademischen Bereich, sondern auch für die berufliche Bildung. Projekte dieser Art tragen immer wieder dazu bei, Vorurteile abzubauen und die Eignung für bestimmte Tätigkeiten realistischer einzuschätzen. Für die Schülerinnen der Klasse 9 sicher eine wichtige Erfahrung, werden sie sich doch in der Zeit vom 8.05. bis 24.05.2017 im Rahmen ihres Schülerbetriebspraktikums praxisorientiert mit ihren eigenen, wohlmöglich auch handwerklich-technischen Fähigkeiten und den Anforderungen der Berufswelt auseinandersetzen.

Susanne Schmidt

Partnerschule aus Danzig zu Gast an der Realschule An der Fleuth

„Hier fahren ja alle mit dem Fahrrad, es gibt Pferde und Traktoren, die Häuser sind aus Ziegeln gebaut und das Schulgebäude sieht aus  wie in einem amerikanischen Film,“ war die Rückmeldung einer erstaunten Schülerin der Jan de la Salle Schule in Danzig.  Wieder einmal war eine Schülergruppe aus dem großstädtischen Danzig  zu Gast im ländlich geprägten Geldern. Im Rahmen der Schulpartnerschaft mit der Realschule An der Fleuth erlebten alle Beteiligten eine intensive gemeinsame Woche mit einem bunten Programm. Man hospitierte im Unterricht, unternahm eine Paddeltour ab Wachtendonk auf der Niers, war zu Gast in der Steprather Mühle, besuchte den APX und den Hochseilgarten in Xanten, ging gemeinsam bowlen  und wurde vom Bürgermeister Herrn Kaiser herzlich empfangen.

Die Lehrkräfte Joanna Buraczewska und Marek Koslow bedankten sich für die erlebte Gastfreundschaft, die mit dem Austausch im Mai 2017 in Danzig ihre Fortsetzung erfahren wird.

Die Zeit danach

Die Zeit danach

Auch wenn der Abschluss der Realschule in greifbare Nähe gerückt ist, hört das Lernen noch lange nicht auf. Stellt sich für die 10er SchülerInnen nun die Frage, wie soll es anschließend weitergehen. Während einige SchülerInnen bereits ihren Traumberuf gefunden haben, oftmals das Ergebnis eines erfolgreichen Schülerbetriebspraktikums in Klasse 9, tun sich die meisten jedoch mit dieser Entscheidung schwer. Doch auch die Aussage, „Ich gehe weiter zur Schule“ als Alternative zur Berufsausbildung, erfordert eine Entscheidung über den zu wählenden schulischen Schwerpunkt an einer weiterführenden Schule.

Um diese Entscheidung zu erleichtern, hatten die SchülerInnen der Klasse 10 der Realschule An der Fleuth die Gelegenheit, im Rahmen der Initiative Zukunft durch Innovation (zdi) der Hochschule Rhein-Waal, am Berufskolleg Geldern in verschiedene Berufsfelder hineinzuschnuppern. Vorab konnten sich die technisch interessierten SchülerInnen für die Workshops aus den Bereichen Elektrotechnik, Metalltechnik und KFZ-Technik am 31.10.2016 eintragen, während die Interessenten des Bereichs Hauswirtschaft am 2.11.2016 den Workshop „Kochen“ besuchen konnten.

Von Beginn an stand in allen Workshops die Praxis im Vordergrund des Geschehens.
Bei den angehenden Elektrotechnikern warteten nach kurzer theoretischer Einführungen in die Grundlagen elektrischer Schaltungen schon Schraubendreher und Klemmen auf die TeilnehmerInnen, mit deren Hilfe eine Wechselschaltung, wie man sie in jedem Haushalt vorfindet, installiert werden sollte.

Währenddessen stellten sich die SchülerInnen im Bereich Metalltechnik der Herausforderung, Schritt für Schritt einen zweifarbigen Bilderrahmen anzufertigen. So kurz vor Weihnachten, das ideale Geschenk.

Von den Anforderungen, denen ein zukünftiger AZUBI als KFZ-Mechatroniker gewachsen sein muss, konnten sich die SchülerInnen im Bereich KFZ-Technik, vom einfachen Reifenwechsel bis zum Zerlegen eines Motors, ein Bild machen.

Für den Workshop „Kochen“ hatten sich 5 SchülerInnen entschieden. Statt Stift und College-Block standen an diesem Tag Kochutensilien im Mittelpunkt des Kurses. Unter fachlicher Leitung von Frau Sybille Böhmer sah das Programm die Herstellung eines kompletten Menüs vor. Nach der Zubereitung der Tomatensuppe, mussten die TeilnehmerInnen erst einmal zum Schneidemesser greifen, um diverse Zutaten für den Tacco-Salat und den Obstsalat vorzubereiten. Abgerundet wurde das Menü mit Giraffen- und Kirschcreme als Nachtisch, die – das Auge isst ja bekannter Maßen mit – in appetitlichen Dessertgläsern angerichtet wurde. Zum passenden Ambiente gehörte noch der entsprechend gedeckte Tisch, an dem sich die TeilnehmerInnen „ihr Menü“ schmecken, und den gelungenen Workshop Revue passieren ließen. Wie in der Realität stand nach dem Genuss auch noch die Aufräumarbeit an, galt es doch die Spülmaschine zu bestücken und den Putzlappen zu schwingen, um die Küche wieder in den Urzustand zu versetzen.

Ob technisch oder hauswirtschaftlich interessiert, alle SchülerInnen, die an den 5-stündigen Workshops teilgenommen hatten, waren sich darin einig, dass dies ein gelungener Schultag war, der einen praxisnahen Einblick in die „Zeit danach“ gegeben, und vielleicht den ein oder anderen Schüler seinem Traumberuf einen Schritt näher gebracht hat.

Susanne Schmidt

 

Unser Besuch in der RS an der Fleuth im September 2016

Wir warteten am Flughafen und erinnerten uns an den Austausch. Wir fragten uns, ob wir mit unseren Partnern genug geschrieben haben. Alle waren aufgeregt, auch jene Schüler, die bereits im letzten Jahr am Austausch teilgenommen haben. Vom Flugzeug aus, tausende Meter über der Erde, sieht alles so klein aus. Und bevor kaum umgeschaut, waren wir schon in Eindhoven.

Das, was für uns, Schüler aus Polen neu war, waren die Farben draußen; alle grün und der Himmel blau.  Ja, das Wetter war schön, was wir nicht erwartet haben. Alle Häuser waren aus Ziegeln gebaut. Pferde, Traktoren und Maisfelder sieht man bei uns in Danzig nicht – dort gibt nur Autos und Straßen weit und breit.

Als wir in der Schule ankamen, begrüßten uns die Lehrer mit einem herzlichen Willkommen. Dann fuhren wir zu den Familien.

Der zweite Teil des Austausches war für uns schon viel einfacher als der erste Teil, wir kannten uns doch und das miteinander Sprechen war für uns nicht mehr so komisch.

Jeden Tag haben wir machten wir etwas anderes. Obwohl es eine Kleinstadt war, gab es immer viel zu tun und wir langweilten uns nicht. In Geldern fahren alle überall mit dem Fahrrad. Vor der Schule standen dutzende Fahrräder; das war für uns auch neu.

Die Schule in Geldern sieht, wie in einem amerikanischen Film aus. Das große Gebäude ist weitgehend aus Glass und Ziegeln gebaut. Hinter der Schule gibt es ein riesiges Feld mit Rasen. Die Klassen sind viel größer – dreißig und mehr Schüler in einer Klasse und bei uns zwanzig.

Am ersten Tag machten wir Geocaching; wir mussten 10 Fotos machen, von Sachen, die den Unterschied zwischen Polen und Deutschland machen. Ich und meine deutsch-polnische Gruppe haben KEINE gemacht, weil wir die ganze Zeit nur geredet und gelacht haben.

Am nächsten Morgen hatten wir einen Picknick und eine Kanufahrt (alle Boote kamen in einer anderen Zusammensetzung ans Ziel als gestartet).

Nach dem Wochenende hatten wir noch einen zweiten Picknick, ein Treffen mit dem Bürgermeister und wir waren noch in einem Klettergarten. Kaum glauben, wie viele verschiedene Sachen man ein einer, doch so kleinen Stadt machen.

Am letzten Tag verhielten wir uns alle so, als wären wir schon immer Freunde, oder als ob der Austausch viel länger gedauert hätte. Und am nächsten Morgen wollte niemand glauben, dass es schon das Ende war. Viele haben gesagt, auch die Lehrer, dass es der beste Austausch soweit gewesen wäre. Viele meine Freunde haben gesagt, dass sie sich mit den deutschen Partnern wieder sehen wollen.

Ich will mich an den Austausch noch lange erinnern, denn es war super toll und ich hoffe, dass die Anderen das auch so finden.

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Viktoria Felpel  II B.

Danzig 2016 – Fotos

Danzig-Fahrt 2016

 

Am Pfingstmontag, 16.05.2016, brachen 18 Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit den Begleitern Frau Minor und Herrn Schönherr zum Besuch der Partnerschule Jan de la Salle nach Danzig auf. Von Weeze ging es mit dem Flugzeug nach Bromberg (Bydgoszcz). Dort warteten schon die polnischen Gastgeber mit einem Willkommensgruß.

Nachdem sich die „Gästepaare“ gefunden hatten, ging es in einer ca. zweistündigen Busfahrt nach Danzig, wo die Eltern die Schülerinnen und Schüler abholten, so dass gegen Mitternacht jeder in den Familien angekommen war.

Der erste Morgen stand wieder im Zeichen der Begrüßung in der Schule. Der Besuch einer Unterrichtsstunde, in der auch die ersten polnischen Wörter vermittelt wurden, machte viel Spaß, da in Kleingruppen sofort Kontakte geknüpft werden konnten. Schnell ging es jedoch dann mit dem Programm in der Stadt los. Das Danziger Bürgerhaus der Familie Uphagen, das Bernsteinmuseum, das historische Rathaus – in schneller Folge und bei kurzen Wegen also ein gut gefüllter Vormittag. Leider spielte das Wetter nicht mit und so mancher Schauer trübte die Stimmung. Nach dem Mittagessen ging es weiter auf das Museumsschiff „Soldek“, welches Eindrücke in das Leben auf dem Wasser bot und die Arbeitsbedingungen deutlich werden ließ, unter denen die Seefahrer teilweise zu leiden hatten.

Ein Rundgang durch die historische Altstadt, ein paar Blicke in die vielen Bernsteingeschäfte sowie die Besichtigung der mächtigen Marien-Kirche, incl. Turmaufstieg (420 Stufen), rundeten den Programmteil ab. Beim abendlichen Besuch einer Bowling-Bahn wurden dann viele Gespräche geführt und Freundschaften geknüpft.

Der nächste Tag stand im Zeichen der Präsentation von Projekten, die die polnischen Gastgeber im Unterricht erarbeitet hatten, so dass alle in der Aula der Schule Einblicke in die Unterrichtsinhalte der Jan de la Salle-Schule bekamen. Am Nachmittag ging es dann ins Ozeaneum in Gdynia, einem der drei großen Stadtteile Danzigs. Damit aber nicht genug: auch noch auf dem Programm stand dann der Besuch eines Erlebnisbads, in dem vor allem die Wildwasserbahn sich großer Beliebtheit erfreute.

Ein wirklich tolles Erlebnis war am nächsten Tag dann der Besuch der Marienburg, am Fluß Nogat bei der Stadt Malbork gelegen. Die sehr gut gepflegte Burganlage wurde mit deutsch- bzw. polnischsprachiger Führung besucht, wobei die Gruppen immer wieder Aufgaben zu erfüllen hatten, was die Aufmerksamkeit auf viele interessante Dinge lenkte. Zur Belohnung gab es am Ende der Führung noch die Möglichkeit, frisch hergestellte Lollies zu probieren, bevor so manches Erinnerungsfoto in der Burg bzw. am Fluß gemacht wurde. Der Spätnachmittag stand dann zur freien Verfügung, so dass auch das Shopping-Verlangen gestillt werden konnte.

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Am Freitag stand dann am Morgen ein fast vierstündiger Sportvergleich im Fuß- und Volleyball an, der allen Beteiligten viel Spaß machte. Die polnischen Gastgeber entschieden die entscheidenden Duelle für sich, jedoch förderten gemischte Mannschaften auch das Gemeinschaftsgefühl. Nach dem Mittagessen in der Schul-Mensa wurde ein Suchspiel in der Innenstadt in Gruppen durchgeführt. Es mussten dabei wichtige Informationen rund um „Solidarnosc“, die polnische Revolution der Arbeiterbewegung, gefunden werden und historisch wichtige Gebäude gesucht werden.

Nach kurzer Verschnaufpause ging es wieder in die Schule, wo die polnischen Gastgeber ein einstündiges Musik- und Tanzprogramm darboten, was viele gesangliche, aber auch tänzerische Höhepunkte enthielt, gehört doch gerade dieser künstlerische Bereich zu den Stärken herausragenden Fähigkeiten so mancher junger Mädchen. Im Anschluss feierten alle gemeinsam in einer dreistündigen Disco-Veranstaltung, die selten so viel Herzlichkeit entstehen ließ und ein tolles Gemeinschaftserlebnis darstellte.

Das Wochenende verbrachten dann alle in den Gastfamilien, so dass das Wiedersehen am Montag interessante Erzählungen über die Erlebnisse der vergangenen zwei Tage erbrachte. Es ging dann gemeinsam zum Fußballstadion Danzigs, der Energa-Gdansk-Arena, welches zur Fußball-Europameisterschaft 2012 erbaut wurde. Eine englischsprachige Führung vermittelte tolle Eindrücke.

Nach dem Mittagessen in der Mensa hieß es dann auch schon bald Abschied zu nehmen, als sich alle am Bahnhof trafen, von wo aus es wieder Richtung Bromberg ging, so dass der Flieger nach Hause pünktlich erreicht werden konnte.

Ein großer Dank gilt den gastgebenden Eltern und Schülerinnen und Schülern, die sehr zum Gelingen der Austauschbegegnung beigetragen haben.

Besonders ist das Engagement der Schulleitung, Bruder Janusz Robionek, und der beiden DeutschlehrerInnen Joanna Buraczewska und Marek Kozlow hervorzuheben, die das gesamte Progamm ausgearbeitet hatten und eine wirklich tolle „Rundumbetreuung“ auf die Beine gestellt haben.

Gern werden wir im September beim Gegenbesuch die Gäste aus Danzig ebenso herzlich empfangen und die tiefe Freundschaft weiter pflegen.

Assessment-Center – ein Projekt unter realen Bedingungen

Die ersten Erfahrungen mit der Berufswelt im Rahmen des Schülerbetriebspraktikums sind noch ganz frisch, da wurde es für neun SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 auch schon ernst.

Unter Leitung von Frau Schoofs (Personalabteilung) wurde am 19. Mai 2016  in den Räumen der Fa. Schaffrath medien ein typisches Auswahlverfahren simuliert.

4 Kandidaten hatten für ihren Traumberuf als Kosmetikerin, Kauffrau für Büromanagement, Finanzwirtin und Mediengestalter Bild und Ton eine komplette Bewerbungsmappe angefertigt und stellten sich nun einem Vorstellungsgespräch. Auch wenn die Nervosität zunächst groß war, konnten alle TeilnehmerInnen überzeugen. Wie kann man seine Schwächen positiv formulieren? Welche Fragen kann man zum Ende eines Vorstellungsgesprächs stellen? Wie beantwortet man Fragen nach schlechten Noten?….und vieles mehr. Das nachfolgende Feedback enthielt zahlreiche Tipps und Anregungen, wie man solche Klippen umschiffen kann war eine gute Vorbereitung auf den Ernstfall.

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Im nachfolgenden Partnerinterview hatten die TeilnehmerInnen nur 10 Minuten Zeit, um einen unbekannten Partner, d.h. einen Schüler aus der Parallelklasse, kennenzulernen und die für ein Auswahlverfahren interessanten Aspekte (Entstehung des Berufswunsches, Eignung, besondere Fähigkeiten, Stärken und Schwächen…) herauszufinden. Nach einer konzentrierten Befragung folgte in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre die Partnerpräsentation. Die aufmerksamen Zuhörer machten es dabei den Präsentierenden leicht.

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Organisieren Sie ein langes Wochenende zur Teambildung –  so lautete die Aufgabenstellung für die Gruppenübung. In ausgesprochen demokratischer, einem Brainstorming ähnelnder Weise, einigte man sich rasch auf das Motto „Runter vom Sofa“. Zwei Teilnehmerinnen ergriffen auch sogleich die Eddings und dokumentierten die Diskussion. Die Eifel als Ziel stand schnell fest, doch wo liegt die Eifel? An dieser Stelle sollten die Erdkundelehrer lieber weiterlesen. Die Frage konnte nicht eindeutig geklärt werden, also veränderte man die Rahmenbedingungen. Das Alter wurde einfach heraufgesetzt, so dass jeder Teilnehmer in Besitz eines Führerscheins und eines Autos war bzw. Fahrgemeinschaften gebildet werden konnten. Eine WhatsApp-Gruppe für die Einkaufsliste wurde kurzerhand ins Leben gerufen, wobei jeder entsprechend seinen Ernährungsgewohnheiten mitmachen konnte. Auch in puncto Freizeit war für jeden etwas dabei: Paddeln, Klettern Schwimmen, Grillen, Lagerfeuer sollten ein hohes Maß an Spontanität gewährleisten. Wenn nur das liebe Geld nicht wäre, denn die Kosten galt es ja auch zu kalkulieren. Doch warum ins Schwimmbad gehen und Eintritt zahlen, wenn man auch kostenlos im Waldsee schwimmen kann? 100 € pro TeilnehmerIn wurden letztendlich kalkuliert, wobei noch 50 € für den Notfall bleiben sollten. Aber in einem Punkt waren sich alle Teilnehmer einig. Mit Ausnahme eines Notfallhandys, sollten die geliebten Smartphones zuhause bleiben, schließlich wollte man Zeit gemeinsam verbringen und nicht allein am Handy sitzen.

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Ihr Organisationstalent mussten die SchülerInnen im Rahmen der Postkorbübung, einer typische Assessment-Übung, unter Beweis stellen. In nur 15 Minuten musste zunächst in Einzelarbeit ein Wochenplan mit vielfältigen Aufgaben erstellt werden. Lediglich die Schulzeit war festgelegt. Es galt Prioritäten zu setzen und zu bedenken, dass ein Tag nur 24 Stunden hat und jeder auch noch schlafen muss. Die Interviewpartner tauschten sich nachfolgend über ihre Planung aus und stellten Gemeinsamkeiten und Unterschiede in einer Präsentation vor. Das Ergebnis lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Chaos trifft auf Organisation und Kompaktlerner treffen auf Häppchen- und Strategielerner. Damit die Freizeit nicht zu kurz kommt, musste die Mutter halt den Haushalt alleine machen – schließlich ist die das gewöhnt. Ins Kino gehen mit Freunden, kann man auch direkt nach der Schule. Die Eintrittspreise für die Mittagsvorstellung sind zudem günstiger. Zu den Vorhaben der besonderen Art, gehörte  sicherlich auch Einkauf mit kleinen Geschwistern.

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Zum Abschluss dieses langen Tages sollten die mitgebrachten Lieblingsgegenstände (Fossil-Uhr, Kuscheltier, Pferdefoto, Ballett-Schuhe, Schminkpinsel, Treckerzündschlüssel und Mouse) im Rahmen einer Verkaufsmesse präsentiert werden. Ein passender Werbeslogan und ein Werbeplakat sollten die anderen TeilnehmerInnen davon überzeugen, dass die Anschaffung des betreffenden Gegenstandes unbedingt erforderlich ist. Ein Ziel, dass von allen SchülerInnen mit viel  Engagement erreicht wurde.

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Die Erläuterungen und umfangreichen Tipps, die nach jeder Aufgabenstellung erfolgten, insbesondere bei den Bewerbungsgesprächen und -unterlagen, wurden von allen TeilnehmerInnen als hilfreich empfunden. Die an diesem Tag gemachten Erfahrungen geben bei zukünftigen Bewerbungsverfahren die erforderliche Sicherheit um sich von Mitbewerbern positiv abzusetzen.

Das Projekt „Auswahlverfahren“ im Rahmen der Lernpartnerschaft mit der Fa. Schaffrath medien ist ein wichtiger Baustein der Berufswahlorientierung der Realschule An der Fleuth. Dabei kommt Frau Schoofs ein besonderer Dank zu, die sich wiederum viel Zeit für diesen Tag genommen hat. Für diese gute Zusammenarbeit möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken.

 

Susanne Schmidt (Berufswahlkoordinatorin RSAdF)