St. Martinszug Geldern 2017

St. Martinszug Geldern 2017 – Strahlende Laternen erhellten den Weg

Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth gingen mit gutem Beispiel voran.

Am Samstag, dem 11. November 2017 war es wieder soweit. Um 17.30 startete der diesjährige Martinszug am Adelheid-Haus und endete mit einem Feuerwerk am Mühlenturm.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 zeigten sich auch in diesem Jahr von ihrer kreativen Seite. In liebevoller Arbeit gestalteten die Kinder der Klassen 5a bis 5e unter der Leitung ihrer Kunstlehrerinnen Frau Schaffers, Frau Elixmann und Frau Heymer-Strahl ihre fantasievollen Laternen. Begleitet wurden die Klassen von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern.

Das Motto lautete „Laternen aus alter Zeit“ und überraschte mit ganz außergewöhnlichen und einmaligen Motiven der „Unterwasserwelten“. Die eckigen Laternen erinnerten an die Handlaternen, die früher dazu genutzt wurden, um die Straßenlaternen einzeln anzuzünden. Das weiße Pergamentpapier wurde mit Wassertieren und dem Schriftzug der Realschule gestaltet und leuchtete strahlend durch den Nachthimmel. Im Zug fielen die Laternen durch ihr Licht und ihre andersartige Form auf. Dies wurde auch von der diesjährigen Fachjury des Laternenwettbewerbs gebührend honoriert, in dem sie dem Schüler, Jonas Verführt aus der Klasse 5e den 1. Platz vergaben.

Auch die Schullaterne wurde wieder ehrwürdig durch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 der Religionsklassen in Begleitung ihrer Religionslehrerin und 2. Konrektorin, Frau Cimander getragen. Das Tragen der Laterne ist eine große Ehre für die Schülerinnen und Schüler, denn sie steht für das religiöse Engagement unserer Schule. Außerdem stellt das Tragen eine Herausforderung für die jungen Heranwachsenden dar, denn hier ist Teamgeist gefragt. Für die gesamte Strecke benötigt man mindestens 8 Personen, die die Last immer wieder erneut auf ihren Schultern verteilen. So wächst mit dieser Aufgabe auch das Miteinander der Schülerinnen und Schüler. In diesem Jahr möchten wir uns deshalb herzlich bei Alen H. von der Klasse 9eW, Daniela P., Monika F., Marcus H., Kai D. von der Klasse 10a, Laurenz P., Angelina B., Emma M. von der Klasse 10b und Isabel D. von der Klasse 10 c für ihren Einsatz bedanken.

In diesem Jahr war der St. Martinszug für die Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth aber auch ein besonderes Zeichen der Hoffnung. Die jungen Schülerinnen und Schüler „wollten ein Zeichen setzen, dass wir um unseren Platz an der Fleuth kämpfen“ berichtete unter anderem Lina Großwendt, Schülerin der Jahrgangsstufe 6, die mit einer eigenen gebastelten Laterne gekommen war, um sich dem Zug anzuschließen. Den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 5 war es im Rahmen des Religionsunterrichtes ein großes Bedürfnis, der Gemeinde Gelderns mitzuteilen, dass sie stolz auf ihre Schule sind. Sie möchten auch etwas aus eigener Kraft unternehmen, um die Schule mit ihren Mitteln zu retten.

Was kann eindrucksvoller sein, als ein positives Zeichen zu setzen, das friedlich, still und leuchtend schön durch den nächtlichen Himmel strahlt? Ein wunderbares Symbol für die Einsatzbereitschaft, die gute Erziehung und Bildung und den großen Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth, einer Schule, in der liebevoller, wertschätzender und gemeinschaftlicher Umgang miteinander Schulalltag ist.

Baumpflanzaktion

Gibt man einem Baum Wasser, Licht und Wärme wächst er schnell und gerade in die Höhe. Mit ein wenig Glück trägt er schon früh die ersten Früchte!
In diesem Sinne pflanzt die Realschule An der Fleuth für jede neue Klasse einen Baum.
Mit Unterstützung des städtischen Bauhofes wurden die Bäume auch in diesem Jahr für die neuen 5. Klassen gepflanzt.          

Ein Tag gegen das Vergessen

Am 28.1.2015 besuchte die Holocaust überlebende Eva Weyl unsere Schule. Im Pfarrsaal der St. Maria Magdalena Kirche hielt sie vor den 10er Klassen einen sehr spannenden und auch erschreckenden Vortrag.

Eva Weyls Wurzeln liegen in Kleve. Von dort aus begann die Flucht vor der Vernichtungsmaschinerie der Nazis. Ihre Familie suchte in den Niederlanden Schutz und fand diesen dort für einige Zeit. Eines Tages bekam die junge Eva Weyl gesagt, das sie aus ihrem schönen Haus ausziehen würden. Eva fragte nicht wirklich warum sie denn umziehen würden und fand den Umzug eher spannend. Ihr Ziel war das Flüchtlingslager Westerbork.

Dieses Lager wurde von der niederländischen Regierung gebaut und geplant. Als die deutschen am 10.5.1940 die Niederlanden überfielen war das Lager im Besitz der Nazis. Diese entschlossen sich später das Lager als Zwischenlager zu nutzen. Westerbork war ein Sammellager von dem aus jede Woche ein Zug Richtung Osten fuhr, in die Vernichtungslager, wie Auschwitz oder Bergen-Belsen. Von den Nazis wurde es offiziell Judendurchgangslager Westerbork genannt.

Im Lager angekommen wurde der Vater von seiner Familie getrennt und arbeitete als Bauer im Lager. Im Lager gab es eine Schule, ein Krankenhaus und ein Waisenhaus. Als die Nazis das Lager als Sammellager der Juden aus den Niederlanden benutzten, wurde Eva`s Vater damit beauftragt in der Verwaltung des Lagers zu arbeiten, da er deutsch und niederländisch sprach. Er war nicht der einzige Insasse der in der Verwaltung des Lagers arbeitete, da das Lager mitlerweile so voll war, dass die Nazis Personalmangel hatten.  Er bearbeitete die Anträge der Gefangenen. Er bestimmte auch mit darüber wer in den Osten fahren musste und wer nicht. Für einige wurde er damit zu einem Helden für andere wiederum wurde er zum Verräter des eigenen Volkes. Da er mit diesem Druck nicht mehr Leben wollte, wollte er freiwillig in den Osten fahren. Ein Barackennachbar konnte ihn jedoch überreden in Westerbork zu bleiben.

Durch diese Veränderung veränderte sich auch das Leben der gesamten Familie. Die Familie zog in eine der ursprünglichen Baracken. Sie hatten dort ihre eigene Toilette, ein eigenes Waschbecken und eine Heizung. Eines Tages flogen britische Bomber Angriffe auf deutsches Gebiet. Da, wegen der Heizung, mitten im Lager ein hoher Schornstein stand schossen die Jäger auf das Lager, dass sie für eine Fabrik hielten. Bei diesem Angriff wurden einige Lagerinsassen getötet, doch für die Weyl´s war dies ein glücklicher Zufall, denn sie standen auf der Liste für den nächsten Zug nach Auschwitz. Diese wurde jedoch wegen dem Chaos des Angriffes zerrissen und somit rettete dieser Angriff der Familie das Leben.

Der 12.4.1945 ist bis heute einer der wichtigsten Tage im Leben von Eva Weyl. An diesem Tag wurde das Lager Westerbork von kanadischen Soldaten befreit und die Familie Weyl hatte den Holocaust überlebt. Ihr Vater machte wieder ein Textilgeschäft auf. Dieses eröffnete er jedoch in den Niederlanden. ,, Er traute den deutschen seiner Generation nicht„. Er schloss Freundschaften mit den älteren der jüngeren Generation, da er bei ihnen sicher sein konnte, das sie keine Nazis waren.

Im Lager Westerbork waren zum Teil über 15000 Juden. Ungefähr 100 mal fuhr ein Zug mit Juden aus dem KZ Westerbork  in das Vernichtungslager Auschwitz. Insgesamt wurden 100000 Juden Abtransportiert und ca. 245 Sinti und Roma. Von ihnen überlebten gerade einmal 5000 diese Vernichtungsmaschinerie.

Eva Weyl sprach am Ende ihres Vortrags die sehr einprägsamen Worte: ,,Ihr könnt nichts dafür, eure Eltern und Großeltern auch nicht, aber ihr dürft dies niemals vergessen, damit so etwas nie wieder passiert!´´

Noah Valentin

 

Schüler der Realschule An der Fleuth spenden an die Gelderner Tafel

Am 30.01.2015 spendete die Klasse 9a der Realschule An der Fleuth 100 Euro an die Gelderner Tafel.

Die Schüler nahmen das Geld beim jährlichen Weihnachtsbasar der Schule ein, der am 13.12.2014 stattfand. Sie veranstalteten ein Schätzspiel und verkauften von ihnen gefertigte Taschen. Den Erlös wollten die Schüler wie im Vorjahr der Gelderner Tafel spenden.

Am 30.01.2015 übergaben der Klassensprecher Louis Erkens und dessen Stellvertreter Luca Pietsch, die in Begleitung der Klassenkameradinnen Hannah Kisters, Julia Hennes, Lorena Acuna Passens und Jonas Klemm und ihres Klassenlehrers Rüdiger Germer waren, den Spendenbetrag.

Alfred Mersch ist der Vorsitzende der Gelderner Tafel. Er bedankte sich herzlich und erklärte den Schülern, dass die Gelderner Tafel nur von Spendengeldern und den Mitgliedsbeiträgen der ehrenamtlichen Mitarbeiter finanziert wird. Sie helfen u.a. Alleinerziehenden, Behinderten und Flüchtlingen. Für die Menschen, die in den angrenzenden Ortschaften wohnen, gibt es ein Ausgabemobil mit Kühlung, welches die Gelderner Tafel im Laufe des letzten Jahres bekommen hat.

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Tag der offenen Tür (Bericht)

Am Samstag den 17.01.2015, veranstaltete die Realschule An der Fleuth ihren Tag der offenen Tür. Nach einer halbstündigen Einstimmung durch die Schulband „Pink Fleuth“ begrüßte Schulleiter Wilfried Schönherr die ca. 200 interessierten Grundschülerinnen und Grundschüler sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigten. Den großen Ansturm an Kindern und Eltern sahen Schulleitung und Kollegium als Zeichen von Wertschätzung für die geleistete Bildungs- und Erziehungsarbeit an.

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Ein Lotsendienst von Achtklässlern brachte die Grundschüler zu den verschiedenen Unterrichtsangeboten. Verschiedene 25-minütige Einheiten in unterschiedlichen Fächern konnten gewählt werden. Währenddessen stellte der Schulleiter in einem Vortrag den Eltern den Bildungsgang der Realschule sowie die Anforderungsprofile, rechtlichen Voraussetzungen und die Ziele der Schule vor.

Ab 11 Uhr konnten dann auch die Eltern Einsicht in den Unterricht nehmen, sich bei den Fach-konferenzvorsitzenden der Hauptfächer Informationen holen, die verschiedenen Fachräume kennenlernen oder mit der Schulsozialarbeiterin über die Handlungsfelder ihrer Arbeit reflektieren. Auch wurden Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften vor- und ausgestellt, so konnten die Grundschüler sogar Erste-Hilfe-Übungen mit dem Schulsanitätsdienst durchführen.

 

Der 6. Gelderner Citylauf 2014 – auch unsere Schule war am Start

Der 6. Gelderner Citylauf 2014 – auch unsere Schule war am Start

Dass einige unserer KollegInnen und SchülerInnen  sich zum “Lauf durch die Stadt Geldern” begeben, gehört seit vielen Jahren zu einer der vielen Aktivitäten, in denen sich unsere Schule nach außen präsentiert. Und bisher zeigten sich die “Laufteams” auch sehr erfolgreich. So brachten sowohl die Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler oftmals Pokale und Urkunden, die 1. Plätze auswiesen, mit an die Schule.

Auch in diesem Jahr nahmen die Kollegen Christian Ettwig, Rüdiger Germer, Andreas Kneilmann und Stefan Kierek an dem so genannten Firmenlauf teil. Ohne dass sie in ausreichendem Maße trainiert hatten, belegten sie einen guten fünften Platz unter weit mehr als dreißig startenden Firmen. “Schade, dass es in diesem Jahr nicht so wie im letzten Jahr zum ersten Platz gereicht hat!”, hieß es mit Bedauern, in der Hoffnung, dass im nächsten Jahr “wieder mehr drin ist”.

Von den Schülern die an den Start gegangen waren, zeigte Alessio Fiorino (8b) sich mit einem zweiten Platz beim 2km-Lauf besonders erfolgreich, aber auch Eike Ethöm und Leon Müller zeigten, dass sie zu den guten Läufern innerhalb der Gelderner Jugend zählen.

Jannik Schäfer, einer unserer talentiertesten Leichtathleten, hatte sich in diesem Jahr dazu entschieden, seinen Verein, den GSV Geldern, tatkräftig zu unterstützen. Bei immer wieder starken auftretenden Regenschauern kümmerte er sich darum, dass die Starts vernünftig abgewickelt wurden und keiner der Läufer zu Schaden kam.

Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Schule im nächsten Jahr wieder stärker präsent ist.

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Verabschiedung von Herrn Bappert

Unser Schulleiter, Herr Bappert, ist am Mittwoch dem 17.7. in den Ruhestand verabschiedet worden. Die folgenden Bilder sollen einen Eindruck der zahlreichen emotionalen Momente bei der Feierstunde wiedergeben:

Zu Besuch beim Bürgermeister

20. Juni 2012 – Die Klasse 5c zu Besuch bei unserem Bürgermeister

Im Politikunterricht kam die Frage auf, was der Bürgermeister denn so den ganzen Tag macht. Bei der Beantwortung dieser Frage wurden die Schülerinnen und Schüler über die wichtigsten Aufgaben des Bürgermeisters und seiner Mitarbeiter informiert! „Ob wir denn den Bürgermeister mal besuchen können?“ war dann die logische Frage einiger Schüler.

Nachdem dann eine von Lukas selbstgeschriebene Anfrage an den Bürgermeister geschickt wurde, kam auch recht schnell eine Einladung vom Rathaus!

Herr Jansen hat die Klasse im Eingangsbereich des Rathauses empfangen und direkt die wichtigsten Aufgaben erklärt.

Nachdem Herr Jansen uns die Poststelle zeigte, ging es in sein Büro, wo er den Schülern erklärte, was mit eingehenden Briefen wie Anträgen, Beschwerden oder Anfragen passiert.

Als Überraschung zeigte der Bürgermeistern dann das goldene Buch der Stadt, dass er extra für die Klasse aus dem Stadtarchiv besorgt hatte!

Herr Jansen erklärte den Schülern, warum seine „Bürgermeisterkette“ so schwer ist. Klar, dass dann einige Schüler die Kette auch mal anlegen durften.

Auch konnte die Frage beantwortet werden, warum die große Buche vor dem Rathaus weiß angestrichen wurde (Sonnenschutz für die empfindliche Rinde)!

Abschließend wurde die ganze Klasse für das nächste Jahr zur Besichtigung des Mühlenturmes eingeladen. Wir freuen uns jetzt schon!